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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Spannung pur,
Von Skatersally "skatersally" - Alle meine Rezensionen ansehen (VINE®-PRODUKTTESTER) (TOP 100 REZENSENT)
Rezension bezieht sich auf: Stumm (Taschenbuch)
In Julia Frenchs Leben häufen sich momentan die Schwierigkeiten. Vor einigen Monaten hat sie ihren trinksüchtigen Mann Murray verlassen. Seitdem wohnt sie mit ihren Kindern, dem elfjährigen Alex und der achtjährigen Flora allein. Ihre Tochter ist seit Geburt an taubstumm. Zusätzlich muss sie sich um ihre eigene Mutter Mary kümmern, da diese vor einigen Tagen aufhörte zu reden. Mit den häuslichen Aufgaben und den Anforderungen als Lehrerin sind Julias Kraftreserven erschöpft. Nur die Treffen mit David, dem Hausarzt ihrer Mutter, geben ihr neuen Elan. Umso schockierter ist sie, dass alle Spuren eines Verbrechens auf David weisen.Die britische Autorin Sam Hayes lässt ihre Leser in ihrem zweiten Roman nach Blutskinder sprachlos zurück. Diese bewegende Familiengeschichte wurde vom Verlag als Psychothriller eingeordnet. Einige Aspekte rechtfertigen das sicher auch. Es passiert ein grausames Verbrechen, hinter dem ein Psychopath vermutet wird und die psychologischen Beweggründe der Protagonisten werden nachvollziehbar herausgearbeitet. Alles in allem ist es ein recht leiser Thriller. Das Hauptthema ist die fehlende Kommunikation. Dabei werden nicht nur die physischen Defizite - wie bei Flora - erwähnt, sondern auch das Verstummen nach einer Traumatisierung oder das zwischenmenschliche Schweigen. Der Leser spürt die allgegenwärtige Sprachlosigkeit durch unausgesprochene Vorwürfe, Wut und Ängste der Charaktere. Hilfreich ist es dabei, dass die Perspektiven zwischen Julia, Murray und Mary wechseln. Sie werden jeweils in der Ich-Form erzählt und ermöglichen dem Leser, Empathie für die jeweilige Person zu empfinden. Nach und nach werden so die Geschehnisse sowohl der Vergangenheit als auch aus der Gegenwart aufgedeckt. Immer wieder wecken Ungereimtheiten bei den Aussagen die Neugier aufs Weiterlesen. Dabei steigert sich auch die Geschwindigkeit proportional zur Anzahl der gelesenen Seiten. Auch wenn manche Dinge erfahrenen Krimilesern schon vorhersehbar scheinen, gibt es doch ausreichend Wendungen, die die Spannung wieder steigern. Aus diesem Grund kann der Leser tatsächlich die Zeit vergessen, wie es auf dem Buchrücken angekündigt ist. Der flüssige und angenehme Erzählstil erleichtert das Lesen obendrein. Die Autorin arbeitet derzeit an ihrem vierten Roman, der im Herbst 2010 erscheinen soll. Auch damit bleibt sie ihrem Genre treu. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Schön, dass diese Autorin doch keine Pilotin geworden ist,
Von Solaris (Halle (Saale)) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Stumm (Taschenbuch)
Ich weiß, dass ich von einigen Vorrezensenten schon gewarnt wurde, aber da die Bewertung dieses Romans doch sehr kontrovers ist, habe ich ihn aus Neugierde gekauft.Die Lehrerin Julia Marshall, Mutter von zwei Kindern, hat sich vor kurzem vor ihrem alkoholsüchtigen Ehemann Murray getrennt und glaubt, in den fürsorglichen Arzt David den Mann ihres Lebens gefunden zu haben. Doch dann geschieht das Schreckliche: Im Wald findet sie ihre schwer misshandelte Schülerin Grace und der Täter ist wahrscheinlich genau David. Das Mädchen kann nur noch "Doktor" flüstern, verstummt und stirbt später im Krankenhaus. Und die eigene Tochter der Lehrerin ist von Geburt an taubstumm. Beim ersten Anblick Davids hört auch Julias bisher gesunde Mutter plötzlich auf zu sprechen und wird in die Psychiatrie eingewiesen. Doch ist David wirklich der Täter? Zugegeben, die Idee zu diesem Roman ist gut und daraus könnte ein spannender und unter Umständen sogar anspruchsvoller Psychothriller entstehen. Das ist aus dieser Mischung aus Kriminalroman und Frauenbuch nicht wirklich geworden, obwohl mit psychologischen Klischees definitiv nicht gespart wird. So gut wie die Hälfte des ganzen Romans besteht aus ziemlich belanglosen Dialogen aus dem Alltag der drei Figuren, die sich unendlich in die Länge ziehen und die Handlung nur schleppend voranbringen, aus den Gedanken der schutzbedürftigen Julia mit dem Ödipuskomplex, die immer und immer wieder erklären muss, wie sehr sie eine starke Schulter zum Anlehnen braucht, und aus der Geschichte der Liebe ihres Ehemannes zu ihr. Sätze wie "Er ist hier und er ist stark", "Wir beide haben uns so gern, wie sich zwei Freundinnen nur gern haben können" oder "Die unterschwellige Gewissheit, dass unsere Gefühle füreinander erlaubt waren. Dass ich die Frau, mit der ich aufgewachsen bin, wirklich und wahrhaftig lieben durfte" zeigen, in welchem Bereich sich der Roman stilistisch bewegt und für welche Zielgruppe er hauptsächlich bestimmt ist. Das Buch besteht aus relativ kurzen Kapiteln, die jeweils aus der Sicht der drei Hauptfiguren Julia, Murray und der Mutter Mary erzählt sind. Jede der drei Perspektiven enthält neue Informationen, so dass sich die Handlung aus diesen unterschiedlichen Puzzleteilen zusammensetzt. Das klingt zwar schön, aber kann man wirklich von drei Perspektiven reden? Der Stil der Autorin variiert nicht im Geringsten, die Art der Gedanken wiederholt sich bei allen drei Figuren und sogar die (sehr abgedroschenen) Metapher sind immer wieder die gleichen. Das würde eigentlich noch gehen, wenn man einen Roman in der dritten Person hat, aber hier bekommt man drei stilistisch vollkommen identische Ich-Erzähler, die sich lediglich durch ihre Erlebnisse voneinander unterscheiden. Ich wäre sogar dazu bereit, das alles zu verzeihen, wenn zumindest die Handlung logisch nachvollziehbar wäre. Aber sowohl die drei, als auch die Nebenfiguren denken dermaßen absurd und handeln dermaßen inadäquat, dass mich dieser Roman wirklich stellenweise verstummen ließ. Das darf ich leider nicht begründen, denn so müsste ich wirklich die gesamte Handlung inklusive Schluss nacherzählen. Meine Gedanken beim Lesen bewegten sich zwischen der Feststellung, dass das Ganze vollkommener Quatsch ist, der Annahme, dass die Autorin das einfach nicht ernst meinen kann und dem Schrecken, dass einige der absurden Motivationen, Selbsttäuschungen und Vertröstungen der Figuren doch aus realen Leben genommen sein könnten. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
ärgerlich!,
Rezension bezieht sich auf: Stumm (Taschenbuch)
ein ärgerliches buch,unnötiger kriminalroman und bei weitem kein thriller.voller logikfehler und unlogischer wendungen und handlungen.eine autorin die man sich merken sollte....damit man nicht aus versehen eine ihrer anderen veröffentlichungen liest.
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