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Stuart Pigotts kleiner, genialer Weinführer 2006
 
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Stuart Pigotts kleiner, genialer Weinführer 2006 [Broschiert]

Stuart Pigott
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Produktinformation

  • Broschiert: 140 Seiten
  • Verlag: Scherz; Auflage: 4 (2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3502150249
  • ISBN-13: 978-3502150244
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 9,8 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 834.924 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de Redaktion

Weg mit dem unverständlichen Fachjargongefasel! Weg mit dem Schnickschnack von richtigem Trinkgefäß und korrekter Verköstigungstemperatur! Wein schmeckt zur Not auch aus der Flasche. In Stuart Pigotts kleiner genialer Weinführer geht’s am Anfang ganz schön stürmisch zu: Da wettert der Autor gegen die vielen anderen Weinführer, deren Pseudo-Objektivität und sinnlose(r) Faktenüberfluss ihn zum Überschäumen bringen.

Der in London geborene Weinjournalist betrachtet den Rebensaft nüchtern als vergorenen Traubenmost. Und wenn es sich darum dreht, dann will er’s möglichst einfach, kompakt und übersichtlich, auch wenn’s dadurch nicht so vielfältig sein kann.

Dass Geschmack immer subjektiv ist, wissen auch seine Kollegen, Pigott aber macht daraus sein Gesetz Nummer eins. Und so stattet er denn auch sein Büchlein im Format von ca. 19x10 cm konsequent mit einem extra Bereich aus, indem die interessierten Leser jeweils ihre eigenen Wertungspunkte eintragen können. Neben die Pigottpunkte, versteht sich, denn Bewertungen nimmt natürlich auch er vor. Im typisch pigottschen Gestus ist hier zum Beispiel die Rede von Abzocke und Geschmack von gekautem Bleistift, wenn’s nicht mundet und viel Zeugs, viel Schmackes, wenn es mundet. Anders als Der kleine Johnson 2006 (ähnliches Format, aber doppelt so dick), in dem die Weine noch herkömmlich nach einzelnen Anbaugebieten untergliedert werden, purzeln sie in Stuart Pigotts kleiner genialer Weinführer geographisch bunt durcheinander. Hier werden sie nur in trockene und süße Weine (rot, rosé, weiß und als Schaumwein) unterteilt und alphabetisch aufgelistet. Dazu gibt es Extrakapitel zu deren angebliche(r) Wein-Weltspitze über 50 €.

Hilfreich bei der Beschaffung der Tropfen ist die Liste von Pigotts Lieblingsweinhändlern in Deutschland, die er auf Bitten seiner Fans der neuesten Ausgabe angefügt hat. Fünf Gesetze stellt er zum Wein auf und fügt die zehn größten, dümmsten und schlimmsten Wein-Irrtümer hinzu. Lassen Sie sich nicht einschüchtern! So könnte Pigotts Motto an alle Weininteressierten auch lauten. Stehen Sie zu dem, was sie mögen und drücken Sie es so aus, wie’s ihnen gefällt. Wer’s locker-flockig mag, dem wird der Pigott zusagen, alle anderen bleiben bei den herkömmlichen Weinführern, denn über Geschmack lässt sich nun mal nicht streiten. -- Anne Hauschild

Pressestimmen

"Stuart Pigott ist einer der weltweit bedeutensten Weinkritiker" FAZ
"Ein Experte von feinsten Gaumengnaden" Focus
"Einer der besten Riesling-Kenner der Welt" Stern
"Pigott ist ein unverschämt guter Erzähler" NZZ
"Seine stilistisch wundervollen Notizen stecken voller Leidenschaft, Wortwitz bisweilen auch ironischer Boshaftigkeit" bücher

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Mogelpackung 27. Januar 2006
Eigentlich verschling ich ja alles wo "Stuart Pigott" drauffsteht, seit "Gottertrunk und Blendwerk". Auch seine Beiträge im Feinschmecker und Wein-Gourmet finde ich genial, aber mit dem Buch kann ich als "Weinführer" nichts anfangen. Die ersten Seiten mit den 10 Irrtümern finde ich ja noch ganz nett,zumal ich auch gerne generell Dinge über Weine lese, auch wenn der Inhalt nicht wirklich neues bietet, aber unterhaltsam. Aber wenn ich wirklich einen fundierten Weinführer benötige wo auch meherer Jahrgänge abgebildet sind, dann greife ich zum Gambero Rosso, denn die Bewertungen in diesem Weinführer sind einfach viel zu dünn, wie soll man denn sich anhand 3 Zeilen ein Urteil über Wein bzw. Weingut machen, ein bischen Weinromantik gehört halt einfach dazu ! Buch in meinen Augen überflüssig und auch nicht für Anfänger geeignet, max. netter Zeitvertreib.
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33 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Es kommt reichlich pompös daher, Stuart Pigotts neuestes Werk zum Thema Wein. Der in Deutschland ansässige englische Weinkritiker erklärt seinen Führer bereits auf dem Titel zu einem "genialen" Werk. Gleich auf der ersten Seite wird der Leser aufgefordert, Namen und Telefonnummer einzutragen - denn neben den Bemerkungen und Benotungen des Autors fänden sich in dem Buch schließlich auch die des Besitzers des Buches, "gleichwertig und gleichberechtigt mit den Bewertungen von Stuart Pigott". Solcherart auf eine Ebene mit Weinkritiker gehoben, macht sich jeder Leser sich gerne an die Erkundung des Werkes.

Gleich auf den ersten Seiten stellt Pigott fünf "Gesetze" auf, die mit den falschen Dogmen der Weinwelt aufräumen sollen, danach folgt einer Liste der "zehn größten, dümmsten und schlimmsten Wein-Irrtümer". Irgendwie hat man aber das Gefühl, all das schon tausendmal gelesen und gehört zu haben.

Der Autor verspricht, mit seinem Führer einen anderen Weg zu gehen. Doch ach, was danach kommt, unterscheidet sich nur unwesentlich von anderen, mindestens ebenso "genialen" Büchern wie dem "Kleinen Johnson" oder dem Eichelmann: Eine kurze Erklärung der Rebsorten, eine Erläuterung irreführender Bezeichnungen auf den Etiketten, ein paar Tipps zum Servieren von Wein, und dann geht's hinein in die Auflistung von Pigotts bevorzugten Tropfen - immerhin schön gegliedert in rote und weiße, trockene, süße und Schaum-Weine. Warum die über ¤50 teuren Spitzengewächse dann am Ende nochmal in drei eigene Kapitel gepackt werden, bleibt das Geheimnis des Autors. Die Gliederung des Buches wird dadurch leider etwas verwirrend.

Statt den berühmten Parker-Punkten vergibt der Autor stattdessen Pigott-Punkte, eigentlich fünf an der Zahl, de facto aber sechs, denn auch ein "PPPPP!" existiert. Der Leser wird eingeladen, neben Pigott-Ps seine eigenen Noten zu schreiben. Ich halte das für einen Gimmick, denn viele der von Pigott verkosteten Weine sind schwer erhältlich in Deutschland, und Hilfestellungen diesbezüglich (Bezugsquellen, Kontaktadressen der Weingüter, u.ä.) sind leider nicht vorhanden. Die Weingüter selbst werden nicht vorgestellt, lediglich die ausgewählten Weine kurz beschrieben.

Positiv hervorzuheben ist, dass der Autor der wichtigsten deutschen Weingüter entsprechend würdigt. Seine ganze Verachtung gilt dagegen einigen Grand Crus aus dem Bordeaux, die er gnadenlos niedrig bewertet. Auch wenn ich selbst noch nie in den Genuss eines Lafite Rotschild gekommen bin: Haben denn alle anderen renommierten Weinkritiker (Parker, Bettane, Desseauve, etc.) Unrecht, die diesem Wein ein konstant hohes Niveau bescheinigen? Es ist ja ehrenhaft, Denkmäler vom Sockel stürzen zu wollen - aber auch solche, die zurecht auf dem Sockel stehen?

In seinem Sturm und Drang schießt Pigott etwas über das Ziel hinaus. Die Übersetzung aus dem Englischen durch seine Frau Ursula Heinzelmann ist weitgehend gelungen, von einigen Schnitzern einmal abgesehen ("a mouthful" mit "ein Maul voll" zu übersetzen, wirkt etwas seltsam).

Das Büchlein mag hilfreich sein für "Weinanfänger", für alle anderen sind aber doch andere Weinführer besser geeignet.

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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Thorsten Wiedau HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Ein tatsächlich „kleiner genialer Weinführer", von einem Journalisten wie keinem Zweiten, Stuart Pigott. Ehrlichkeit, Zynismus und das Wissen um den Wein, paaren sich hier in gekonnter Weise, denn das kleine Büchlein beinhaltet viele Informationen auf engstem Raum, alles Wissenswerte um aktuelle Weine und die Art und Weise wie man kaufen und kosten sollte.

Wer Wein liebt, kennt sicherlich auch Stuart Pigott. Einen ehrlichen und manchesmal sicherlich auch zynischen Weinkritiker, insbesondere wenn es um die Kritik an seinen Kollegen geht oder um Kritik an den Weinerzeugern selbst, die doch all zu oft - zu sehr nach dem Geld schielen.
Im Buch „Kleiner genialer Weinführer 2005" zeigt Stuart Pigott in kurzen Sätzen und Abschnitten dem Leser auf, wie er selbst Wein einkauft, wie er ihn verkostet und beurteilt und was man alles beim Thema Wein falsch machen kann und wo Scheu vor dem Wein falsch am Platze ist.
Der Abschnitt „10 dumme und schlimme Weinirrtümer", sind schon ein Lacher an sich, doch es wäre sicherlich traurig zu erfahren, wie viele sie noch heute begehen. Auch wie man Weinetiketten liest und wieviel Betrug auf ihnen steht, ist echt Spitze. Selbst das Thema „überteuert und unterschätzt" hat mir Als Weinliebhaber noch etwas gegeben.

Stuart Pigott erklärt im Verlauf klar und einfach wie er Weine bewertet (Geschmack und Preis) - also ein Preis Leistungsverhältnis und gibt immer wieder zu bedenken, das nur was dem Weintrinker schmeckt, letzten Endes auch gut gewesen sei, was auch andere dazu sagen mögen, sei daher belanglos.

Das Buch zeigt trockene und süße Rotweine auf, Sekte, Weißweine (ebenfalls trocken und süß), sowie Tops und Flops jenseits der 50.- Euro in jeder Kategorie.

Für mich war es wieder einmal erheiternd und erfrischend und ich habe jede Seite dieses kleinen Büchleins genossen. Für jeden ehrlichen Weinkenner (Ehrlich gegenüber sich selbst) ein Buch zum stöbern, entspannen und genießen.

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