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Stuart Pigotts kleiner, genialer Weinführer 2007
 
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Stuart Pigotts kleiner, genialer Weinführer 2007 [Broschiert]

Stuart Pigott
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Produktinformation

  • Broschiert: 192 Seiten
  • Verlag: Scherz; Auflage: 1., Aufl. (25. August 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3502150486
  • ISBN-13: 978-3502150480
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 9,6 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 646.117 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Der geniale 2007er ist da!

Der perfekte Einkaufsführer für Wein: übersichtlich, fundiert und unterhaltsam. Mit - Bezugsquellen - Weinhändlerhitliste - Orts- und Produzentenregister

"Einkaufsführer und Weinkunde in einem. Witzig, kritisch und ohne Scheu vor großen Namen." essen & trinken

Verwirrt beim Weineinkauf? Angst vor Weinfachhandlungen? Oft unzufrieden mit der Weinauswahl zu Hause oder im Restaurant? Stuart Pigotts kleiner genialer Weinführer hilft: nach Weintypus und nach Produzenten geordnet, stehen neben weltbekannten Namen Weine kleinerer Weingüter und auch Produkte aus Drogerie- und Supermarktketten. Pigott nimmt dem Leser die Unsicherheit beim Weinkauf und räumt nebenbei mit den schlimmsten Wein-Irrtümern auf, entlarvt hohle und aussagelose Bezeichnungen auf Etiketten und geißelt Flops.

Über den Autor

"Solche Gewächse bringt der deutsche Boden einfach nicht hervor", schreibt die Süddeutsche über den 1960 in London geborenen Stuart Pigott, der als einer der "weltweit bedeutendsten Weinkritiker" (FAZ) gilt. Unkonventionell, undogmatisch und leidenschaftlich stellt der "Experte von feinsten Gaumengnaden" (Focus) die Weinwelt auf den Kopf. Pigott lebt in Berlin und schreibt für den Feinschmecker und den Weingourmet sowie als Kolumnist für die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Kleines Meisterwerk 3. Januar 2007
Eines voweg: Ich halte Pigotts Weinführer für einen übersichtlich gestalteten, informativen und manchmal auch amüsanten Reisebegleiter zu den verschiedensten Weinen, die auf unserem Globus wachsen. Wobei hinzugefügt werden muss, dass dieses Büchlein mit seinen 192 Seiten im Westentaschenformat weit davon entfernt ist, einen repräsentativen Überblick über alle Erzeugnisse des "Planeten Wein" zu bieten. Das aber lag erkennbar nicht in der Absicht des Verfassers. Seine Auswahl ist ebenso subjektiv wie ehrlich, und wer Sehnsucht nach dickleibigen Weinführern verspürt, die penibel alle Weine einer Region auflisten, sollte lieber zu diesen greifen. Pigott hingegen setzt guten Gewissens eine Reihe von Schwerpunkten: Bei den edelsüßen Weißweinen gilt seine Vorliebe den Rieslingen von Rhein und Mosel, während zum Beispiel die großen Chenin-blanc-Gewächse der Loire ziemlich stiefmütterlich behandelt werden. Das gleiche gilt auch für die geheime Sauternes-Konkurrenz aus Monbazillac - sie wird mit keiner Silbe erwähnt.

Da Pigott daran gelegen ist, Weine zu empfehlen statt in Grund und Boden zu stampfen, werden gut 98 Prozent der knapp und treffend besprochenen Tropfen durchweg positiv bewertet, darunter auch einige "Schnäppchen" im Preissegment zwischen drei und fünf Euro. Natürlich handelt es sich dabei um keine Weltklasseweine, aber immerhin um Abfüllungen, deren Genuß ungetrübte Freude verspricht. Das Preisspektrum der vorgestellten Weine reicht von saubillig bis schweineteuer, und man kann ohne Übertreibung behaupten, dass für jeden Geschmack und jeden Geldbeutel etwas dabei ist. Und das Schönste: Selbst ausgewiesene Weinliebhaber werden für den einen oder anderen Tipp dankbar sein und Rebensäfte entdecken, die ihnen bisher entgangen sind.

Kritische Anmerkungen finden sich nahezu auschließlich bei den Weinen über fünfzig Euro. Es ist ein offenes Geheimnis, dass manche klassifizierten Chauteaux des Bordelais in ihrer Qualität großen Schwankungen unterliegen. Hier bietet Pigott eine wesentliche Hilfe, da er neben den überragenden und sehr guten Jahrgängen eines Chateau auch die eher mäßigen aufführt. Eine generelle Verdammung kann ich hier beim besten Willen nicht entdecken, sondern eher eine praktische Unterstützung beim Weinkauf. Stichwort Weinkauf: Eine Adressenliste mit 42 bundesdeutschen Weinfachhandlungen (die vielfach auch im Internet vertreten sind) rundet das Buch vorteilhaft ab.

Fazit: Ein empfehlenswertes Werk für alle Weinfreundinnen und -freunde, die sich eine neugierige Ader bewahrt haben und die bereit sind, sich auf Gesckmackserfahrungen der "dritten Art" einzulasssen. Eines ist jedenfalls sicher: Es gibt nichts Vergleichbares auf dem deutschen Büchermarkt!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Hervorragender Einkaufsführer 21. Dezember 2006
Ich habe den Weinführer letztes Jahr geschenkt bekommen. Obwohl ich mich für Wein interessiere, hätte ich mir selbst nie einen Führer gekauft, weil ich diese für viel zu fachspezifisch hielt. Nun habe ich den Kleinen Genialen 2007" bestellt und bin wieder rundherum zufrieden damit, weil ich direkt nach den Empfehlungen kaufen kann. Die Weine sind übersichtlich nach Farbe und Geschmackrichtung unterteilt, die kurzen und launigen Statements von Herrn Pigott sind ein guten Anhaltpunkt dafür, was einem in der Flasche erwartet. Will ich einen Wein aus einem bestimmten Gebiet, schaue ich ins Register. Richtige gute Trinkweine für unter 10 Euro habe ich mit Hilfe des Führers schon erstanden und genossen, und auch meinen Lieblings-Riesling beim Weingut Flick im Rheingau entdeckt - super-günstig, super-lecker!
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17 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Fragwürdiges Werk 17. Dezember 2006
Von kangal
Stuart Pigott ist einer der Querdenker der Weinszene und insofern sicherlich eine Bereicherung der Meinungsvielfalt. Allerdings wird Pigott dem Anspruch eines "genialen" Weinführers nicht annähernd gerecht. An keiner Stelle wird ersichtlich, nach welchen objektiven und subjektiven Kriterien Pigott seine Bewertungen vornimmt, die Ergenisse erscheinen willkürlich und sind für den Leser nicht nachvollziehbar. Berühmte Weingüter (z. B. Chateau Margaux, Latour, Cheval blanc u.v.a.) produzieren laut Pigott (generell!) nur enttäuschende, kleine Weine. Zwar ist nicht gewünscht, Weine nach Ihrem Etikett zu bewerten aber Pigott überzieht bei den Verrissen bekannter Namen deutlich. Bei der genaueren Durchsicht zeigt sich ein weiterer Widersruch: Zwar predigt Pigott, dass der Preis eines Weines und seine Qualität in keinerlei Zusammenhang stehen, aber kaum ein Wein unter 30,- Euro erhält eine positive Bewertung. Andere Autoren bieten dem Weinfreund bessere Informationen und interessantere Empfehlungen.

Unverständlich bleiben auch Pigotts extrem positive Bewertungen einiger höchst durchschnittlicher (spanischer) Rotweine.Pigott hat mir den Eindruck vermittelt, er bewertet nicht den Wein selbst, sondern reflektiert in seinen Bewertungen seine Sympatie für einen Winzer bzw. ein Weingut.

Übersicht und Gliederung des Buches sind für mich nicht gelungen. Informationen sind nur schwer auffindbar, Vergleiche zwischen Weinen eines Anbaugebietes erfordern langwierige Suche und ständiges Hin-und-Her blättern. Etwas inhaltliche Struktur würde dem Buch sicherlich nicht schaden. Alle Rotweine dieser Welt unterteilt Pigott nur nach "trocken" oder "süß" - Rebsorten, Länder und Anbaugebiete spielen für Sortierung und Gruppierung keine Rolle.

Fazit: Dem Anspruch eines "genialen" Weinführers wird das Buch noch nicht einmal im Ansatz gerecht. Durch das Fehlen eindeutiger Kriterien sind Pigotts Bewertungen für den Leser nicht nachvollziegbar, zahlreiche Widersprüche verunsichern den Weinfreund zusätzlich. Pigott wird Opfer seiner Dogmen und liefert ein insgesamt fragwürdiges Werk ab.

Das Geld für dieses Buch würde ich lieber für einen trockenen Roten anlegen!
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