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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Mystisches Meisterwerk,
Von
Rezension bezieht sich auf: Sturmhöhe (Gebundene Ausgabe)
Wenn eine Welt im ewig Gleichen zu erstarren, wenn eine Gesellschaft - hier eine kleine Dorfgemeinschaft - in ihrem Trott zu ersticken droht und die Menschen nur noch aus Gewohnheit aneinander festhalten und ihr alltägliches Einerlei, das sie nicht wirklich glücklich macht, als "stilles Glück" bezeichnen, dann kann eine Katastrophe Reinigung und Neubeginn sein.Emily Bronte lässt in ihrem einzigen Roman die dämonischen Kräfte der Hölle wirken - durch einen einzelnen Menschen, der sowohl grenzenlosen Hass bis zur Entmenschlichung als auch die extreme Form der puren Liebe in sich trägt und wie eine Naturgewalt durch die biedere Ländlichkeit fegt. Heathcliff wird von Mr Earnshaw als Findelkind aus Liverpool in das Kaff Gimmerton irgendwo in Yorkshire gebracht. Zusammen mit Earnshaws Kindern Cathy und Hindley wächst der rätselhafte Junge, der wenig spricht und von einer düsteren Intelligenz besessen ist, auf dem Hof Wuthering Heights auf. In der jungenhaften Cathy findet Heathcliff nicht nur eine Schwester und Freundin, sondern sein Ideal, seine ewige Liebe. Er vergöttert sie, unterwirft sich, obwohl er selbst sonst äußerst starrsinnig ist, ganz ihrem Willen und hält es daher für selbstverständlich, dass er sie natürlich später einmal zur Frau bekommen wird. Auftritt Edgar Linton, des etwas anämischen Sohns des reichsten Gutsherren der Gegend. Edgar ist phlegmatisch und langweilig, das, was man heute einen Gutmenschen nennen würde, doch er sieht gut aus und ist reich. Cathy, die ähnlich wie Jane Austens Heldinnen durchaus pragmatisch und standesbewusst denkt, entscheidet sich Edgar zu heiraten. Zwar ist dies offensichtlich eine Vernunftehe, obwohl sie auch Edgar durchaus Zuneigung entgegen bringt, doch für Heathcliff bricht im wahrsten Sinne die Welt zusammen. Er verlässt das Dorf und kehrt nach Jahren als reicher Mann zurück. Allein die bauernschlaue Hausdame Nellie Dean, die Erzählerin der Geschichte, erkennt, dass Heathcliff sich nicht nur zum Positiven verändert hat. Er ist wahnsinnig geworden und in seinem Wahn geht es ihn nicht mehr um die Erfüllung seiner Liebe, sondern um die Vernichtung von allem, was ihn kränkte und seinen jungenhaften Lebenstraum zunichte machte. "Heathcliffs Wüten vermag Leser bis heute zu schockieren" schrieb ein Interpret. Wenn man sich die Geschehenisse real vorstellt, ist diese Einschätzung korrekt: Heathcliff geht teils im wörtlichen Sinne über Leichen (dabei ermordet er selbst vielleicht nur eine der Figuren handgreiflich, die anderen treibt er in den Tod), lügt, intrigiert, misshandelt seelisch und körperlich, erniedrigt und benutzt andere. Erstaunlicherweise schafft es niemand, sich ihm zu widersetzen. Zu unerwartet überrumpelt wird man durch diese atavistische Gewalt, die sich skrupellos über Gesetz, Moral und jeden Funken menschlichen Anstands hinwegsetzt. Doch als der Leser schon denkt, die ganze Welt versinkt in Gimmerton im Elend, tauchen Hoffnungsfunken auf, die - oh Wunder! - selbst dem unerbittlichen und bitterbösen Heathcliff Erlösung und Seelenheil versprechen. Die neue Welt, die sich nun auftut, ist besser als die alte, die Charaktere stärker durch die erlittene Zeit des Chaos. Ein knorriges, ungewöhnliches Meisterwerk einiger nicht weniger exzentrischen Autorin, die mal den Ausspruch gebracht haben soll, dass sie den Haushund sämtlichen menschlichen Wesen vorzieht. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5.0 von 5 Sternen
Fesselnd...,
Von
Rezension bezieht sich auf: Sturmhöhe: Roman (Taschenbuch)
...obwohl soviel Schlechtes darin passiert und ich normalerweise um geballte Traurigkeit einen großen Bogen mache. Aber irgendwie habe ich Seite um Seite weitergeblättert, musste ab und zu eine Verschnaufpause einlegen, habe mich dann wieder auf das Buch gestürzt. Obgleich die meisten Charaktere alles andere als sympathisch sind, fühlt man sich mit ihnen verbunden, denn ihre Gefühle - so niederträchtig sie auch oft sein mögen - sind uns nicht gänzlich fremd, sind nachvollziehbar, obwohl sie in "Sturmhöhe" so erschreckend gnadenlos auf die Spitze getrieben werden. Es gibt tausenderlei Dinge, die ich an diesem Buch liebe: die schöne alte Sprache, der Wechsel zwischen Leidenschaft und Trieben (Heathcliff) und Realität und Vernunft (Ellen Dean), die ungeschönte Darstellung menschlicher Charaktere und und und. Und auch, (und jetzt nicht weiterlesen, wer über die Handlung nichts hören mag), dass sich mein Wunsch nach ein wenig Hoffnung am Ende doch noch erfüllt.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein Meisterwerk!,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Sturmhöhe (Gebundene Ausgabe)
Für mich ist dieser Roman das beste, was ich jemals gelesen habe. Emiliy Bronte, unerreicht in ihrer Erzählweise, beschreibt die Hassliebe zwischen ihren beiden Hauptfiguren so drastisch, dass man denkt, man wäre dabei. Absolute Pflichtlektüre!!!
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