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Subjektorientiertes Prozessmanagement: Mitarbeiter einbinden, Motivation und Prozessakzeptanz steigern
 
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Subjektorientiertes Prozessmanagement: Mitarbeiter einbinden, Motivation und Prozessakzeptanz steigern [Gebundene Ausgabe]

Albert Fleischmann , Werner Schmidt , Christian Stary , Stefan Obermeier , Egon Börger
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 434 Seiten
  • Verlag: Carl Hanser Verlag GmbH & CO. KG (7. Juli 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3446427074
  • ISBN-13: 978-3446427075
  • Größe und/oder Gewicht: 23,4 x 15,6 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 240.007 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Subjektorientiertes Prozessmanagement ist eine neue umfassende Methode zur Gestaltung von Geschäftsprozessen. Komplexe Sachverhalte lassen sich damit einfach und intuitiv strukturieren und modellieren und automatisch in ausführbare Workflows umsetzen. Diese Methode stellt die Kommunikation der Prozessbeteiligten in den Mittelpunkt. Zentrale Fragen hierbei sind: "Wer kommuniziert mit wem?", "Welche Tätigkeiten verrichtet wer?" und "Welche Informationen werden zwischen wem übertragen?" Mit einer durch ein präzises logisches Modell definierten Semantik und den an der natürlichen Sprache orientierten Strukturen können alle Geschäftsprozesse beschrieben, modelliert, validiert und auch optimiert werden. Damit steigt die Prozessakzeptanz und Motivation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, da ihr Wissen in die Gestaltung von Arbeitsabläufen unmittelbar einfließt, und die Prozesse ohne weitere Transformation ausführbar und somit direkt erfahrbar sind. Dieses Werk liefert die notwendigen Grundlagen dieses partizipatorischen Ansatzes und zeigt, wie Subjektorientiertes Prozessmanagement konkret umgesetzt wird. Mit vielen Beispielen und Tipps. Highlights - Stringentes Modell: anschaulich, verständlich und operational - Sofort ausführbare Workflows generieren - Konkrete Handlungsanleitung - Zum Download: Software zur direkten Umsetzung (unter www.i2pm.net)

Über den Autor

Albert Fleischmann ist Gründer, Aufsichtsratsvorsitzender und wissenschaftlicher Berater der Metasonic AG. Werner Schmidt ist Professor für Wirtschaftsinformatik an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Ingolstadt. Christian Stary ist Professor für Wirtschaftsinformatik an der Johannes Kepler Universität Linz. Stefan Obermeier ist IT-Dienstleister für den Geschäftsbereich des Bayerischen Sozialministeriums für Sozialordnung, Familie und Frauen und Lehrbeauftragter für Wirtschaftsinformatik an der Hamburger Fern-FH. Egon Börger ist Professor für Informatik an der Universität Pisa (Italien) und Alexander-von-Humboldt-Forschungspreisträger.

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von MK
Das subjektorientierte Management von Geschäftsprozessen stellt ein bislang wenig bekanntes Paradigma zum Geschäftsprozessmanagement dar. Das Buch hat offenkundig das Ziel, die Verbreitung dieses Paradigmas zu fördern.

Das subjektorientierte Prozessmanagement hat eine Reihe von Vorteilen gegenüber ablauforientierten Geschäftsprozessmanagementansätzen wie beispielsweise den ereignisgesteuerten Prozessketten (EPK) von ARIS. So ist diese Methode für Mitarbeiter mit wenig Erfahrung intuitiv verständlich und vereinfacht eine graduelle Steigerung des Automatisierungsgrads. Auf diese Weise kann dem Hauptproblem des Geschäftsprozessmanagements (der unzureichenden Verankerung der Geschäftsprozesse in der betrieblichen Realität) entgegengewirkt werden.

Für Einsteiger bietet der erste Teil des Buchs eine umfassende und Einführung in das Management von Geschäftsprozessen. Alle wesentlichen Aufgaben und Rollen werden ausgesprochen anschaulich beschrieben. Insbesondere die subjektorientierte Analyse und Modellierung von Geschäftsprozessen wird detailliert vorgestellt.

Die Zielgruppe des zweiten Teil des Buchs sind Experten im Management von Geschäftsprozessen. Für sie wird im Detail dargestellt wie subjektorientierte Geschäftsprozesse durch IT-Systeme unterstützt werden können. Eine formale Beschreibung der Notation sowie der Vergleich mit bestehenden Modellierungsparadigmen rundet das Buch ab. Da es bislang nur wenig Literatur zu diesem Thema gibt, ist dieser Referenzcharakter des zweiten Teils gut nachvollziehbar ' auch wenn der Bruch zum ersten Teil etwas abrupt wirkt.

Insgesamt handelt es sich bei dem Buch um eine sehr gut gelungene und umfassende Einführung in das subjektorientierte Geschäftsprozessmanagement, der eine umfangreiche Referenz zum Thema beigestellt wird.
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Von wdwangor
Dieses Buch, verfasst von der Guru-Gang des Subjektorientierten Prozessmanagements um Dr. Albert Fleischmann herum, will nicht nur die Verbreitung dieses Verfahrens fördern, sondern trägt schlicht dem Umstand Rechnung, dass dieser Ansatz, in Forschung und Lehre längst etabliert, auch den Sprung in die verwirklichte Realität geschafft hat.

Es ist ein sehr lesbares, verständliches Werk, das sich mit der Darstellung intellektuellen Hochmuts sehr zurückhält und die Praxis eindeutig in den Vordergrund stellt. Es ein Kochbuch - "man nehme ..." - zu nennen, wäre zu trivial, aber die benötigten Schritte und vorhandenen Möglichkeiten werden beispielhaft erklärt - ohne den deutschen "erhobenen Zeigefinger".

Die Strukturierung geht von feuilletonistischer Allgemeindarstellung der Möglichkeiten und Vorzüge - für Manager, "Governors" in der vorliegenden Terminologie - bis hin zu sehr detaillierten, formalen Aspekten - für Experten - des Vorgehens und einer möglichen Lösung und erfüllt damit alle Anforderungen, um Entscheidungen plausibel vorzubereiten und zu treffen und eine Vorstellung davon zu haben, was auf einen zukommt.

Die folgenden Fakten waren für mich die interessantesten:

- Bezug auf die natürliche Sprache und deren Konstrukte
- Rückgewinnung des Verhältnisses Kunde ' Lieferant
- Erweiterung der Prozessdefinition um die Reduktion
- Gegenüberstellung der verschiedenen Verfahren
- Gestaltung

Bezug auf die natürliche Sprache und deren Konstrukte

Die deutsche Sprache kann jeder Deutsche. (OK, selbst wenn man im Süden manchmal zu anderen Einsichten kommt ... Aber ich will Bismarck nicht in den Rücken fallen.)
Mit dieser schlichten Feststellung und deren zentraler Stellung im vorliegenden Konzept werden mehr Hürden, Grenzen eingerissen und mehr Befürchtungen zerstreut als je zuvor.
Die Abwehrhaltung, Obstruktion der Fachabteilungen ergab sich - bis heute - fast zwangsläufig aus der Inkompatibilität des Gesprochenen: Hier prosahafte Darstellung der Probleme, dort formale, unverständliche Darstellung der Lösung, hier die vermutete intellektuelle Dürre, dort der behauptete Überfluss.
Aus diesen zwei Polen erwuchsen die schönsten wechselseitigen Abneigungen.

Mit dem subjektorientierten Prozessmanagement ist damit Schluss! Die zuvor so geschmähte Fachabteilung erhält ihre Stellung und Würde zurück: Ihre Darstellung der Probleme ist der Lösung gleichwertig.

Rückgewinnung des Verhältnisses Kunde 'Lieferant

Eng mit dem vorhergehenden Punkt verbunden und - Kritik! - nicht ausreichend deutlich, d.h. unter Wert dargestellt, ist die Tatsache, dass die heutige Welt Kopf steht: Die IT - der Lieferant - dominiert eindeutig die Fachabteilung - den Kunden. Äußerungen wie "Die sollen froh sein, überhaupt etwas zu bekommen ..." oder "Es ging nicht anders ..." belegen das zur Genüge und immer noch und immer wieder.

Dem wird im subjektorientierten Prozessmanagement der verdiente Exitus bereitet: Der Kunde - die Fachabteilung - bestimmt wieder eindeutig, was gemacht werden muss und was das Ergebnis mit all seinen Facetten - Attributen - sein soll. Die neuen Prozesse sind nach seinen Vorstellungen ausgerichtet und bilden seine lebendige, gelebte Welt ab und nicht die der Daten, Funktionen und Algorithmen. Die IT ist eindeutig der Lieferant und hat sich nach den Wünschen des Kunden zu strecken. Wenn diese aufgrund bestehender Einschränkungen nicht möglich sind, kann der Kunde immer noch entscheiden, wie er verfahren will. Der Unterschied zu früher: Er weiß im Voraus, was er bekommt und wird nicht im nachhinein vor vollendete Tatsachen gestellt.

Erweiterung der Prozessdefinition um die Reduktion

Diese Möglichkeit ist neu, absolut frappierend, unmittelbar einsichtig und aufgrund ihrer geniehaften Einfachheit schlicht schön.

Gegenüberstellung der verschiedenen Verfahren

Die diesem Kapitel beigefügte Grafik sollte in jedem Büro hängen, das sich mit dieser Thematik beschäftigt. Ihre nahezu monumentale Wucht und simple Einprägsamkeit ist erstaunlich.

Gestaltung

Zum Schluss eine Bemerkung zur optischen Darstellung des Buches: Zahlreiche Grafiken, frei gezeichnet, lockern die Informationsfülle auf und machen das Buch anstrengungsfrei lesbar. Die Verwendung der Kursive für die Kapitel-Einleitungen ist sehr anschaulich, wenngleich eine bessere Lesbarkeit durch "bold" oder einen größeren Schrifttyp erreicht werden sollte: Es ist immer eine gute Beleuchtung und manchmal eine Lupe vonnöten.
Aber insgesamt: Eine sehr gute, überdurchschnittliche gelungene und lesbare Gestaltung.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Rolf Dobelli HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT
Wenn Wirtschaftsinformatiker ein Buch über Geschäftsprozessmanagement schreiben, ist die Gefahr groß, dass es für Fachfremde unverständlich bleibt. Dieser Falle konnte das Autorenteam weitgehend entkommen, wohl auch, weil es sich selbst solch fachfernen Gebieten wie der Linguistik und der Entwicklungspsychologie genähert hat. Zwar braucht der Leser etwas Zeit, um sich mit der Fülle der eingeführten Begrifflichkeiten vertraut zu machen - dabei hilft zum Glück das Glossar im Anhang. Danach aber erschließen sich die Versprechungen des subjektorientierten Prozessmanagements aufs Schönste. Der Ansatz kann dabei helfen, Prozesse anwendungsfreundlicher zu gestalten und zu dokumentieren. getAbstract empfiehlt das Buch allen, die sich in Organisationen jedweder Art mit Prozessmanagement auseinandersetzen.
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