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Strophen und Verse Taschenbuch – 4. April 1978


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 97 Seiten
  • Verlag: Insel Verlag (4. April 1978)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3458320091
  • ISBN-13: 978-3458320098
  • Größe und/oder Gewicht: 10,6 x 0,9 x 17,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 249.857 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Produktbeschreibungen

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Sucht man im Internet unter dem Stichwort Sappho, findet man Abertausende von Lesbenvereinigungen und Frauenselbsthilfegruppen, alternativen Kneipen und Theaterworkshops, die alle unter diesem Namen firmieren, merkwürdigerweise aber nichts über Sappho selbst. Wer war diese Frau, die heute offensichtlich so vielen Menschen als Ikone, als Markenzeichen dient?

Sappho von Lesbos, die ca. um 600 v. Chr. geboren wurde, war nicht die einzige Dichterin der Antike, wohl aber die früheste und populärste. Ihre Hinterlassenschaft beträgt nicht mehr als ein einziges Gedicht und einige Fragmente. Sapphos Kunstfertigkeit in der Liebesdichtung schuf ihr ein hohes Ansehen, (das einzig vollständig erhaltene Gedicht ist eine Bitte an Aphrodite, ihr die Liebe zu einer Angebeteten zu ermöglichen). Da sich Sapphos Liebe sowohl auf Frauen als auch auf Männer erstreckte, wurde sie seit der Antike als "Frauenliebhaberin" und als "nicht regelgemäß" getadelt, wiewohl die Begriffe "sapphisch" und "lesbisch", in Anlehnung an ihren Namen und Geburtsort, aus jüngerer Zeit stammen.

Sappho schätzte die Liebe höher ein, als alles Andere im Leben: "Reiterheere mögen die einen, andre halten Fußvolk oder ein Heer von Schiffen für der Erde köstlichstes Ding -- ich aber das, was man lieb hat". So steht ihr Name heute noch für die Tradition, daß eine Frau schreiben kann, und zwar jederzeit so gut wie nur irgendein Mann.

Interessant sind die Anmerkungen Schickels, der Sappho neu übersetzt hat und der Meinung ist, daß die deutsche Sprache, anders als die englische oder französische, aufgrund ihrer Silbenbetonung und Biegsamkeit besonders geeignet sei, Sapphos Poesie adäquat zum Ausdruck zu bringen. --Ravi Unger


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Kankin Gawain TOP 500 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 22. Februar 2006
Format: Taschenbuch
Der Käufer sei gewarnt: Es ist nur weniges überliefert worden von dieser vielleicht originellsten und eigenständigsten der antiken Dichter-Gestalten. Dennoch, das wenige, was uns, Gott sei Dank, erhalten blieb, zeugt von einer immensen Befähigung zur Seelenschau und von einem Überblick über Welt und Leben, wie sie kaum ein anderer Dichter späterer Zeit hatte. Es sind, wie gesagt, nur wenige Verse (diese aber treffend, dass es einem wie Schuppen von den Augen fällt), die solches Vermögen durchscheinen lassen. Aber sie geben einen Eindruck davon, was wir verloren haben, da wir unfähig waren, das Werk der göttlichen Sappho zu bewahren! Ein Buch das traurig macht über den unermesslichen Verlust...
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 10. September 2005
Format: Taschenbuch
Über Sappho dichtete Anna Luise Karsch im 18. Jahrhundert:
„Halb Göttin war das Weib, neun Bücher schrieb sie voll,
So schön als wären sie geschrieben von Apoll.
Und ach! von alle dem, was sie schön geschrieben,
Ist nur ein kleiner Rest für unsre Zeit geblieben."
Ich möchte in ihre Klage einstimmen! Von allem, was Sappho um 600-500 v. Chr. schrieb, ist gerade mal ein vollständiges Gedicht (die Aphrodite-Ode) auf uns gekommen, daneben einige verstümmelte Gedichte und zahlreiche einzelne Zeilen oder Strophen. Sappho schrieb fast ausschließlich Liebesgedichte. Auch in dem Wenigen, das uns erhalten ist, kommt die ganze Spanne leidenschaftlicher Empfindungen zur Sprache. So kann das Wenige uns wenigstens noch einen schwachen Widerhall der göttlichen Sappho bringen. Einige Versschnipsel mögen dem einen oder andern Lust auf diesen Widerhall machen.
„Eros löst meine Glieder und stört mich auf,
bittersüßes, entmachtendes Ungetier."
„Weiß nicht, was ich zu tun; denn entzweit ist das Denken mir."
„O süße Mutter, nicht mehr kann ich schlagen das Gewebe,
von Sehnsucht nach dem Kind schwach, dank der schlanken Aphrodite."
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von kpoac TOP 1000 REZENSENT am 15. April 2007
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Sappho, vermeintlich der homoerotischen Beziehung zu Frauen zugetan, lebte in Lesbos im 5.Jahrhundert vor Christi. Pindar, der griechische Ruhmessänger, in etwa zur gleichen Zeit in Athen. Beiden ist das Rühmen zu eigen, die Oden Pindars befeuern die Philosophen wie Platon oder die Dichter wie Sophokles, Sappho rühmt die Liebe. Doch nicht die Liebe in dem absoluten Sinne wie Platon es tat in seinen Dialogen, sondern ihr geht es um das Auf und Ab, das Hin und Her - und sicher auch um ein Wunschbild. Und wenn sie schreibt "Und ich sehn mich und begehr (XVI)" taucht ihre Ungeduld auf, der eine Verwünschung folgt, denn "wer mich quält, den sollen die Winde treiben (XVII)", doch Oberhand gewinnen Sinnlichkeit "doch ich, auf Kissen lagernd, breite die Glieder (XXII)," und Leidenschaft "doch Eros zerwühlte mir das Gemüt, wie ein Wind, der vom Gebirge in die Eiche fällt (XXIII)." Doch Liebe ist alles und immerfort bei ihr, wenn sie schreibt: "...nur euer ist mein Gedanke, niemals zu wandeln (XIX)."

DIE Liebe, die nur weiblich scheint bei ihr, doch durch "reflektierten Geist gebrochen" zur Genüge die Liebe des Mannes zum Weib, wie es die Romanciers bestens zeigen, nicht auslässt. Von den physischen Reizen, die sie bildhaft zeigt, wird man begeistert sein. Sappho ist, wie sie ist, für sie ist nichts fließend, wie es etwa Proust auf der Suche der Verlorenen Zeit durchaus ist. Vorstellung und Wirklichkeit sind im Wechselspiel bei ihm, Sappho dient mit aller ihrer Poesie der Wirklichkeit, auch wenn es die Sehnsucht ist, diese zu erreichen bzw. dazu zu machen. Und in dieser Zielstrebigkeit sieht sie auch ihre Ambivalenz, wenn sie sagt: "Weiß nicht, was ich zu tun, denn entzweit ist das Denken mir.
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