Über Regie, Schauspieler und Handlung kann man sich streiten. Die einen sagen, Ryan Phillippe sei überfordert mit seiner Rolle, andere loben seine schauspielerische Leistung. Ich persönlich finde sie durchaus gut; Fakt ist aber, dass dieser Film nicht nach Schauspielleistung oder ähnlichen Kriterien beurteilt werden sollte, sondern nach Atmosphäre und davon hat dieser tolle Film mehr als genug! Die Musik ist genial und die Erzählstimme aus dem Off macht den Film wunderbar episch. Zu guter Letzt hat der Film ein passend, melanchonisches Ende mit einem der besten "Abschlusssätze", die ich je gehört habe: "...eine Nacht lang taten wir alle so, als hätte sich nichts geändert - aber in Wirklichkeit war die Party zu Ende." Melanchonischer und treffender geht es nicht. Film zu Ende, 70s zu Ende, Studio 54 am Ende und die Disco-Jahre zu Ende!
Summa summarum: Für alle Fans der 70er ein Muss und ebenfalls für jene die auf Filme jenseits von Liebesschnulzen oder bummbumm-pengpeng-Action stehen empfehlenswert. Ich persönlich wäre zu gerne einmal bei einer Party im Studio 54 dabei gewesen und das obwohl ich erst 20 bin und damit nichts mit dieser Zeit zu tun habe. Da sieht man mal, was Filme alles in einem verändern könne...