89 von 104 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Sich nach über 1000 Seiten zu wünschen, dass es weitergeht ... unbezahlbar, 12. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Sturz der Titanen: Die Jahrhundert-Saga (Gebundene Ausgabe)
Das war wirklich ein schönes Weihnachtsgeschenk.
Beim ersten Blick auf diesen Papier-Brocken hatte ich zwar meine Zweifel, ob ich die nötige Zeit finden
würde, um mich da durch zu "quälen". Aber da ich auch die früheren Romane wie Säulen der Erde, Pfeiler
der Macht, Tore der Welt ... von Ken Follett verschlungen habe, machte ich mich noch in der Nacht von
Heilig Abend daran die ersten Seiten zu lesen ... und schon nach wenigen Seiten wollte ich das Buch nicht
mehr weg legen.
Sukzessive wurde mir im Laufe des Buches bewusst, wie wenig ich doch über den 1. Weltkrieg wusste.
Aber man lernt ja bekanntlich nie aus. Und ich liebe es ja zu lernen, ohne zu merken, dass ich lerne :-).
Aller guten Recherche und den Realitätsnähe-Versprechungen des Autors zum Trotz, darf man aber natürlich
nicht vergessen, dass es eben ein Roman und kein Sachbuch ist. Wobei das keine konkrete Kritik sein soll,
denn die paar Eckdaten, die ich im Nachgang mal mit Geschichtsbüchern abgeglichen habe, waren auf jeden
Fall alle richtig in die Handlung eingewoben.
Wie heißt es so schön: Der erste Eindruck zählt, der letzte Eindruck bleibt.
Angekommen auf der letzten Seite hätte ich zu gerne gewusst, wie es nun mit Blick Richtung Weimarer
Republik mit den Figuren weitergegangen wäre, wäre das Buch hier nicht zu Ende. Mit einem solchen
Gefühl nach über 1000 Seiten zu schließen ist schon eine Kunst.
Andere Leser haben die z.T. geringe Entwicklung einiger Figuren kritisiert. Ich für meinen Teil behaupte,
dass es auch in der echten Welt genug Menschen gibt, die auch nach einschneidenden Erfahrungen keine 180
Grad-Wendung vollziehen. Ich persönlich empfinde die Figuren und ihre Entwicklung als realistisch genug,
um mit ihnen mitzufiebern.
Ich würde das Buch mit gutem Gewissen Freunden empfehlen und so vergebe ich auch hier mit gutem Gewissen
empfehlende vier von fünf Sternen :-).
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Sturz des Ken Follett, 31. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Sturz der Titanen: Die Jahrhundert-Saga (Gebundene Ausgabe)
Ich bin, wie die meisten anderen, ein begeisterter Ken Follett Leser und überzeugt von seinem Können als Autor. Umsomehr enttäuscht mich dieser Schinken. Neben den wirklich schwach entwickelten Charakteren ärgern mich am meisten die schnulzigen und unerträglich langatmigen Liebesszenen, in denen gestandenene Männer "Tränen in den Augen haben, weil sie so schön war". Jeglicher Bezug zu realen zwischenmenschlichen Beziehungen scheint zu fehlen, die einzelnen Charaktere folgen einem ganz einfachen schwarz-weiß/gut-böse Prinzip. Jede der genannten weiblichen Personen ist "umwerfend" schön, was Haupt- und meistens auch die einzige nennenswerte Eigenschaft zu sein scheint. Gerade am Anfang musste auch ich mich immer wieder zwingen, weiterzulesen. Ein Ken Follett-Buch liegt in der Regel keine vier Wochen auf meinem Nachttisch, hier war das schon der Fall. Übertrieben lange wird immer wieder das Liebesleiden einzelner Protagonisten durchgekaut, oft vom Groschenroman-Niveau kaum zu unterscheiden. Erst mit Beginn der Kriegshandlung wird das Buch besser, denn selbst wenn die Personen weiterhin einem Klischeebeladenen Strickmuster folgen, so beschreibt Follett doch wenigstens reale Kriegsabläufe anschaulich und spannend. Deshalb gibts einen Stern.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Viel Zeitgeschichte, etwas wenig Roman - trotzdem lesenswert!, 31. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Sturz der Titanen: Die Jahrhundert-Saga (Gebundene Ausgabe)
Gleich vorweg, ich habe den Roman verschlungen und kann ihn jedem Liebhaber von historischen Romanen wärmstens empfehlen.
Einen Kritikpunkt habe ich doch, der mich dazu bewogen hat nicht die Volle Anzahl an Sternen zu geben:
Zugunsten der Zeitgeschichtlichen Erzählungen kommen die vielen 'Hauptdarsteller' des Romans leider etwas zu kurz.
Eine emotionale Bindung zu den Charakteren entsteht nur langsam und zuweilen hätte ich mir gewünscht diese etwas besser kennen zu lernen. Aus diesem Grund hätte das Buch auch gerne noch einige Seiten mehr haben dürfen.
Ich hoffe die Fortsetzung lässt nicht allzu lange auf sich warten.
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