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Seit 1992 machen die Briten nun schon Musik, und sei ihrem ersten unter einem Label vertriebenen Longplayer anno 1994 (Epistomological Despondency) hat sich die Musik ständig entwickelt. Esoteric ist eine wahre Größe im Doom- bzw. Funeral-Doom Genre, und das mit Recht! Was man auf "Subconscious Dissolution into the Continuum" (SDITC) findet ist Atmosphäre. Die Musik ist sehr langsam, voll mit Bass und die Stücke sind extrem lang. Es ist keine Musik zu laufen lassen, nichts was man neben bei hört. Um Esoteric wirklich einfangen zu können setzt man wohl am besten dicke, schwere Kopfhörer auf und macht die Augen zu. Die Musik ist stellenweise etwas monoton, was der hypnotischen Wirkung zu gute kommt, und keinesfalls Langeweile erzeugt. Der Gesang ist ein verzerrtes, unverständliche Brummen, steht aber nicht unbedingt im Vordergrund. Er ist ebenfalls sehr langsam, nicht mit Black- oder Trashmetal zu vergleichen! Die Drums klingen sehr satt, der Bass erzeugt ein fast schon erdrückendes Dröhnen, das Keyboard und die 3(!) Gitarren vervollständigen die Atmosphäre zu einer gigantischen Klang-Wand. Bei aller Atmosphäre bleibt auch noch Platz für Abwechslung! Die Produktion ist einwandfrei, lediglich das Booklet hätte ich mir etwas dicker gewünscht, es enthält jedoch die Texte und ein paar Bilder, nur findet man nie die Band!
Esoteric liefern mit SDITC einen wunderschönen Soundtrack für den Tod ab. Die Musik ist die Verkörperung der Melancholie und Traurigkeit; wie ein Sog zieht es einen bereits nach wenigen Minuten in eine ungekannte Sphäre. Hört man sich das gesamte Album am Stück an so könnte man es wohl mit einem Rauschzustand vergleichen, da die gesamte Gedankenwelt von der Musik übernommen wird. Was sich hier reichlich übertrieben anhört, kann man kaum in Worte fassen!
Man sollte beim Kauf der CD jedoch vorsichtig sein, dass ist keine Musik für jedermann! Es kann nicht schaden, der Esotericseite bereft couk) einen Besuch abzustatten und sich dort einen Eindruck zu machen! Hat man jedoch einen Hang zu atmosphärischer Musik, ist man bereit seine Zeit der Musik zu widmen und schreckt nicht vor der Vereinnahmung zurück, ist man offen für die melancholisch-suizidalen Klangwelten und die tiefen, basslastigen Vocals von Greg Chandler, so ist Esoteric ein Segen!
5 von 5 Punkten für einen Sprung in eine andere Dimension!
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