Das zweite enthaltene Buch ist zwar ebenfalls interessant, auch wenn ich manche darin geäußerte Ansichten des Autors nicht teile (speziell jene die Anwendung von Gewalt betreffend), doch möchte ich hier hauptsächlich das erste Buch empfehlen: "Die 5-Stunden-Woche". Unter Verwendung offizieller Daten des Statistischen Bundesamtes, zeigt der Ingenieur Dante, wie in unserer Gesellschaft ein großer Teil potentieller Arbeitskraft entweder ungenutzt bleibt, oder verschleudert wird.
Wenn jeder, der arbeiten kann, eine Arbeit bekäme, und völlig nutzlose Produkte und Dienstleistungen wegfielen, so rechnet der Autor vor, bräuchten wir alle nur noch ganze 15 Stunden pro Woche zu arbeiten anstelle der momentanen 40 - bei sogar gesteigerter Lebensqualität! (Zum gleichen Ergebnis kommen übrigens Universitäten weltweit bei ähnlichen Berechnungen.)
Wenn man nun noch das heutige bürokratische System von Staat und Geldwirtschaft ersetzen könnte durch andere Mittel, welche die gleiche oder eine bessere Lebensqualität garantieren, würde der durchschnittliche Arbeitsbedarf auf knapp unter fünf Stunden pro Woche sinken. Und das kann man nicht mehr Arbeit im heutigen Sinne nennen.