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1.0 von 5 Sternen
Unsäglich langweiliger und stupider Backwood-Splatter, 16. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Stump the Band (DVD)
Zugegeben, die Story klingt nicht sonderlich clever - das Wort "originell" wollen wir erst gar nicht aus der Prädikat-Schublade herausholen -, doch schließlich können auch Genre-Juwelen wie "Evil Dead II" oder "Braindead" nicht wirklich mit genialen Ausnahmeplots glänzen; hier sind es die handwerkliche Finesse, die heillos überzogenen Gewaltdarstellungen und die slapstickhafte Präsentation, die ekelig-absurden Spaß in Reinkultur garantierten und es noch immer tun. "Stump the Band" scheint aus einem ähnlich splatstick-haften Holz geschnitzt zu sein - zumindest verspricht es der Klappentext: Von einem "genialen Slasher" ist die Rede, der Film wird als derber Mix aus "Humor und Splatter" gepriesen. Doch Papier und DVD-Covers sind bekanntlich sehr geduldig. Denn: Für einen Slasher ist "Stump the Band" zu gorelastig, für einen Splatter zu harmlos und für eine Komödie zu humorlos.
Wer eine derb-aberwitzige Backwood-Splatter-Comedy mit zwinkerndem Auge erwartet, der wird jäh enttäuscht, denn der Film entbehrt allem, was auch nur im Entferntesten als Unterhaltung gelten kann. Stattdessen ist "Stump the Band" wie ein brachialer Axtschlag auf den "guten" Geschmack - mit einem sehr stumpfen Beil, wohlgemerkt. Wo Filme wie die bereits erwähnten Klassiker "Evil Dead II" und "Braindead" so etwas wie Stil bewiesen und andere deftig-witzige Kost wie "Black Sheep" oder "Dead Snow" einfach zünftige Unterhaltung geboten haben, tut sich "Stump the Band" durch unsägliche Langeweile und gotteslästerliche Einfallslosigkeit hervor. Der Kampf einer Hardrock-Girlband - die alles spielt, nur nicht Hardrock - gegen hirnkranke Sammler, geistig zurückgebliebene Hünen und mit Beilen um sich werfende Tankwarte ist gepflastert von unfassbar miesen Dialogen, bemerkenswert schlechten Schauspielleistungen und rundum hirnentleerten Szenen, die wie laienhaft und uninspiriert aneinandergereiht wirken. Story und Charaktere besitzen so viel Reiz wie ein schimmelndes Stück Fleisch, das sich selbstständig macht, während dem Zuschauer die Unfähigkeit der Drehbuchautoren Szene für Szene regelrecht aufdrängt wird. Nackte Brüste, Alkohol und Sägeblätter schießende Armbrüste waren wohl als unterhaltsame Ingredienzien gedacht, kommen dem Film jedoch in keiner Weise zugute. Von Humor fehlt indes jede Spur, das Machwerk kommt somit einfach nur lächerlich daher und die Handvoll Splatterszenen - zu wenige, um den Film tatsächlich einen Splatterfilm nennen zu können, zu viele, um ihn nicht so nennen zu dürfen - wirken nur ekelerregend und unnötig brutal. So fragt sich selbst der erbittertste Zensurgegner: Wieso in aller Welt hat es dieser Film nicht auf den Index geschafft?
Vom technischen Standpunkt her fällt die vorliegende DVD eher dürftig aus: Das Bild weist niedrige Schärfewerte und eine geringe Detailzeichnung auf, die vor allem bei größeren Betrachtungsflächen sichtbar ins Gewicht fallen. Hinzu kommen noch ein schwach ausfallender Kontrast sowie ein überdeutliches Rauschen. Die deutsche Tonspur wirkt ausgesprochen dumpf, der 5.1-Ton fällt kaum merklich besser aus als sein Stereo-Pendant. Am ehesten noch weiß der Originalton zu überzeugen - nicht zuletzt auch deswegen, weil die deutsche Synchro sehr zu wünschen übrig lässt.
Weit mehr überzeugen als der Film - aber das ist keine Kunst - können die Extras: Neben der obligatorischen Trailershow und einem mäßig interessanten Audiokommentar (im Stereo-Ton) finden sich noch der Originaltrailer, nette Outtakes, einige Deleted Scenes und ein gut 25-minütiger Blick hinter die Kulissen auf der Silberscheibe. Für Sammler, die mit der neuen FSK-Kennzeichnung auf Kriegsfuß stehen, liegt ein Wendecover bei.
Fazit: Für echte Gorehounds zu harmlos, für hartgesottene Funsplatter-Freunde zu trocken und für zartbesaitete Gelegenheitsgucker ohnehin keine Option: "Stump the Band" ist unausgegorener Müll ersten Ranges, nervtötend, langweilig, einfallslos ' kurz: ein ärgerlicher Griff in den cineastischen Lokus, den gesehen zu haben man lieber für sich behält. Wer Zeit zu verschwenden hat, tut dies besser auf andere Weise.
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2.0 von 5 Sternen
Billig und zu viele Füße, 14. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Stump the Band (DVD)
Hallo
Zu diesen Film gibt es nicht viel zu sagen ausser das er echt billig ist.Ich kann euch nur raten die Finger davon zu lassen.Wer natürlich auf abgehackte Füsse steht und auf Billigfilme naja dann viel spaß.Ich bin Horrorfan und habe schon einiges gesehen.Also könnt ihr mir glauben.Diesen Film muss man nicht sehen.
2 Punkte vergebe ich nur wegen der Badeszene im See und 1,2 lustigen Stellen.
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