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Subkultur Westberlin 1979-1989. Freizeit. FUNDUS Band 203 [Gebundene Ausgabe]

Wolfgang Müller
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 26,00 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

16. Mai 2014
West-Berlin war preiswert, trashig, muffig, marode: voll kreativer Freiräume für Lebensexperimente jenseits ökonomischen Drucks. Angeschoben von den Impulsen des Punk, entwickelt sich dort Ende der Siebziger eine vielfältig-lustvolle Subkultur. Illegale Bars und Clubs werden eröffnet, Fanzines kopiert, Super-8-Kinos, Bands und Minilabels in besetzten Häusern gegründet. Das SO 36 in Kreuzberg wird neben Punkclubs wie Risiko oder der New-Wave-Disko Dschungel zum Treffpunkt der »Antiberliner«: Punks, Alternative, Industrial- und Elektronikfans, Politanarchos, Lesben, Schwule, Queers und Do-it-yourself-Künstler. In diesem »diasporischen« Umfeld verkehren auch Heidi Paris und Peter Gente, in deren Merve Verlag 1982 das Manifest des subkulturellen West-Berlin, Geniale Dilletanten, erscheint - benannt nach der »Großen Untergangsshow« im Tempodrom. Es treten u.a. auf: Gudrun Gut, Die Tödliche Doris und Die Einstürzenden Neubauten, aber auch das »Mädchen vom Bahnhof Zoo« Christiane F. und die späteren Techno-Akteure Westbam und Dr. Motte. Herausgeber des Merve-Bändchens Nr. 101 ist Wolfgang Müller (Die Tödliche Doris). Seine Band spielt sowohl in besetzten Häusern als auch in Kunstkontexten, etwa bei Harald Szeemanns Ausstellung 'Der Hang zum Gesamtkunstwerk' oder auf der documenta 8. Müllers Geschichte der Westberliner Subkultur simuliert keine distanzierte Objektivität, ist aber weit mehr als Akteursbericht. Er wendet sich den Umschlagplätzen zu, den Materiallagern, den Flohmärkten, erinnert an illegale Kulturstätten wie den Kuckuck und portraitiert Szeneakteure wie Ratten-Jenny, die 1978 Martin Kippenberger attackierte. Damit präsentiert er West-Berlin als Produktionsraum, in dem sich Bewegungen kristallisierten, atomisierten und erst später zu breit wahrnehmbar bis heute wirkenden Gebilden formten.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 600 Seiten
  • Verlag: Philo Fine Arts; Auflage: 4., überarb. Aufl. (16. Mai 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3865726712
  • ISBN-13: 978-3865726711
  • Größe und/oder Gewicht: 16,6 x 10,6 x 4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 194.652 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Wolfgang Müller, 1957 geboren, lebt als Künstler, Musiker und Autor in Berlin. Das von ihm herausgegebene Merve-Bändchen 'Geniale Dilletanten' (1982) wurde nicht allein wegen des Rechtschreibfehlers im Titel legendär. Er hat zahlreiche Ausstellungen, Hörspiele und Platten gemacht, und ist Autor u. a. der Bücher 'Hormone des Mannes' (1995), 'Neue Nord-Welt' (2005), 'Neues von der Elfenfront' (2007) und 'Valeska Gert. Ästhetik der Präsenzen' (2010).

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kurzweiliges und spannendes Lese-Vergnügen 22. Februar 2013
Von Ralf K Berlin TOP 1000 REZENSENT
Verifizierter Kauf
Wolfgang Müller ist bereits in den Siebzigern nach West-Berlin gezogen, als noch nicht absehbar war, das die Mauer dann doch keine Ewigkeit hält. West-Berlin war eine Enklave für Freaks, "Abweichler", Wehrdienstgegner und Alternative jeglicher Art und zuar ein tristes und graues, aber ein beliebtes Mekka, denn hier ließ sich vieles auf die Beine stellen, was woanders, zum Beispiel in Westdeutschland, absolut nicht möglich gewesen wäre, da es dort an der bestimmten "Infrastruktur" mangelte, die in Berlin vorhanden war, wo aber die reguläre Infrastuktur Deutschlands aufgrund des Insel-Status fehlte.

Das hübsche, gebundene, dicke (ca. 600 Seiten, allerdings in einem kleinen Format) Buch hat sehr viele Kapitel, die in leicht chronologischer Abfolge Ereignisse, Menschen und Stimmungen aus den Jahren 1979 bis 1989 beschreiben, wobei Wolfgang Müller auch mal etwas weiter ausholt, was die Zeit davor oder die Zeit danach (zum Beispiel der Tod von Marlene Dietrich) betrifft.

Locker umspannt wird das Ganze durch die Experimental-Post-Rock-Band "Die tödliche Doris". Bei dieser war Wolfgang Müller Mitbegründer und Mitglied. "Doris" nimmt eine nicht unerhebliche Rolle im Leben des Autoren ein. Teilweise wird ein bisschen weit ausgeholt, wenn es um den "Körper" oder den nicht vorhandenen Körper von Doris geht, und das Buch schwappt an etlichen Stellen von dem Beschreiben der Subkultur in das Erklären der Befindlichkeit von Doris. Teilweise finde ich die Doris-Passagen zu ähnlich, zudem wird das Buch an diesen Stellen aus meiner Sicht manchmal zu polemisch.
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13 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von MWB
Verifizierter Kauf
Zuerst ein Quiz: Wer war/ist der leidenschaftlich bewegte Beweger der (West)Berliner Subkultur von 1979 bis heute ? Wer war Kopf und Körper, Geist und Seele, heilige Vierfaltigkeit der weltberühmten Avantgarde Band "Die tödliche Doris" ? Wesen Namen lesen wir in dem weltberühmten Standardwerk zur West-Berliner Subkultur vielhundertmal am meisten ?
Wer auf alle diese Fragen richtigerweise mit Wolfgang Müller zu antworten weiß, hat 100 Punkte, darf sich eine unsichtbare Vinylschallplatte wünschen und sich vorstellen, einmal im Leben Wolfgang Müller zu treffen.
Wie einst Julius Caesar spricht Wolfgang Müller in seinem Buch über sich selbst nur in der 3.Person (Bescheidenheit). Und eigentlich geht es in dem ganzen Buch nur um IHN selbst und sein rastloses Wirken für einen - wie kann es bei einem Künstler solchen Formats anders sein - neuen, radikalen, blahblahblah...Kunstbegriff.
Irgendwie erinnern sich Dabeigewesene, Zeitgenossen und Betroffene anders an diese Tage. Gab es da nicht sowas wie Punk, Hausbesetzungen, jede Woche einen neuen Trend, Song, Bewegung im eigenen Leben. War es nicht so, daß im Mittelpunkt DAS Neue stand, das täglich explodierte, ausprobierte, einriß, ausriß, abriß, Platz schaffte ? War es nicht die große Entdeckung jugenlicher Selbsterfahrung, oft genug in aller Albernheit und einer unbebremsten naiven Kreativität, Vitalität welche die Berliner Subkultur wirklich in aller Welt bekannt machte?
Nein, Wolfgang Müller erklärt es uns, das war nur Begleitmusik auf dem Durchmarsch der "Tödlichen Doris" und der Gruppe der "Genialen Dilletanten" - die einmal sogar eine Veranstaltung mit fast 1000 Leuten (locker) auf die Beine stellen konnten. Tjaha!
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Wer schon immer wissen wollte, wie Kippenberger, Ben Becker und Blixa Bargeld angefangen haben, kommt hier voll auf seine Kosten:
Wolfgang geizt nicht mit mitunter bösen Hintertreppengeschichten, die allerdings immer penibel recherchiert und süffisant geschrieben sind.
Auch minder bekannte Szene-Größen wie Ratten-Jenny und Gunter Trube bekommen eine Stimme und werden dem kollektiven Vergessen entrissen:
teilweise sehr sensibel, bisweilen liebevoll gezeichnete Miniaturen, die viel Farbe und Atmosphäre herbeizaubern und die wilden Jahre im Westberlin der 80er wieder lebendig werden lassen. Andere Figuren werden regelrecht hingerichtet, ebenfalls mit Genuß lesenswert.
Doch Vorsicht, das detailfreudige Zeit-Panorama, die bunten Anekdoten und Charakterskizzen sind nicht um ihrer selbst Willen geschrieben, sondern sollen vielmehr eine Art Hintergrundfolie für die "Tödliche Doris", ein Kunstprojekt von Müller und Utermöhlen erzeugen, womit Müller seiner legendären Avantgarde-Punkband ihren Platz in der Kunst und Musikwelt sichern will.
Wir erfahren also viel über die zeitweilig recht kopflastig und arg verschroben daher kommende "Doris" und ihren Versuch, dem übermächtigen Mainstream zu entkommen und sich hinter vielerlei artifiziellen Masken zu verstecken, um der offiziellen Kunst- und Popwelt eins auszuwischen.
Wenn man das ganze name-dropping hinter sich hat würde man doch gern etwas über den Kopf hinter der Maske erfahren, aber vielleicht erzählt uns Wolfgang bei einer anderen Gelegenheit mehr über sich.
Als Fazit bleibt festzuhalten: ein längst überfälliges Buch über das, was Westberlin einmal "subversiv" gemacht hat.
Sehr subjektiv, fast päpstlich in der Bewertung anderer Künstler und Musiker, konzeptionell und in der Gesamtschau aber allem turmhoch überlegen, was bisher zu diesem Thema geschrieben wurde...
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Die neuesten Kundenrezensionen
4.0 von 5 Sternen Zu viel Tödliche Doris
Ein höchst amüsantes Buch über die Subkultur der 80er in Westberlin. Leider gleitet die hervorragende Darstellung dann und wann ins Anekdotische ab. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Matthias Klingenberg veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Unterhaltsam und unverzichtbar
Wolfgang Müller erzählt rhapsodisch, ironisch und immer meisterhaft kleine und große Episode der Berliner 80er. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von alessandro tartari veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Fehler der Vergangenheit
Leider ist das Buch gerade erst erschienen (dieser Hinweis bezieht sich auf die 3. Auflage!).
Es musste überarbeitet werden, da es sehr viele Fehler enthielt und... Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von central-lighting veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Sehr amüsant
Ein sehr amüsantes, heiteres und informatives Buch über die 80er Jahre in Westberlin. Das man dem Autor den Vorwurf macht, "Die Tödliche Doris" noch einmal zu... Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Hartmut Andryczuk veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Nö.
Dies ist keine Beschreibung der West-Berliner (so schrieben es übrigens West-Berliner, Westberlin schrieb nur die DDR oder deren Sympathisanten)Subkultur. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Lemmy veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Besser als ich's mir vorgestellt hatte!
Ich habe immer mal wieder nach einem Buch gesucht zu dem Thema. Dieses übertrifft meine Erwartungen! Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von tulse veröffentlicht
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