Sturz ins Leere 2003

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1985 besteigen die Briten Joe Simpson und Simon Yates als erste den 6356 Meter hohen Andengipfel des Siula Grande. Als Joe beim Abstieg sein Kniegelenk zerschmettert und später in eine Felsspalte stürzt, nimmt die Katastrophe ihren Anfang. Langsam droht Joes Gewicht Simon ebenfalls in den Abgrund zu ziehen. Nach endlosen Rettungsversuchen entschließt sich Simon zu einem schrecklichen Schritt...

Darsteller:
Nicholas Aaron, Richard Hawking
Laufzeit:
1 Stunde 41 Minuten

Sturz ins Leere

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Details zu diesem Titel

Genre Sport, Dokumentation
Regisseur Kevin Macdonald
Darsteller Nicholas Aaron, Richard Hawking
Nebendarsteller Brendan Mackey, Ollie Ryall, Joe Simpson, Simon Yates
Studio STUDIOCANAL Germany
Altersfreigabe Freigegeben ab 12 Jahren
Verleihrechte 48 Stunden Nutzungszeitraum. Details
Rechte nach dem Kauf Sofort streamen und auf zwei Geräte herunterladen Details
Format Amazon Instant Video (Streaming und digitaler Download)

Kundenrezensionen

4.7 von 5 Sternen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von yetishooter auf 6. März 2010
Format: DVD
In vorherigen Rezensionen wurde der Erzählstil des Films bemängelt. Meines Erachtens handelt es sich bei diesem Film um eine Dokumentation und nicht um einen Abenteuerfilm mit überraschenden Höhepunkten oder Wendungen im Drehbuch. Und das ist auch gut so! Viele Bergsteigergeschichten wurden bereits verfilmt, viele als Abenteuerfilm. Man denke nur an die aktuellen Verfilmungen der Nanga Parbat Expedition 1970 oder der Eiger-Tragödie von 1936 um Toni Kurz. Die beiden Filme geben die Ereignisse einigermaßen wahrheitsgetreu wieder (ja ja, ich weiß! 1970 - heißes Thema!!!), aber vorauf es ankommt, die psychische und auch physische Konstitution der Bergsteiger kann man in einem Hollywoodfilm doch nur erahnen. Was Toni Kurz in der Nacht am Seil hängend gefühlt hat, was er dachte,... wir werden es natürlich nie herausfinden.

Der Ablauf der Geschehnisse am Siula Grande ist passionierten Bergsteigern ebenso hinlänglich bekannt wie die, der beiden oben genannten Ereignisse. Mit dem Dokumentationsstil und den permanenten Erzählsequenzen ist es den Machern von "Sturz ins Leere" gelungen, die typische Schwäche der Hollywood-Bergsteigerfilme zu umschiffen. Was dachte Simon Yates, als er das Seil durchschnitt? Was dachte er, als er den Bergschrund unterhalb des Überhangs sah. In Hollywood-Filmen werden solche, für Bergsteiger höchstinteressante Fragen nicht beantwortet.
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31 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von stegie7@web.de auf 17. Dezember 2004
Format: DVD
Eine wahre Begebenheit mit Hilfe der tragischen Helden dargestellt und wieder aufgearbeitet, einfach klasse inszeniert! Von einem Freund der Bergsteiger ist, wurde mir diese DVD ans Herz gelegt und er hat recht - es ist so spannend und ergreifend anzuschauen, Gänsehaut und Erleichterung wechseln sich ab!!! Jedem der Dramen liebt, die Freiheit und natürlich auch die Berge :o)) ist diese DVD zu empfehlen.
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Buchholz auf 1. Februar 2005
Format: DVD
In meinen Augen steht nicht unbedingt der Berg im Vordergrund der Handlung, sondern eher der Kampf ums Überleben. Man kann sich
sehr gut in die physischen und psychischen Gegebenheiten
hineinversetzen. Grandiose Bilder der Orginalschauplätze, Interviews mit den Bergsteigern sorgen für ein absolut packendes Filmerlebnis mit "Gänsehautgarantie" !!!
Der Film ist nicht nur für Bergsteiger sehr sehenswert!!!
Verdient eigentlich 10 Sterne
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34 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von realkenai & family TOP 1000 REZENSENT auf 31. Juli 2005
Format: DVD Verifizierter Kauf
Es gibt einige Begebenheiten aus der Welt der Bergsteiger, die sind es wirklich Wert erzählt zu werden - sei es z. B. die von dem französischen (schweizerischen?) Freeclimber und Extrembergsteiger, der bei einem stinknormalen Unfall einen Fuß verlor, trotzdem danach begann die 8000er dieser Erde (nochmals) zu erklimmen und dabei spurlos verschwand - die von der Bergsteigergruppe, deren Flugzeug in den Bergen Kanadas abstürzte und die ihre Verletzten mehrfach gegen die vom Blutgeruch angelockten Bären verteidigen (diese vertreiben) mussten, während zwei von ihnen nach einem tagelangen Marsch Hilfe organisierten, oder eben die an Sich simple Geschichte aus dem Jahre 1985, die "Sturz ins Leere" in einer Art Doku-Spielfilm erzählt.
Im Folgenden werde ich mich bemühen zwecks Spannungserhalts nicht alle Details zu verraten, werde also etwas "schwammig" bleiben.
Handlung:
In dem 3-Personen-Stück geht es um die englischen Bergsteiger Joe Simpson und Simon Yates, sowie ihren Zufallsgehilfen Richard Hawking. Erstgenannte haben sich vorgenommen in den Anden eine Erstbegehung (Siula Grande 6356m) zu unternehmen. Die allerdings entpuppt sich als erheblich schwieriger als erwartet und dann - bereits zu diesem Zeitpunkt sowieso in erheblichen Schwierigkeiten - verletzt sich einer von ihnen auch noch schwer. Beim Versuch ihn abzuseilen geraten beide in Lebensgefahr und das Sicherungsseil wird mit einem Messer durchtrennt. Doch Tage später kriecht der Totgeglaubte ins Camp.
State:
Wenn mir auch der Biss oder der Mut zum Extrembergsteigen fehlt, so habe ich selbst in Europa und Alaska doch bereits auf einigen 3000ern gestanden und auch in den "unteren" Regionen des Denali "rumgekrebst".
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von DWK auf 1. Februar 2009
Format: DVD Verifizierter Kauf
Der Gipfel wurde erstmals im Jahr 1936 durch zwei Deutsche von Norden her bestiegen.
1985: 2. Gipfelsieg über die West Wand durch Joe Simpson und Simon Yates.

"Sturz ins Leere" erzählt die Geschichte zweier Bergsteiger, die in den peruanischen Anden als Erstbesteiger den 6356 m hohen Siula Grande (ca. 200km nördlich von Lima, etw. 10-höchster Berg der Andenkette) erklimmen, beim Abstieg jedoch in höchste Lebensgefahr geraten: Einer der beiden, Joe Simpson, bricht sich bei einem Unfall das Bein. Obwohl dies in über 5800 m Höhe normalerweise das Todesurteil für ihn bedeutet, setzen die beiden Bergsteiger den Abstieg zunächst gemeinsam fort, bis Joe erneut abstürzt und sein Kletterpartner dadurch fast mit in die Tiefe gerissen wird. Um zu überleben, muss dieser aber das Seil, das beide verbindet, durchtrennen. Er steigt, nach dieser schweren Entscheidung allein im Morgengrauen ins Basiscamp ab.Joe ist in eine Gletscherspalte gefallen, überlebt jedoch wie durch ein Wunder. Er schafft es sich aus der Spalte zu befreien und kriecht mit einem völlig untauglichen und sehr schmerzenden Bein über die Spaltenzone der Gletscherzunge zurück ins Basislager.

18 Jahre später fährt Joe Simpson mit seinem Kameraden und einem Filmteam wieder nach Peru, um in einem Bergfilm, diese seine Lebensgeschichte wieder zu erzählen.
Gebannt hört und sieht man seine Geschichte, ist fasziniert von den Anden und der imposanten Eiswand der Siula Grande. Man erlebt mit Simpson den zweiten Gipfelsieg auf diesem Berg, die erste Bezwingung der Westwand.
Unfassbar und ergreifend allerdings ist sein Sieg über sein Pech, seine Schmerzen, seine Einsamkeit und Durst.
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