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Studio 6 [Gebundene Ausgabe]

Liza Marklund , Susanne Dahmann
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (48 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
  • Verlag: Hoffmann und Campe; Auflage: 1. Auflage (Februar 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3455051553
  • ISBN-13: 978-3455051551
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 15,2 x 4,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (48 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 738.867 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Krimis aus Skandinavien erfreuen sich bei deutschen Lesern großer Beliebtheit -- und das nicht erst seit den Bestsellererfolgen von Henning Mankell. Schwedens jüngste Erfolgsautorin heißt Liza Marklund. Im letzten Jahr sorgte die junge Autorin mit ihrem Krimidebüt Olympisches Feuer für einige Aufregung. In Schweden gewann sie zwei wichtige Preise und wurde zur "neuen Kultfigur" (Der Spiegel). Auch in Deutschland gewann ihre menschliche und sympathische Heldin Annika, eine Journalistin, die Herzen der Leser.

Nun erscheint Marklunds zweiter Annika Bengtzon-Krimi Studio 6, der Annika in ihren jungen Jahren zeigt, am Anfang ihrer journalistischen Karrierre in Stockholm. Während ihrer Urlaubsvertretung in der Lokalredaktion des "Abendblatts" wird die Leiche einer jungen Frau auf dem jüdischen Friedhof mitten in Stockholm gefunden. Das Mordopfer Josefine arbeitete in einem Sexclub, dem "Studio 6". Der Mordfall weitet sich schließlich zum Skandal aus, als herauskommt, dass der schwedische Außenminister in den Mordfall verwickelt sein könnte.

Annika treibt ihre Recherchen hartnäckig voran, doch in der Zeitungsredaktion stößt sie auf wenig Verständnis und Anerkennung. Ständig rennt sie gegen Mauern, kämpft gegen Mobbing, Intrigen und Diskriminierung -- keine schöne Erfahrung! Schließlich sieht Annika sich gezwungen, ihre Recherchen eigenmächtig voranzutreiben. Dabei bringt sie einiges ans Tageslicht: geheime Machenschaften und Intrigen der Medienwelt; alte Geheimdienstdokumente, die mitten im Wahlkampf auftauchen; Politiker, die ihre Rechnung in einem Pornoclub mit öffentlichen Geldern begleichen, etc. Das alles liest sich sehr spannend und ist sorgfältig recherchiert. Gegen Ende nimmt der Roman allerdings eine Wende, die die gesamte Handlung in ein neues Licht rückt. Die Frage, wer hier eigentlich Opfer ist, stellt sich neu. Ob jeder Leser mit diesem Ende glücklich ist, sei dahin gestellt.

Ähnlich wie Henning Mankell legt Marklund die Missstände der schwedischen Gesellschaft gnadenlos offen. Und: Der Leser erhält spannende Einblicke in den Medienbetrieb. Wer sich für die Medienlandschaft der 90er-Jahre interessiert, wird an diesem Buch seine Freude haben. Die Heuchelei und Profilierungsneurosen im so genannten seriösen Journalismus, der Kampf um die Story und die daraus resultierenden Machtkämpfe und Intrigen werden schonungslos dargestellt. So liest sich Studio 6 teilweise wie eine spannende Reportage, der man auch hierzulande viele Leser wünscht. --Alexandra Plath

Klappentext

Annika Bengtzon, die sympathische Journalistin, beginnt ihre Karriere mit einer Sommervertretung in der Lokalredaktion des Abendblatts. Sie nimmt einen anonymen Anruf entgegen: Jemand hat die Leiche einer jungen Frau auf dem jüdischen Friedhof in Stockholm gefunden. Annika schwankt in ihrer Unerfahrenheit zwischen Übereifer und Entsetzen, doch sie bleibt hartnäckig in ihren Recherchen. Sie beobachtet und kombiniert, wenngleich jeder ihrer Erfolge in der Redaktion als Zufall abgetan wird. Die Untersuchung des Mordfalls gewinnt eine neue und pikante Dimension, als die Polizei herausfindet, dass der schwedische Außenminister in die Geschichte verwickelt sein könnte. Für die Tatzeit hat er kein Alibi. Josefine, das Mordopfer, arbeitete in einem Sexclub, dem "Studio 6", und im Ministerium wurden Quittungen über den Besuch dieses Etablissements eingereicht. Im Verlauf ihrer eigenmächtigen Nachforschungen sieht Annika hinter die Kulissen der Medienwelt, des Sex-Geschäfts, der Striptease-Lokale und der Politik, und sie erlebt einen Show-Down, der die Nerven der Leser aufs Höchste anspannt.

"Liza Marklund schreibt mit Verve, Mut und sprachlicher Vitalität. Mehr! Mehr!" AFTONBLADET


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Krimi oder nicht Krimi? 1. März 2005
Von marielan VINE-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Annika Bengtzon, Praktikantin bei einer Tageszeitung, berichtet und recherchiert über einen Mord an einer jungen Frau. Wegen einiger Fehler und Versäumnisse, die ihr bei den Artikeln unterlaufen, wird sie zunächst nicht fest angestellt. Des Mordes verdächtig ist der Außenhandelsminister, aber Annikas Recherchen ergeben etwas anderes.
Dafür, dass das Buch ein Krimi ist, spricht eigentlich nur der Leichenfund am Anfang. Bis zum Ende des Romans ist aber mein Interesse, wer der Mörder ist, ob und wie er gefasst wird, längst verflogen. Der Inhalt handelt nämlich mehr von Annikas Privatleben und ihren Befindlichkeiten als von Ermittlungsarbeit. Trotzdem fragt man sich, wer Annika ist: Ein dummes kindisches Gör, das zu nah am Wasser gebaut hat, oder eine starke selbstbewußte Frau, die allen Nackenschlägen zum Trotz versucht, ihren Weg zu gehen? Dabei ist auch keine Entwicklung festzustellen, denn beiden Charakterzüge ziehen sich von Anfang bis Ende konsequent durch.
Die Autorin, selbst Journalistin, kennt sich im Metier aus, glaubt man. Also frage ich mich: Ist es bei schwedischen Zeitungen üblich, dass eine Anfängerin, die nicht mal fest angestellt ist, allein eine Sache bearbeitet und Artikel schreibt, die von keinem Redakteur gegengelesen werden? Ist es üblich, dass mehrere Leute derselben Geschichte nachgehen ohne dass in einer Konferenz die Zuständigkeiten abgegrenzt und verteilt werden?
Die beiden politisch brisanten Themen wir Korruption und Gewalt gegen Frauen sind so lauwarm angehandelt, dass sie nicht empören können. Dafür ist auf der andern Seite das Töten eines Tieres aufs Widerwärtigste beschrieben.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von A. Finke
Format:Taschenbuch
Ich möchte mich hier nicht mehr über den Inhalt auslassen, dazu wurde schon sehr viel geschrieben. Ich fand den Roman recht spannend und in Vielem auch nachvollziehbar. Viel ist hier kritisiert worden, was ich anders sehe. Die zerrissene Persönlichkeit der Hauptperson ist aus ihrem Vorleben sehr erklärlich, ein kompletter Neuling im Journalismus ist sie auch nicht. Der Tod der Katze passt meiner Meinung nach hervorragend in die geschilderte Situation, der Mann war schließlich mordlüstern. Merkwürdig ist allerdings, dass ihr Verlobter überhaupt zugelassen hat, dass sie nach Stockholm ging, und genauso merkwürdig, dass sie ihm am Ende allein gegenübergetreten ist. Nun bin ich keine Expertin auf dem Gebiet, vielleicht ließe sich das sogar psychologisch noch erklären, denn die Abhängigkeit ist ja auf beiden Seiten gegeben. Außerdem besteht eine Lücke von 5 Jahren zwischen den Tagebucheinträgen und dem Geschehen.
Völlig unglaubwürdig ist aber die Verurteilung der Hauptfigur wegen Totschlags. Im Zusammenhang mit den Tagebucheinträgen dürften ein demoliertes Fahrrad, eine verwüstete Wohnung und gerade die tote Katze ja wohl Grund genug gewesen sein, Notwehr anzuerkennen.
Auch die ausstehende Verhaftung Patricias finde ich eher unglaubwürdig. Auf der einen Seite recherchiert die Polizei so gut, dass sie weiß, wer den Mord begangen hat, ohne es allerdings nachweisen zu können, andererseits verlässt man sich nach einem Überraschungseingriff im Klub auf das, was der Angeklagte darstellt? Das passt nicht.
Also - maues und unzufriedenstellendes Ende eines an sich spannenden und interessanten Krimis.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Dem "Olympischen Feuer" hatte ich 5 Sterne verpasst und so war ich höchst neugierig auf den 2. Annika Bengtzon-Roman: welche Enntäuschung. Annika hat als Person kein klares Profil. Mal ist sie ein Bauerntrampel, dann wieder raffiniert, dann höchst selbstbewusst, dann naiv und dumm....Annikas Persönlichkeitsstruktur wechselt nicht nachvollziehbar von Szene zu Szene. Daß Annika bei ihrer Vertretungszeit beim Abendblad als Anfängerin und Neuling komplett allein agieren kann, ohne die sonst übliche 'Abnahme' des verantwortlichen Redakteurs, das ist mehr als unglaubwürdig. Auf jeden Fall schreibt Annika div. Artikel über einen (Sexual?)Mord auf einem Friedhof, für die sie später (ungerechtfertigt) den Rausschmiß kassiert. Annikas fürchterliche Launen- und Selbstgerechtigkeit, die einer Berufsanfängerin wirklich unangemessen sind, dies macht die Protagonistin leider zutiefst unsympathisch. Ganz im Gegensatz zum "Olymp. Feuer", da brilliert Annika als Abteilungsleiterin unter Mobbing-Beschuß ihrer reaktionären männlichen Macho-Kollegen. Schade, daß der zweite Bengtzon-Roman so wenig Positives hat. Der Lektor/die Lektorin hat allerdings seine/ihre Aufgabe auch nicht wahrgenommen. So viel Ungereimtheiten hätten nicht auftauchen dürfen. Eine Leserin schrieb hier: schade um das Geld, gehen Sie lieber essen. Stimmt,leider!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Starke Frau, starkes Buch 13. August 2008
Format:Taschenbuch
Also die Figur Annika Bengtzon ist mir total sympathisch. Wie sie sich als Anfängerin bei der Zeitung durchschlägt, natürlich auch Fehler macht und weder Lob noch Kritik einfach hin nimmt, sondern sich immer zu Herzen gehen lässt. Und dran bleibt, nach vorne stürmt und auf ihr Herz hört. Tolle Frau!

Der Kriminalfall, an dem sie dran ist, wird durchweg spannend dargestellt und ich wollte das Buch kaum aus der Hand legen.
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3.0 von 5 Sternen Mord und politischer Suizid in einem
Die Sommerflaute oder Saure-Gurken-Zeit steht für Redaktionspraktikantin und Aushilfe Annika Bengtzon an. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Annika Mayer veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Weniger als ein Stern
Was für eine Materialverschwendung. Schade um jedes Blatt Papier, jede Silberscheibe, die für dieses unsagbare Machwerk verbraucht wurde. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von one of me veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Von Liza Marklund muss ich noch mehr lesen!!!!
Lange nicht mehr so ein spannendes Buch gelesen! Die junge Journalistin ist so "echt" dargestellt, dass ich sie persönlich zu kennen glaube. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Anne veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Besser im Sommer lesen
Stockholm im Sommer 1999; die ganze Stadt stöhnt unter einer enormen Hitze. Diesen Krimi sollte man daher besser im Sommer lesen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Dezember 2011 von Daggi
2.0 von 5 Sternen Mein erstes und vorerst letztes Buch von Liza Marklund
Ich habe gerade das Hörbuch gehört und kann mich einem Großteil der Rezensenten nur anschließen. Ich fands einfach nur langweilig und öde. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. November 2011 von Holger Schneider
1.0 von 5 Sternen Gähn...
Habe angefangen zu lesen, bin aber nach 1/2 Stunde vor Langeweile fast eingeschlafen. Sowas darf einfach nicht passieren. Liegt es nun an Liza Marklund oder der Übersetzung?? Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. August 2011 von Jozna
3.0 von 5 Sternen schwache Umsetzung eines interessanten Thrillers
Mir hat die Hörbuch Umsetzung von "Studio 6" leider nicht so gut gefallen.
Zwar fand ich die Story spannend und die Figuren sehr interessant, aber leider kam ich mit der... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. August 2009 von S.D. vom Blog esdeh
4.0 von 5 Sternen Eine kleine Entdeckung
Liza Marklund ist meine jüngste Entdeckung! Sie schreibt unterhaltsam, zunächst glaubt man sich in einem der typischen Frauenkrimis! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. August 2009 von Sandra Burscheidt
4.0 von 5 Sternen Krimi aus ungewöhnlicher Perspektive
Liza Marklunds Buch "Studio 6" ist ein Krimi, der sich neben den Büchern ihrer vielen nordischen Kollegen durchaus sehen lassen kann. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 31. Dezember 2006 von Regenfisch
5.0 von 5 Sternen Super!
Studio Sex ist chronologisch gesehen das erste Buch in der Reihe um die Journalistin Annika Bengtzon. Lesen Sie weiter...
Am 22. März 2006 veröffentlicht
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