Kurzbeschreibung
Die Verkürzung der Arbeitszeit und eine gesteigerte Lebenserwartung haben das Alter zu einer immer bedeutenderen Lebensphase gemacht, die nach eigener Gestaltung und neuen Herausforderungen verlangt. Immer mehr ältere Menschen haben deshalb den Wunsch, sich an der Universität weiterzubilden. Schon jetzt belegen Zahlen, wie beliebt studieren unter den Senioren ist: So gibt es allein an der Universität Frankfurt über 2000 Studierende im Rentenalter. Bei den mehr als 40 Universitäten in Deutschland mit ihren unter- schiedlichen Kursangeboten für Senioren, ist es nicht immer einfach, das passende Programm für sich zu finden. Hier kann Fachliteratur optimale Hilfe leisten. In Studium im Alter Handbuch Bildung im Dritten Lebensalter finden alle Hochschüler im Rentenalter einen verlässlichen Ratgeber. Der Autor Günther Böhme ist unbestreitbar ein Experte auf dem Gebiet der Gerontologie und hat als Leiter der Universität des Dritten Lebensalters in Frankfurt am Main jahrelang Erfahrung in der Erwachsenenbildung gesammelt. Sein Handbuch bietet eine Fülle von theoretischen und praktischen Informationen rund um das Studium für Senioren und ist für jeden frischgebackenen Erstsemester-Senioren ein un- verzichtbarer Wegweiser in das Universitätsleben. Studium im Alter Handbuch Bildung im Dritten Lebensalter ist der einzige Ratgeber, der sich direkt an den Bedürfnissen der Studierenden orientiert. Das Handbuch gibt zunächst einen Überblick über das für Senioren relevante Kursangebot. In diesem Kapitel werden auch schon Fragen nach der Wahl des Studiengangs und den unterschiedlichen Kurstypen geklärt. Im Anschluss daran findet sich eine praktische Liste der Hochschulen, mit Informationen über das jeweilige Profil des Seniorenstudiengangs, Kontaktadressen und Zulassungsvoraussetzun- gen. Es ist gut zu wissen, dass fast alle Universitäten keinen gymnasialen Abschluss verlangen, denn ihre Programme sollen gerade für jene offen stehen, die nicht in den Genuss einer höheren Bildung kommen konnten. Dies trifft besonders auf Frauen zu, denen oftmals wegen eines überholten Verständnisses der Geschlechterrollen der Zugang zum Studium verwehrt war. Sie nutzen jetzt mehr als Männer das Studienangebot für Rentner und holen Versäumtes nach. All jenen, die im Alter geistig fit bleiben wollen, ist nun mit Studium im Alter Handbuch Bildung im Dritten Lebensalter eine Anleitung zu einem erfolgreichen und erfüllenden Studium an die Hand gegeben. Das Handbuch spricht nicht nur zukünftige Studierende an, sondern richtet sich auch an Menschen, die in der gerontologischen Erwachsenenbildung tätig sein möchten. So wird in einem ersten theoretischen Teil das Studium der Älteren vor dem Hintergrund der Erziehungswissenschaften diskutiert. Hier versäumt es Böhme auch nicht, auf die gesellschaftlichen Implikationen des Seniorenstudiums einzugehen. Die freigesetzten geistigen Ressourcen einer grossen Bevölkerungsgruppe kommen auch der Gesellschaft im ganzen zugute. So kann ein Studium eine gute Vorbereitung für eine effiziente ehrenamtliche Tätigkeit sein. In klarer ver- ständlicher Sprache vermittelt Günther Böhmes Ratgeber alle wichtigen Aspekte des Studiums im dritten Lebensabschnitt. Studieren ist eben nicht nur etwas für junge Leute, sondern auch für alle jung gebliebenen. Günther Böhmes Ratgeber Studium im Alter Handbuch Bildung im Dritten Lebensalter zeigt, welche Möglichkeiten ältere Menschen haben, ihr geistiges Potential zu mobilisieren und ihren Lebensabend erfüllend und aktiv zu gestalten.
Über den Autor
Prof. Dr. Günther Böhme wurde 1923 geboren und ist Professor für Bil- dungsphilosophie und Bildungsgeschichte an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt. Seit 1954 ist er nebenberuflich in der Erwachsenenbildung tätig und seit 1984 Vor- sitzender der Universität des 3. Lebensalters in Frankfurt am Main. In zahlreichen Publikationen hat er sich unter anderem mit Gerontologie und Alterswissenschaft befasst.