Mit der eingebauten Pumpe, lässt sich das Luftbett in wenigen Minuten aufblasen. Die Pumpe ist allerdings recht laut, so dass man das Luftbett besser schon bei Zeiten aufpumpt. Mit der Pumpe kann man auch wieder sehr schnell die Luft, durch umstellen eines Drehverschlusses, aus dem Bett lassen. Zudem gibt es ein Ventil, zum manuellen Aufblasen. Das Netzkabel kann man in einem Fach in der Pumpe verstauen, was man nach dem Aufpumpen tun sollte, damit keine Stolperfalle ausliegt.
Das Luftbett verliert ganz leicht Luft aber über eine Nacht nicht so viel, dass es weiter stört oder gar auffällt.
Dem Luftbett liegt ein Reparaturset bei, bestehend aus PVC Kleber und 2 runden PVC Scheiben mit ca. 7cm Durchmesser (eines beflockt). Löscher kann man damit leicht und zuverlässig reparieren. Nach der Anleitung, dauert der Klebevorgang aber mehrere Stunden, so dass man eine Reparatur zeitig angehen sollte. Ein Loch sollte mit einem 2cm Durchmesser flicken abgedeckt sein. Mit dem Kleber kann man sparsam umgehen, sonst reicht der nicht lange.
Löcher selbst von einer Nähnadel, sind bei aufgepumptem Luftbett sehr leicht per Gehör, Handrücken oder einer flauschigen Feder zu finden.
Das Luftbett riecht neu stark nach Kunststoff und es ist auch nicht mit 1-2 Std. Lüften getan. Da reicht nicht mal eine Woche. Wenn man mit der Körperwärme den Kunststoff aufheizt, müffelt es stärker und die Gase riechen nicht gerade gesundheitsförderlich. Es empfiehlt sich daher für einen Besuch der untergebracht werden soll, dieses oder jedes vergleichbare Luftbett eines anderen Herstellers zeitig anzuschaffen und möglichst lange ausdünsten zu lassen (vielleicht nicht gerade in der prallen Sonne aber Wärme ist da nicht von Nachteil).
Empfehlenswert wäre auch eine dampfunduchlässige Unterlage zu verwenden, die gerne über den Rand hinaus ausgelegt wird, um Schadstoffe vom Körper fern zu halten.
Die Liegeeigenschaften sind ganz ordentlich. Beim Wenden hört man gelegentlich, wie der entlastete Kunststoff im Bereich der Stege, die von unten nach oben laufen umklappen. Ist an sich nicht weiter tragisch, wenn sonst keiner im Raum ist.
Um Beschädigung zu vermeiden, sollte man sich nicht mit Schwung auf das Bett werfen, Kinder keine "Turnübungen" darauf veranstalten lassen und langsam das Bett belasten. Die Stege können sonst einreissen. Spitze oder scharfkantige Gegenständen sind natürlich auch Tabu.
Die beflockte Oberseite nimmt gerne Flusen auf, daher besser nicht flusende Flachgewebe zur Abdeckung einsetzen. Eine Abdeckung schützt vor Kälte von unten, bietet zusätzlichen Komfort, schützt die Oberseite vor Beschädigung und hält auch die Gerüche etwas ab.
Im Beigelegten Beutel, lässt sich das Luftbett zusammengerollt gut verstauen, so dass es bis zur nächsten Anwendung geschützt ist.