Roy Stuart ist ein Künstler, und da sei ihm einiges erlaubt! Und er hat Kraft. Daß diese ihm erhalten bleibe, dafür möge er beten. Denn sie wird ihm über vieles helfen im Leben ( nur nicht bewahren vor dem Tod!). Doch das ist schon viel. Auch ist es wertvoll anzusehen, daß der Autor sein Werk mit etwas Lyrik schmückt (vom Feinsten!).Davon mehr zu lesen in Zukunft wäre wünschenswert.---
Weit mehr Farbe als bei H. Newton (natürlich!), weit mehr auch an jugendlichem Elan, trotz aller oft auszumachender Geziertheit (Gestelltheit), aber das ist wahrscheinlich nicht anders zu machen, es sei denn im dezenten Rausch. Das wird sich in den noch folgenden Werken aber sicherlich bessern und verfeinern (man lernt ja dazu!). Schön die einzelnen Szenen, schön auch fast alle Einzelbilder (zumindest aussagekräftig). Negatives? Nicht unbedingt auszumachen. Emanzipation des Weiblichen? Durchaus ! Somit stillt Roy Stuart auch das Verlangen der weiblichen Zuschauer und zwar (wie gesagt) durch kraftvolle Bilder.
Wenn H. Newton einmal sagte, er wolle Erotik am liebsten nur noch in Gesichtern ausdrücken, kann man sich, ihm und Roy Stuart nur wünschen: Macht es bitte, aber macht es bald!
In den Bahnhöfen von Paris bin ich vormals viel herumgekommen (sie sind ja wirklich sehenswert), deshalb meine kleine Homage an den Gare de l`Est: Meine Zeit läuft mir weg,/ Ich warte alleine,/ Unter den Freunden bin ich allein./ Warte auf ihn,/ Daß der Abend erscheine,/
Warte auf ihn, dann ist er mein.
Alison Castle hat im Begleitwort natürlich recht, wenn sie anführt:Sexualität ist Macht.Wohl wahr! Dem schönen Bildband wünsche ich viele Freunde und Freundinnen!