Leute die dachten Submerged wäre seit langem mal wieder ein akzeptabler Seagal-Streifen werden erneut eines besseren belehrt.
Bis zum heutigen Tag hat dieser Mann leider nix dazu gelernt, er stapft noch immer durch die miesesten und übelsten Billigproduktionen ohne es zu merken.Das ist nicht böse gemeint aber was stimmt das stimmt und muss gesagt werden.
Bekanntlich soll man ja aufhören wenn es am Schönsten ist, hätte er das Sprichwort beherzigt müsste er spätestens seit Exit Wounds schon keine Filme mehr drehen.
Stattdessen präsentiert er uns Submerged, ein Werk mit einer Story die ihren Namen nicht verdient, o Tiefgang hat und wirr ist.
Hinzu kommen unverzeilich billige Pc-Tricks die niemanden aus dem Sockel hauen, gemischt mit viel zu wenigen Martial Arts-Einlagen, die, wenn sie kommen auch noch zu kurz sind.
Den Vogel schiessen aber die Darsteller ab: Manche sind einfach nur jämmerlich, andere haben unpassende Synchrostimmen erhalten und alle miteinander sind sie nur dazu da um getötet zu werden, schade. Als wenn das nich schon reicht müssen alle auch einen ganz harten Machospruch ablassen.
Seagals Schrotflinte ist wahrhaftig ein Unikat. Nicht nur das sie extrem hohe Feuerraten hat, er kann damit auch schiessen ohne zu laden und steht öfters mal in der Mitte eines Raumes völlig ungedeckt.
Die Szenen im U-Boot waren streckenweise so langatmig das ich ernsthaft erwog den TV auszuschalten aber ich riss mich zusammen und tat es doch nicht.
Der Film kann allenfalls optische Akzente setzen denn einige Kameraaufnahmen und Sets sind gelungen, ebenso die weiblichen Darstellerinnen die attraktiv sind.
Die blutigen Shootouts halten einem wirklich am Leben und verleiten dazu den Film zu Ende zusehen.
Darum gebe ich mit enorm viel Nachsicht nochma 2 Sterne die DVD bietet wenigstens noch ein Making Of und eine Trailershow.
Kleiner Wermutstropfen sind die fehlenden englischen Untertitel.