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Stupid White Men
 
 
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Stupid White Men [Taschenbuch]

Michael Moore
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Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: Harper Collins USA (September 2002)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-10: 0060530901
  • ISBN-13: 978-0060530907
  • Größe und/oder Gewicht: 17 x 10,4 x 2,3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (53 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 258.701 in Englische Bücher (Siehe Top 100 in Englische Bücher)

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Michael Moore
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Stupid White Men, Michael Moore's screed against "Thief-in-Chief" George Bush's power elite, hit No. 1 at Amazon.com within days of publication. Why? It's as fulminating and crammed with infuriating facts as any right-wing bestseller, as irreverent as The Onion, and as noisily entertaining as a wrestling smackdown. Moore offers a more interesting critique of the 2000 election than Ralph Nader's Crashing the Party (he argued with Nader, his old boss, who sacked him), and he's serious when he advocates ousting Bush. But Moore's rage is outrageous, couched in shameless gags and madcap comedy: "Old white men wielding martinis and wearing dickies have occupied our nation's capital.... Launch the SCUD missiles! Bring us the head of Antonin Scalia!... We are no longer [able] to hold free and fair elections. We need UN observers, UN troops". Moore's ideas range from on-the-money (Arafat should beat Sharon with Gandhi's non-violent shame tactics) to over-the-top: blacks should put inflatable white dolls in their cars so racist cops will think they're chauffeurs; the ever-more-Republicanesque Democratic Party should be sued for fraud; "no contributions toward advancing our civilization ever came out of the South [except Faulkner, Hellman, and RJ Reynolds]," because it's too hot to think straight there; Korean dictator Kim Jong-il "has got to broaden himself beyond porn and John Wayne" by watching better movies, like Dude, Where's My Car? (which contains "all you need to know about America"). Whatever your politics, Stupid White Men should make you blow your stack. --Tim Appelo -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

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Stupid White Men, Michael Moore's screed against "Thief-in-Chief" George Bush's power elite, hit No. 1 at Amazon.com within days of publication. Why? It's as fulminating and crammed with infuriating facts as any right-wing bestseller, as irreverent as The Onion, and as noisily entertaining as a wrestling smackdown. Moore offers a more interesting critique of the 2000 election than Ralph Nader's Crashing the Party (he argued with Nader, his old boss, who sacked him), and he's serious when he advocates ousting Bush. But Moore's rage is outrageous, couched in shameless gags and madcap comedy: "Old white men wielding martinis and wearing dickies have occupied our nation's capital.... Launch the SCUD missiles! Bring us the head of Antonin Scalia!... We are no longer [able] to hold free and fair elections. We need U.N. observers, U.N. troops." Moore's ideas range from on-the-money (Arafat should beat Sharon with Gandhi's nonviolent shame tactics) to over-the-top: blacks should put inflatable white dolls in their cars so racist cops will think they're chauffeurs; the ever-more-Republicanesque Democratic Party should be sued for fraud; "no contributions toward advancing our civilization ever came out of the South [except Faulkner, Hellman, and R.J. Reynolds]," because it's too hot to think straight there; Korean dictator Kim Jong-il "has got to broaden himself beyond porn and John Wayne" by watching better movies, like Dude, Where's My Car? (which contains "all you need to know about America"). Whatever your politics, Stupid White Men should make you blow your stack. --Tim Appelo -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

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74 von 78 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Wahrer Patriotismus!, 25. März 2003
Die aktuelle Lage im Irak, das harte Auftreten des amerikanischen Präsidenten und der Erfolg von Michael Moores Film 'Bowling for Columbine' haben das Buch 'Stupid White Men' in kürzester Zeit in die Spitzen der Verkaufscharts katapultiert; und das, obwohl es für ein politisches Sachbuch schon als alter Schinken gelten müsste. Immerhin wurde das Buch vor dem 11.09.2001 geschrieben und kann also nicht auf die Auswirkungen der Terroranschläge eingehen, welche das Weltgeschehen so gründlich verändert haben. Trotzdem kann man 'Stupid White Men' eine gewisse Aktualität nicht absprechen.

Ich denke, dass Moore derzeit vielen Leuten einfach aus der Seele spricht. Äußert man sich als Europäer kritisch über die USA bzw. über deren Regierung, so wird einem knallhart das Wort 'Antiamerikanismus' um die Ohren geschlagen, meist noch mit dem Hinweis, man möge sich (vor allen Dingen als Deutscher) ersteinmal mit den Verfehlungen der eigenen Geschichte befassen. Mit Sprüchen wie 'Wer nicht mit uns ist, ist gegen uns' wird man sehr schnell auf ein Abstellgleis abgeschoben, sollte man anderer Meinung sein. Damit man nun nicht völlig an seiner Weltanschauung verzweifeln muss, haben die Vereinigten Staaten von Amerika eine laute und rotzfreche Stimme mit dem Namen Michael Moore hervorgebracht.

Wichtig ist: Er ist US-Amerikaner. Seine Kritik kommt also nicht von außen. Er lebt in diesem Land und ist meiner Meinung nach ein echter Patriot! Ja, er liebt die USA. Es ist keine Liebe, die sich in Fahnenfetischismus und Absingen der Nationalhymne erschöpft. Moore möchte stolz auf sein Land sein, allerdings gestattet er sich keinen oberflächlichen Hurra-Patriotismus, sondern hinterfragt und kritisiert. Dies geschieht in einer recht aggressiven und ätzenden Art und Weise, die allerdings immer wieder seinen feinen Sinn für Humor durchscheinen lässt. Nicht umsonst versteht sich 'Stupid White Men' als eine Mischung aus Sachbuch und Satire.

Ich kann durchaus verstehen, wenn Moores polternde Polemik als unangenehm, unsachlich und unpatriotisch verstanden wird. Allerdings ist es gut zu wissen, dass es, entgegen dem weit verbreiteten Klischee, auch noch genügend Amerikaner gibt, die mit der Politik ihrer Regierung hart ins Gericht gehen und ihren Unmut darüber mutig äußern. Zugegeben, sollte man eine andere Meinung vertreten als Moore, wird man sich durch dieses Buch extrem auf den Schlips getreten fühlen. Gerade weil er so aggressiv schreibt, wird es Ihm wohl auch kaum gelingen, Leser mit anderer Meinung auf seine Seite zu ziehen. Es ist ein Buch, das sein Publikum mit Sicherheit spaltet: Man liebt es oder man hasst es!

Moore gelingt es auf sehr unterhaltsame Weise, das Hickhack der letzten Präsidentschaftswahlen und die beunruhigenden Verflechtungen zwischen vergebenen Ämtern, Aktienbesitz und Wirtschaftsinteressen sehr verständlich darzustellen. So ist es nicht verwunderlich, dass der Autor, wenn er vom Präsidenten spricht, diese Amtsbezeichnung grundsätzlich in Hochkommata setzt, um zu zeigen, dass er George Walker Bush des Wahlbetrugs bezichtigt. Er knüppelt aber nicht nur auf die Regierung ein, sondern versucht in einem verzweifelten Rundumschlag, diverse Mißstände der US-amerikanischen Gesellschaft (Rassismus, Bildungsnotstand, Umweltprobleme usw.) aufzuzeigen und anzuprangern. Seine Lösungsansätze gleiten dabei manchmal ins Absurde ab, was ihm allerdings zu verzeihen ist, denn immerhin sind die realen Hintergründe, die zu den aufgezeigten Zuständen geführt haben, oftmals noch viel absurder. Verzweiflung scheint Moores Hauptmotiv für dieses Buch gewesen zu sein. Oft beschleicht einen beim Lesen das Gefühl, dass er sich als Sehender unter Blinden fühlt, mit der Verpflichtung, diese auf den richtigen Weg zu führen. Mag sein, dass das sehr nach erhobenem Zeigefinger oder missionarischem Eifer aussieht, aber die Tatsachen und Argumente, die er dabei anbringt, wirken sehr überzeugend.

Wer dieses Buch sehr genau durchliest, wird übrigens auch Parallelen zum Zustand der deutschen Gesellschaft finden. Nicht, dass sich nun sämtliche amerikanische Verhältnisse 1:1 übertragen liessen, aber Moores Blick auf die USA kann durchaus dazu beitragen, auch die eigene Gesellschaft und Politik mit anderen Augen zu sehen.

Das Buch birgt, aufgrund seiner recht einseitigen Sichtweise, eine große Gefahr, Antiamerikanismus und Vorurteile zu schüren. Obwohl es recht locker und witzig geschrieben ist, sollte man sich die Mühe machen, es sehr sorgfältig zu lesen. Erst dann wird dem Leser trotz der ätzenden Kritik klar, dass es sich hier um ein absolut pro-amerikanisches Buch handelt, denn es will etwas verändern und eine Verbesserung der Lage herbeiführen - es versteht sich als ein grober (aber ernst gemeinter) Denkanstoß.

Ich habe mir übrigens überlegt, meiner Wertung ein bis zwei Sterne Abzug zu gönnen, da mir durchaus bewusst ist, dass das Buch in weiten Teilen eine sehr einseitige Perspektive und eine starke Vereinfachung von Tatsachen vermittelt. Andererseits hat mir Moores Werk so gut gefallen, das ich gar nicht umhin konnte, ihm volle fünf Sterne zu geben. Ich habe aber durchaus Verständnis für die Gegner von 'Stupid White Men', die sich wünschen, Amazon würde eine Null-Sterne-Wertung zulassen.

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42 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen in diesen Zeiten der, 21. Januar 2003
Michael Moore ist der z.Zt. wohl "gefährlichste" amerikanische Autor und Filmemacher. Gefährlich für das konservative Establishment, das in Moore einen unglaublich schwer zu erledigenden Gegner vorfindet: nämlich keinen geschliffenen Intellektuellen im Professorenanzug, sondern einen engagierten Fast-Food-Konsumenten, der mit jedem Gramm seines Körpers den dekadenten Durchschnittsamerikaner repräsentiert. Er ist so durch und durch geprägt von dem Leben in den USA, daß er sich auf seinem Schlachtfeld besser zurechtfindet als seine Gegner.

Mindestens genauso empfehlenswert wie die Lektüre von "Stupid white men" ist der Besuch seines aktuellen Kinofilms "Bowling for Columbine", in dem Moore in gnadenlos treuherziger Satire den amerikanischen Waffenwahnsinn pointiert.
Es gibt interessante Reportagen über Moore in den gängigen Medien, z.B. einen guten Artikel in der ZEIT.
Beissender, Verfetteter, schonungsloser ist derzeit kein anderer Autor, und bislang konnte ihn noch keiner in den Griff kriegen.
Absolut empfehlenswerte Lektüre!

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54 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Wie wir intelligent handeln können, 2. März 2003
Es stimmt: Das Buch ist einseitig. Aber kann man dies Michael Moore wirklich übelnehmen? Bush sagt ja selbst, dass es nur zwei Möglichkeiten gibt: entweder man ist für oder gegen Amerika. So einfach ist das in den USA (und, sein wir ehrlich, auch bei uns). Und natürlich ist Moore gegen Bush und der deutsche Leser ist schnell auf Moores Seite, wenn dieser so wunderbar eloquent gegen die amerikanische Junta, dessen Präsident wie in einer Bananenrepublik an die Macht gekommen sei, anschreibt. Schon trauern wir Bill Clinton nach und wünschen uns einen Präsidenten Al Gore, den eigentlichen Gewinner der Wahlen, der nur wegen unglaublicher Tricks des Bush-Clans nicht Präsident wurde. Nach unzähligen amerikanischen Ungeheuerlichkeiten kommt für Nicht-Fachleute der Materie der wirkliche Donnerschlag im hinteren Teil des Buchs: Die Demokraten seien natürlich auch gar nicht links sondern in Wirklichkeit nur eine Verlängerung der republikanischen Partei. Und Bill Clinton hätte in manch einem Bereich (z.B. in der Autoabgasverringerung) sogar rechtere Politik gemacht als seine republikanischen Vorgänger und seinem Nachfolger den Weg bereitet. Bush spräche nun nur offen aus, was Clinton, hinter viel Charme versteckt, genauso gemacht hätte. In Amerika reiche es also nunmehr völlig aus, so Moore, so zu tun, als ob man für die Armen sei. Danach handeln müsse man aber nicht, um als geachteter (demokratischer) Präsident von der Bühne abtreten zu können.

Und ist das wirklich alles wahr? Am Ende gibt es eine lange Quellenliste. Aber selbst, wenn nur ein Viertel der Fakten stimmte und selbst, wenn für Moores Meinungen jeweils Gegenargumente angeführt worden wären, das Buch ist erschütternd! Am liebsten möchte man weglaufen und es mit Proust halten: "... ich [tat], an Feigheit berteits ein Mann, was wir alle tun, wenn wir gross sind und Leiden und Ungerechtigkeiten mitansehen müssen: ich wollte nicht sehen..." Das aber gestattet uns Moore nicht. Er gibt unzählige Informationsquellen und zeigt Protestmöglichkeiten auf, er sagt, wir sollen Briefe und Emails schreiben, zur Wahl gehen und uns selbst zur Wahl stellen (das sei meist viel einfacher als man denkt). Und so bleiben wir nach der Lektüre nicht frustriert zurück sondern sind nicht zuletzt Dank Moores Humour aufgerüttelt, selbst zu handeln. Es ist paradox: die Befreiung vom Übel der Welt scheint hier schon in der Tat es anzugehen für jeden von uns auf wundersame Weise greifbar.

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