Nach den hervorragenden Büchern TAKC3000, Gottes Engel und Aeternitas, stellte ich ziemlich hohe Erwartungen an das neueste Buch von Markus Heitz. Leider konnte das Buch diese aber nicht erfüllen. Der bekannte Charakter Poolitzer spielt in diesem Buch die einzige Hauptrolle. Mehrere Handlungsstränge, wie in den Vorgängern, vermisst man ebenso wie andere Charaktere ala Cauldron, Keimag, Schlagergott oder wer sonst noch dabei war. Jennings und Ordog tauchen zwar auf, allerdings nur in so kleinen Rollen, daß sie der Erwähnung eigentlich nicht wert sind. Poolitzers Humor und Sarkasmus ist, wie in den Vorgängern, wieder hervorragend, daß Problem welches sich ergibt ist einfach, daß er nicht wirklich funktioniert ohne Leute die sich über den rasenden Reporter aufregen. Ein paar neue Charaktere werden zwar eingeführt, aber überhaupt nicht konsequent beschrieben wie es in den Vorgängern immer gemacht wurde. Ein weiteres Detail, welches mir sauer aufstößt, ist die Handlung. Ohne zuviel zu verraten, es geht um Atomsprengköpfe und die Vernichtung einer ganzen Elfennation. Ich persönlich mag einfach keine, an den Haaren herbeigezogene, Weltrettungsshadowrungeschichte. Alles in allem erscheinen die Ereignisse in diesem Buch so, als würden sie passieren, weil es Poolitzer gerade so passt, und nicht weil sie logisch sind.
Für die eigentliche Geschichte gebe ich daher nur 3 Sterne, durch Poolitzers Sprüche gebe ich gerade noch 4, aber mit Büchern wie Aeternitas oder Gottes Engel hält Sturmvogel bei weitem nicht mit...