- Plattform: Linux
- Medium: CD-ROM
Produktinformation
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Die ohnehin schon überzeugende grafische Installationsroutine wurde ebenso wie die unterstützte Hardware erweitert und verbessert. Kleine Probleme mit NT-Dateisystemen von Windows NT, 2000 und XP in einigen Ausnahmefällen sind angesichts einer ansonsten unkomplizierten und innerhalb kurzer Zeit abgeschlossenen Installation kaum erwähnenswert.
Und was bringt SuSE 8.0 demjenigen, dem Kernel 2.4.18, glibc 2.2.5, GNOME 1.4.1 RC1 und Reiser FS als Voreinstellung statt Ext2 wenig sagt? Neben den viel gelobten stabilen Eigenschaften des Linux-Betriebssystems eine ganze Menge: Vorab kann man nicht oft genug erwähnen, dass die grafische Oberfläche etwa von KDE 3.0 dem Windows-Feeling in nichts mehr nachsteht. Einsteiger können klicken, Profis dürfen weiterhin mit der Kommandozeile arbeiten. Wie es beliebt. Der SuSE-Linux-Rechner ist nicht nur Arbeitsumgebung für Techniker, denen eine Vielzahl an System- und Entwicklungswerkzeugen geboten wird, sondern auch eine überzeugende Multimediaplattform, die unzählige kostenlose Profiprogramme beinhaltet. An erster Stelle stehen natürlich das Grafikprogramm Gimp, dass sich vor Photoshop nicht verstecken muss und das komplette Star Office in der Version 5.2, das alle Aufgaben erfüllt, die man von Microsoft Office gewohnt ist. Dazu kommen zahlreiche Spiele, Sound- und Filmwerkzeuge, Wissenschaftsprogramme sowie Netzwerk- und Internetoptionen. Und für alle anfallenden Fragen besitzt SuSE eine fast unschlagbare Dokumentation und Hilfefunktion. Automatische Online-Updates gibt es gratis dazu.
Wie immer gibt es zwei Distributionsversionen: SuSE Linux 8.0 Personal für den Haus- und Bürogebrauch mit drei CD-ROMs, zwei Handbüchern (Basis, Programme)und 60 Tage Installationssupport und SuSE Linux 8.0 Professional bestehend aus sieben CD-ROMs, einer DVD, drei Handbüchern (Basis, Programme, Die Referenz) und 90 Tage Installationssupport für erweiterte System-, Entwicklungs-, und Netzwerkfunktionen wie sie der professionelle Einsatz erfordert.
SuSE 8.0 ist wie jede neue SuSE-Distribution die beste SuSE und eine konstante Alternative zu jedem anderen Betriebssystem. --Wolfgang Treß
Pro:
Dank der verbesserten Hardwareerkennung wird die Installation zum Kinderspiel. Der SuSE-Systemassistent YaST2 (Yet another Setup-Tool) erfasst bestehende Windows 95/98/ME-Partitionen, macht sinnvolle Vorschläge zur Verteilung des Plattenplatzes und zur Softwareauswahl. Nur noch Benutzer und Passwörter eingeben und die Monitorauflösung bestätigen - fertig ist die Installation! Selbst Drucker, Sound- oder TV-Karte werden auf Knopfdruck automatisch eingerichtet.
Komfortoberfläche KDE 3
Mit KDE 3 bringt SuSE als erster Anbieter die neueste Version dieser Benutzeroberfläche der Extraklasse. Die intuitive Benutzerführung erleichtert Einsteigern den Zugang in die Linux-Welt; professionellen Anwendern bietet das Internet-gerechte Desktop-System eine Fülle wertvoller Werkzeuge. Der Konqueror beispielsweise, eine Kombination aus Universal-Browser und leistungsfähigem Dateimanager, zeigt Dateiinhalte im Kleinformat an - ein besonders praktisches Feature für Bild- und Grafikarchive. Sogar Musik- und Videotitel werden kurz angespielt, sobald die Maus über dem Songtitel steht.
Integriertes Office-Paket
Ausgereift präsentiert sich das Programmpaket KOffice sowie der E-Mail-Client KMail. Neben Standardanwendungen wie der Textverarbeitung KWord und der Tabellenkalkulation KSpread bietet KOffice das Präsentationsprogramm KPresenter und ein Illustrationsmodul. Insbesondere die leistungsstarken Drag & Drop-Funktionen zwischen den verschiedenen Programmen vereinfachen alltägliche Büroarbeiten wesentlich. Interessante neue Anwendungsprogramme von KDE 3 sind der Vokabeltrainer kvoctrain, das Geometriezeichenprogramm kgeo und das Planetarium kstars.
Bei SuSE Linux 8.0 sind die zahlreichen Anwendungsprogramme wieder in Gruppen wie Archivierung, Grafik, Publishing und Netzwerk zusammengefasst und können komfortabel über das KDE-Menü gestartet werden. Das KDE-Team hat ferner Tools wie Organizer, E-Mailer und verschiedene Mediaplayer überarbeitet und in der Funktionalität deutlich verbessert. Wichtig für Benutzer älterer Versionen: Mit KDE 3 von SuSE lassen sich auch KDE 2.x-Anwendungen weiterhin nutzen. Zudem ermöglicht KDE 3 direkten Zugriff auf häufig verwandte Daten, Programme und praktische Helfer. Klare Symbole und eine intelligente Benutzerführung garantieren einen reibungslosen Systemumstieg.
Spaß und Spiele
Auch Multimediafreunde kommen bei SuSE Linux 8.0 voll auf ihre Kosten: CDs brennen, Videos sehen und bearbeiten, Sound mixen, Schnittstudio, Synthesizer - und das alles ohne einen Cent Aufpreis! Version 8.0 umfasst jetzt das neue, komfortable Scanprogramm Kooka aus der KDE-Serie, das die Bibliotheken des SANE-Systems benutzt. Nach fast zweijähriger Entwicklungszeit bringt SuSE als erste Linux-Version die Advanced Linux Sound Architecture (ALSA) in der Version 0.9. ALSA unterstützt nahezu alle gängigen Soundkarten, darunter auch viele High-End-Soundkarten sowie Profikarten für Tonstudios. Gänzlich neu ist auch die Möglichkeit, mit SuSE Linux 8.0 nun selbst DVDs unter Linux zu brennen. Das enthaltene Spiele-Sortiment wurde mit der Version 8.0 noch einmal stark erweitert und verbessert. Spielerherzen schlagen höher beim Weltraumspiel "Vegastrike", beim 3D-Autorennen "Racer", dem Flugsimulator "FlightGear" und dem Abenteuerspiel "Nethack Falconseye".
Sicher ist sicher!
SuSE Linux 8.0 bietet eine ganze Reihe von Möglichkeiten zum Schutz von Daten und Rechner. Schon bei der Installation kann die erweiterte SuSE Personal Firewall 2 mit einem Mausklick aktiviert werden. Ein Kryptofilesystem schützt die Daten von Laptops und Festplatten auch bei Diebstahl. Dank GNU Privacy Guard (GPG-Verschlüsselung) können nur autorisierte Empfänger mit SuSE Linux versandte E-Mails lesen. SuSE Linux 8.0 integriert professionelle Sicherheitskonzepte und neueste Sicherheitstechnologien wie OpenSSH, PAM und IPsec.
Power für Profis
Innovative Linux-Technologie auf höchstem Niveau gepaart mit Komfort - das ist SuSE Linux 8.0. Kernel 2.4.18 mit über 1200 Treibern und glibc 2.2.5 liefern den neuesten Stand der Linux-Entwicklung und sorgen für überragende Performance. XFree86 4.2 bietet eine optimale Unterstützung aktueller Grafikkarten. Neben zahlreichen Verbesserungen in den Bereichen Firewall-Konfiguration, ISDN, Modem und Mail bringt YaST2 mit einem neuen Modul für die Aktivierung schneller übertragungsmodi bei Festplatten (Direct Memory Access) wieder wesentliche Erleichterungen für ambitionierte Heimanwender.
Mit dem Webserver Apache 1.3.23 und dem File- und Printserver für Windowsnetzwerke, Samba 2.2.3a, sind die aktuellen Versionen dieser zentralen Linux-Werkzeuge enthalten. Neben ReiserFS und JFS steht nun mit XFS ein drittes Dateisystem mit Journaling-Funktionalität zur Auswahl. Grundlegende Systemvorteile wie Speicherschutz, preemptives Multitasking, optimiertes Speichermanagement und exzellente Netzwerkfähigkeit machen SuSE Linux zur optimalen Wahl im professionellen Einsatz und für den ambitionierten Heimanwender.
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Meine ziemlich neue Soundkarte wird zwar erkannt, aber das entsprechende Treibermodul ist wohl noch nicht da. Meist wird nicht das Produkt, sondern der Chipsatz oder ähnliches erkannt. Doch ich bin mir sicher, dass es bald einen Treiber geben wird.
Mein Scanner geht nicht: Grund ist, dass ich einen Scanner am Parallelport (Drucker) habe, und die bisher nicht unterstützt werden. USB-Scanner oder besser SCSI-Scanner sollten aber anstandslos funktionieren.
Ich habe noch nicht versucht eine CD mit Linux zu brennen, aber da bin ich sehr zuversichtlich, denn es ist ein SCSI-Gerät und sollte von daher keine Probleme damit haben.
Meine Grafikkarte (GeForce 2 GTS) wurde schon von der SuSE 7.1 professional erkannt, aber irgendwie steckte der Wurm drin und ich habe es damals nicht geschafft die Treiber zu updaten. Bei SuSE 8.0 muss man auch -- aus lizenzrechtlichen Gründen -- die mitgelieferten dummy-Treiber durch die aktuellen nVidia Treiber ersetzen, aber dann klappte alles wunderbar.
Mein Drucker (Epson Stylus C80 an USB-Schnittstelle -- er kann auch parallel, das wollte ich aber nicht.) funktionierte erst nach richtiger Einstellung und Installation des "cups" System anstelle des alten lpr-Systems. Dabei hat mir das Setup-Tool "yast" von SuSE (und nur bei SuSE, andere Distibutionen haben andere, meist ähnliche Tools) unschätzbare Dienste geleistet.
Festzustellen bleibt, dass wer mit Linux wirklich _arbeiten_ will, der sollte sich erstens seine Konfiguration selbst zusammenstellen, zweitens sich in das System reinarbeiten, und drittens einen eigenen Kernel compilieren (was bei mir so manches Problem automatisch gelöst hat). Linux ist nicht wie Windows, wo man es installiert und sich dann zurücklehnen kann. Andererseits muss man bei Windows mit dessen Fehlern leben, bei Linux gibt es (fast) immer eine Abhilfe. Man muss aber selbst Hand anlegen - aber wenigstens _kann_ man auch Hand anlegen. Darüber hinaus bietet es weiterhin die Gelegenheit die Welt der Computer und Betriebssysteme mal richtig kennenzulernen, einen Blick hinter den Vorhang einer GUI zu riskieren, und so ziemlich _alles_ zu ändern, was man ändern will. Die Schwierigkeit, vor allem für Einsteiger, ist zu wissen was man machen muss um bestimmte Änderungen zu erreichen. Dem fleissigen Computerenthusiast ist darum nicht nur als Einsteigerpaket SUsE Linux warm ans Herz zu legen. (Viele Profis nehmen auch Red Hat und die Freaks arbeiten sowieso mit Debian.)
Warum also SuSE 8.0? KDE 3.0 (grade dem BETA-Stadium entwachsen) kann man auch aus dem Internet runterladen, den neuesten Kernel sowieso. Übrigens ist unter Linux viel Software "nur" BETA und trotzdem meist stabiler und mit weniger Fehlern behaftet als so manche Releaseversion unter Windows. Das Argument, dass KDE sich immer mehr Windows annähert würde ich zunächst als Kompliment auffassen, denn trotz seiner (mehr oder weniger geliebten) Eigenschaften ist es das erfolgreichste Betriebssystem auf dem Heim- und Büro-PC. Das kann nicht nur am Marketing liegen, sondern am Konzept, das übrigens damals von Technikern von Xerox entwickelt, von Apple zum ersten Mal praktisch eingesetzt, und von Microsoft damals mit riesigem Erfolg übernommen wurde.
Warum eigentlich SuSE, und nicht z.B. Red Hat oder Debian fragt sich da noch der Einsteiger. SuSE liefert nicht nur eine umfangreiche Distribution, sondern auch eine hervorragende Dokumentation zu Linux. Weiterhin ist sowohl die Dokumentation auf Papier und in der Software, als auch fast die gesamte Software selbst in Deutsch.
Ich empfehle jedem, der mal was Neues ausprobieren will, sich Linux anzuschauen. Immerhin kann man es so installieren, dass man dafür Windows nicht löschen muss und auf diese Weise nur gewinnen kann. Linux ist vielleicht nicht so bunt wie WindowsXP, aber Hand auf's Herz, für weniger als den halben Preis bekommen Sie bei Linux ein vollwertiges System _inklusive_ eines guten (MS-Office kompatiblen) Office-Paketes (Star-Office), einer vollwertigen Entwicklungsumgebung für Programmierer, dem starken Textsatz System TeX/LaTeX (was es auch für DOS/Windows gibt), vielen Programmen (u.a. auch einige Spiele wie Schach, Backgammon, etc). Natürlich laufen da nicht die neuesten Spiele für Windows, aber dafür hat man ja noch seine Windows-Partition, oder?
Mein Tipp: Zugreifen! Man braucht nicht jede Distribution kaufen, aber wer noch kein Linux hat braucht nicht mehr warten. Es könnte sich vor allem für Einsteiger lohnen trotz der guten Dokumentation auch mindestens noch ein gutes Buch zu Linux zu kaufen. Erst die Dokumentation lesen, dann ein Buch über das Thema bestellen, das in der Dokumentation Lust auf mehr gemacht hat. :)
Das einzige was etwas Zeit verlangt ist das Partitionieren der Platten, aber wenn man eine Platte nur für Linux hat (was ich jedem Anfänger empfehlen würde) kann man sich das auch sparen.
Erfreulicherweise gibt es jetzt auch ein Online-Update, mit dem man Verbesserungen und Patches nachladen kann.
Die Konfiguration des Systems erfolgt vom KDE Kontrollzentrum aus. Alles sehr übersichtlich.
Die Professional-Version bietet auch Support für verschlüsselte Partitionen und Software-Raid.
Vorteile:
+ für Anfänger einfacher (wie bei Windows intuitive... Lesen Sie weiter...
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