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Moviemans Kommentar zur DVD: Billiger Actionfilm mit einer gut durchschnittlichen Bildqualität. Der Ton kann da nicht ganz mithalten. Der Bonus ist für diese Produktion angemessen.
Bild: Anthony Hickox hat einige eigenartige Entscheidungen bei der Präsentation des Films getroffen. Neben der irren Schnittorgie, die noch nicht einmal vor Szenen, in denen Figuren ein paar Meter gehen, zurückschreckt, wurden die Farben willentlich übersättigt. Einem richtigen Zweck dient dieses Vorgehen bei einem 08/15-Actionfilmchen wie diesem hier nicht. Tatsächlich lenkt die Farbgestaltung sogar vom Film ab, fragt man sich doch immer wieder, was Hickox eigentlich bezweckt hat, außer dunkle Szenen noch dunkler werden zu lassen und so seinem Star die Gelegenheit zu geben, mit den Schatten zu verschmelzen. Der Kontrast ist (willentlich?) außergewöhnlich schlecht. In den vielen Nachts oder im U-Boot spielenden Szenen kann man kaum etwas erkennen, was noch verstärkt wird, wenn zusätzlich schnell geschnitten wird, um die mitunter lahme Action optisch interessanter aufzubereiten (00:40:43 oder 00:47:35, um nur zwei Beispiele zu nennen). Die Schärfewerte wissen zu gefallen (00:42:04; Poren im Gesicht).
Ton: Weder der deutsche, noch der originale 5.1-Ton sind wahrlich meisterhaft. Die Dialoge sind in beiden Fassungen sehr klar und sauber und über alle anderen Geräusche bzw. die Musik gut zu verstehen, was nicht immer eine Selbstverständlichkeit ist. Die Effekte sind einigermaßen gut gesetzt, was vor allem bei den zahlreichen Schießereien und Explosionen des Films immer wieder offenkundig wird, wenn man etwa Kugeln und Geröll an einem vorbeisausen hören kann. Davon abgesehen werden die hinteren Lautsprecher jedoch nur begrenzt eingesetzt. Selbst die Musik ist eher frontlastig.
Extras: Neben dem Trailer in Deutsch und Englisch gibt es ein gut 18-minütiges Making of, das zwar nicht besonders in die Tiefe geht, aber immerhin ein paar Impressionen vom Dreh liefern kann. --movieman.de
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Jede Landung von James T. Kirk auf einem fremden Planeten in den 70ern war tricktechnisch ausgereifter als die Flug- und Explosionsszenen dieses Streifens.
Die Brutalität hat den Film so gerade noch herausgerissen.
Seagal war natürlich wieder (vielleicht durch J.-C. van Damme?) austauschbar, hat dem Film aber sicher nicht mehr Verleiherlöse eingebracht. Mal abgesehen von Fans wie mir, die sich jeden Seagal und van Damme anschauen.
Ich werde mir jetzt nochmal "Einsame Entscheidung" ab der 20. Minute anschauen.
Allein der Abschuss einer Spionagedrohne durch eine Mig17 am Anfang des Filmes wäre vielleicht im jahre 1970 spektakulär gewesen, aus heutiger Sicht sieht es einfach nur lächerlich aus.
Dies wird aber durch Seagal's Schrotflinte noch getoppt, die locker 50 Schuss hat und schneller als ein MG abgefeuert wird.
Über die Story des Filmes breitet man am besten den Mantel des Schweigens.
Über all dies könnte man ja noch hinwegsehen, wenn wenigsten einige ordentliche Kampfszenen vorhanden wären, aber auch hier wird mal als eingefleischter Seagal-Fan schwer enttäuscht.
Alles in allem ist dies wohl einer der schlechtesten Filme, die ich jemals gesehen hab.
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