Dieser Band versammelt die wahrscheinlich letzten zu Lebzeiten der großen österreichischen Dichterin publizierten Texte: messerscharfe, anarchistische Kleinodien, die sie in einer wöchentlichen Rubrik einer Tageszeitung veröffentlichte. In jedem der vertrackten Texte mit ihren gewagten Gedankensprüngen ein Zitat des streitbaren Philosophen E.M. Cioran, in jedem eine Lebens-Unweisheit, gemäß ihres Mottos: "Ich gebrauche jetzt die besseren Wörter nicht mehr."
Ein Muss nicht bloß für jeden Aichinger-Fan, sondern für jeden, der zeitgenössische Literatur liebt und sein Denken aus den gewohnten Bahnen bringen lassen möchte.
Und ein großer Dank an Franz Hammerbacher, der als Verleger Aichinger die Treue gehalten und diesen wie immer bibliophilen Band herausgegeben hat.