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Stunde null in Phnom Penh Taschenbuch – April 2003


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Taschenbuch, April 2003
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 320 Seiten
  • Verlag: Unionsverlag; Auflage: 2., Aufl. (April 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3293202608
  • ISBN-13: 978-3293202603
  • Originaltitel: Cut out
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,6 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 846.037 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Stunde null in Phnom Penh. Vincent Calvino erhält den Auftrag, in einem durch Prostitution, Gewalt und Betrügereien geprägten Milieu den Amerikaner Mike Hatch zu finden. Christopher G. Moore vermag die vibrierende und aufgeheizte Atmosphäre der kambodschanischen Hauptstadt nach Pol Pots Völkermord eindruckvoll zu dokumentieren.

Kambodscha nach dem Bürgerkrieg. Die verfeindeten Parteien halten einen trügerischen Waffenstillstand. Pol Pots Rote Khmer, noch immer bis an die Zähne bewaffnet, und ihre kambodschanischen und vietnamesischen Kriegsgegner werden von einer Friedenstruppe der Vereinten Nationen auf Distanz gehalten, so gut es geht. Es gärt in dem Schmelztiegel, aus dem eine halbwegs funktionstüchtige Demokratie hervorgehen soll. Mord, Raub, Betrug und Prostitution bestimmen den Alltag Phnom Penhs. Ein jeder möchte seine recht- oder unrechtmäßig erworbenen Schäfchen rechtzeitig ins Trockene bringen. In dieser aufgeladenen Atmosphäre sucht Privatdetektiv Vincent Calvino im Auftrag des zwielichtigen Geschäftsmanns Patten nach dem Waffenhändler Mike Hatch. Er ist nicht der Einzige, wie er bald merkt. Calvino entkommt nur knapp einem Mordanschlag und hätte er nicht Freunde mit umfangreichen Vollmachten, würde er kaum überleben. Doch immer mehr kommt ihm zu Bewusstsein, dass er den Fährtensucher für andere spielt.

Christopher G. Moore hat das schwierige Kunststück fertig gebracht, einen enervierenden hochspannenden Thriller zu schreiben, der zugleich als große Dokumentation eines vergessenen Krieges zu lesen ist. Ihm gelingt es, die verzweifelte Situation eines geschundenen Volkes überzeugend zu schildern. Harter Stoff, wenngleich alles andere als humorlos und ironiefrei -- jedenfalls uneingeschränkt empfehlenswert. --Ulrich Deurer

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Christopher G. Moore, der sein Alter mit 83,5 Reisejahren angibt, war in seinem früheren Leben Juraprofessor, dann Theaterautor. Später wurde er, was er bis heute geblieben ist, Romancier. In Bangkok etablierte sich der gebürtige Kanadier, der in Oxford studiert hat, als »Kultautor«. Zunächst in Bangkok selbst, dann mit Hilfe des Internets (www.cgmoore.com) im Global Village. Es war nur eine Frage der Zeit, bis Hollywood aufmerksam wurde und Calvino-Stoffe einkaufte. Wenn Christopher G. Moore gerade mal nicht in Bangkok ist, dann ist er sicher in Manila, Oxford, Berlin oder Los Angeles anzutreffen. Sein Lebensgefühl umschrieb er in einem Statement zu seiner Verlagssituation: »Meine Leser gehören zu einer globalen Vorhut, für die es nicht entscheidend ist, wo sie leben. Ich bin ein kanadischer Schriftsteller, der in Bangkok lebt. Mein aus Thailand stammender Agent in Paris wird von einem deutschen Agenten in Wien vertreten, der die Rechte an einen Verlag in Zürich verkaufte, dessen Herausgeber in Berlin sitzt.«

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Kundenrezensionen

3.9 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "bweber59" am 21. Oktober 2003
Format: Taschenbuch
Wie viele der besten Kriminalromane ist Stunde Null in Pnomh Penh weit mehr als ein simpler Krimi. Der eigentliche Auftrag, der Vincent Calvino, Moores Seriendetektiv, nach Kambodscha geführt hat, tritt rasch in den Hintergrund, während er seine Ermittlungen in einem Land ohne Vergangenheit aufnimmt, einer entwurzelten Nation. Kambodscha steht unter Kontrolle der UNO, die gerade freie Wahlen vorbereitet, aber herrscht immer noch Anarchie, und nackte Gewalt regiert, während die Freibeuter des Krieges ihren Profit suchen. Ein Dschungel, in dem Calvino mehr als einmal den richtigen Weg und sein Leben zu verlieren droht.
Die 'Killing Fields' sind uns allen noch gut in Erinnerung. Aber was ist aus den Überlebenden geworden? Moore zeichnet ein beklemmendes Bild der Realität und man fragt sich unwillkürlich, ob es gleichzeitig eine Vision ist von der Zukunft, die Afghanistan und dem Irak bevorsteht.
Oder wie es in einem anderen Calvino-Roman heißt: Die Welt steckt voller kranker Menschen, und die alltägliche Gewalt erinnert uns pausenlos daran, wie unberechenbar ihre Krankheit ist.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Wolfgang Brune am 6. Januar 2012
Format: Gebundene Ausgabe
Für mich das erste Buch von G. Moore . Da ich mich bisher mit den nordischen Krimiautoren "versorgt" habe, war ich zunächst etwas skeptisch darüber, einen neuen Kontinent literarisch zu bereisen. Das Buch ist klasse geschrieben und spannend bis zur letzten Seite. Ich werde weitere Bücher von G. Moore lesen. Beeindruckend auch die Beschreibung der verschiedenen Schicksale, eingebettet in die Wirren der Nachkriegszeit. Für uns Mitteleuropäer kaum vorstellbare aber hautnah beschriebene Lebensbedingungen, die den Leser, soweit er sich einfühlen mag, sicher betroffen machen.
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von jMs am 17. März 2003
Format: Taschenbuch
Christopher G. Moore im bekannten Stil: hautnah, real und doch Fiktion. Für jeden Kenner und Liebhaber Südostasiens, bzw. Thailands im besonderen, wärmstens zu empfehlen. Gerade der 'echte' Kenner wird sich möglicherweise in so mancher Statistenrolle wiederfinden. Diese geradezu genial verpakten Geschichten machen CGM einzigartig und stellen ihn auf eine Stufe mit Topautoren wie James Clavell. Bei welchen Autoren kann man sonst solch einfühlsam, zugleich entblössenden Realitätssinn erleben? Bisher hatte ich zwar nur das Vergnügen die Orginalausgabe zu lesen, die letzen beiden Übersetzungen deuten allerdings auf professionelle Arbeit hin.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 28. Oktober 2004
Format: Taschenbuch
Ein Buch, dass eindringlich die Probleme Kambodschas skizziert. Die Handlung ist spannend geschrieben, die Sprache den Bedingungen entsprechend. Wie auch bei anderen Büchern von Moore.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von jMs am 17. März 2003
Format: Taschenbuch
Christopher G. Moore im bekannten Stil: hautnah, real und doch Fiktion. Für jeden Kenner und Liebhaber Südostasiens, bzw. Thailands im besonderen, wärmstens zu empfehlen. Gerade der 'echte' Kenner wird sich möglicherweise in so mancher Statistenrolle wiederfinden. Diese geradezu genial verpakten Geschichten machen CGM einzigartig und stellen ihn auf eine Stufe mit Topautoren wie James Clavell. Bei welchen Autoren kann man sonst solch einfühlsam, zugleich entblössenden Realitätssinn erleben? Bisher hatte ich zwar nur das Vergnügen die Orginalausgabe zu lesen, die letzen beiden Übersetzungen deuten allerdings auf höchst professionelle und zuverlässige Arbeit hin.
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Format: Broschiert Verifizierter Kauf
Das Buch ist ein Muss für alle Fans der Vincent Calvino-Serie von Christopher G. Moore. Ich empfehle es auch allen, die schon mal in Kambodscha bzw. Phnom Penh waren u. von Asien einfach nicht loskommen.
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Format: Broschiert Verifizierter Kauf
Privatdetektiv Vincent Calvino erhält den Auftrag im Phnom Penh einen amerikanischen Waffenschmuggler ausfindig zu machen und gerät dabei ins Spannungsfeld von Kriegsgewinnlern, UNTAC-Soldaten, Kriminellen, Diplomaten, Prostituierten, Journalisten und Wohltätern...

Das Buch ist zweifellos kein Meisterwerk der Literaturgeschichte, es bietet aber spannende Unterhaltung. Und es ist mehr als "nur" ein Krimi, es ist auch Milieu- und Gesellschaftsstudie: Durch die Einblicke in die südostasiatische Denkweise, die Darstellung der Expat-Szene und die Verdeutlichung der allgegenwärtige Korruption und Prostitution in diesen Ländern, aber auch (und das vor allem) durch die Beschreibung (oder Begreifbarmachung) der kambodschanischen Gesellschaft nach Jahren der Diktatur und vietnamesischen Besatzung im Zustand der Geschichtslosigkeit und Verrohung ist das Buch jedenfalls wert, gelesen zu werden.

Moore selbst bezeichnet sein Werk im Nachwort etwas großspurig als "einzigen Roman über das Phnom Penh dieser Zeit" (was angesichts von Kim Echlins "In der Mitte des Flusses" nicht stimmt), als Reiseliteratur für Kambodscha ist das Buch aber jedenfalls empfehlenswert...
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