Das Buch wird seinem Untertitel "Vom ersten Schnitt zum fertigen Bauteil" nicht gerecht. Der Bau eigener Schneidewerkzeuge wird zwar empfohlen, jedoch wird zur Auswahl fundamentaler Bauelemente wie Art und Dicke des Schneidedrahtes keinerlei Hilfestellung gegeben. Stattdessen wird lapidar auf meist nicht mehr erhältliche Fertigprodukte verwiesen. Thematisch springt der Autor von der Verarbeitung, zur Festigkeit über eigene Bauteilkonstruktionen und wieder zurück. Die Ergebnisse eines nicht näher beschriebenen Festigkeitsprogrammes ohne Quellenangabe werden nicht nachvollziehbar diskutiert. Wer dem Leser Stilblüten wie "...allemal besser als lange, erklärende Sätze, deren Abfassung sowieso schwierig ist." zumutet, sollte besser nicht versuchen ein Buch zu schreiben.