Rezension
//Jazzthetik// 'ein junger Jazzgitarrist mit sehr klaren Klangvorstellungen. Sein Quintett mit Klavier, Bass, Schlagzeug und verschiedenen Holzblasinstrumenten ist luftig arrangiert und funktioniert wie eine Einheit, die fast ausschließlich Eigenkompositionen des Bandleaders spielt. Dabei versteht Frankl es, interessante Kombinationen mit Saxofon und Klavier in den Melodien und Begleistimmen zu setzen. In der Band laufen spannende Interaktionen ab, von ganz sparsamen, gezupften Momenten bis hin zu dichten, wuchtigen Blöcken ist alles im Repertoire des Quintetts, Interessant ist auch die Komposition, die Lehrer und Vorbild Wolfgang Muthspiel beigesteuert hat, die den schicken Namen Quite Frankly trägt. Frankl bevorzugt den klaren, cleanen Sound, der sich am besten mit dem akustischen Sound seiner Band mischt. Beeidruckend sind die Unisono-Passagen, die ganz glatt klingen, und bei denen Saxofon und Gitarre zu einer einzigen Klanglinie verschmelzen, Ass im Ärmel der Band ist wie schon oft Schlagzeuger Andy Haberl, der sich vor allem beim Titelsong -Sturmvogel- richtigausleben kann.' (Jazzthetik 09/08)
//Jazzthing// 'ein ausgebuffter, mit allen Möglichkeiten der Rhythmik, Phrasierung und improvisatorischen Flexibilität gesegneter Techniker.' //Jazzpodium// 'Frankl ist vielseitig und sein junges Quartett beherrscht die Klaviatur der jazzmusikalischen Befindlichkeiten fast im Blindflug. Das kraftvoll aufschäumende -Niagara- verdeutlicht, wie sich Fusion-Einflüsse auf eine komplexe und vollkommen individuelle Art verarbeiten lassen. Ein flammendes und vor allem überzeugendes Statement an der Schnittstelle von Rock und Jazz. Oder die luftige, aus dem Dunkel ans Licht drängende Komposition Eiszeit. Originell und traditionsbewusst klingt dieses Stück, jede physische Präsenz vermeidend und doch auf wundervolle Weise fesselnd.' (Jazzthing 04/08 // Jazzpodium05/08)
//Goodear Mag// 'Bereits mit Mitte Zwanzig hat Max Frankl eine beeindruckende Vita. Nicht nur seine Ausbildung in Amsterdam, Basel und Luzern bei Lehrern wie Johannes Enders und Wolfgang Muthspiel, aktuell bei Kurt Rosen-winkel und Frank Möbus, spricht Bände. Wolfgang Muthspiel ließ es sich nicht nehmen, dieses Album zu produzieren, sicher ein zusätzlicher Gewinn für den Sound.' //Kulturspiegel// ' geschmackvoll, technisch perfekt, ein bisschen kopflastig. Eine der überwiegend getragenen Kompositionen widmet Gitarrist Frankl seinem Lehrer und Mitproduzenten Wolfgang Muthspiel. Beim schnellen -Niagara- bringt Drummer Andy Haberl die Truppe zum Swingen.' (Goodear Mag 04/08 // Kulturspiegel 04/08)
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