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Strophanthin. Der mögliche Sieg über den Herzinfarkt. Die Fehlbeurteilung eines außergewöhnlichen Medikaments.
 
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Strophanthin. Der mögliche Sieg über den Herzinfarkt. Die Fehlbeurteilung eines außergewöhnlichen Medikaments. [Gebundene Ausgabe]

Rolf-Jürgen Petry
4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)

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Gebundene Ausgabe, April 2003 --  


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 280 Seiten
  • Verlag: Florilegium Verlag; Auflage: 1 (April 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3000101497
  • ISBN-13: 978-3000101496
  • Größe und/oder Gewicht: 24,2 x 16,8 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 553.729 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Rolf-Jürgen Petry
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Gibt es ein "Wundermittel" ?

Penicillin bei Infektionen oder Insulin bei Diabetes haben eine so große Wirksamkeit, daß bei diesen die Bezeichnung "Wundermittel" keinen allzu großen Widerspruch hervorrufen dürfte. Aber wie sieht es aus beim Herzinfarkt, seit Jahrzehnten die häufigste Einzel-Todesursache ? Hier wird seit langem mit immensem Aufwand nach einer Lösung gesucht - ohne wesentlichen Erfolg.

Doch könnte es sein, daß es auch gegen den Herzinfarkt, bzw. für das Herz ein "Wundermittel" gibt ? Und dies ebenso bereits seit mehreren Jahrzehnten ? Wenn man ein "Wundermittel" so definiert, daß es fast 100-prozentig wirksam ist, und dies ohne nennenswerte Nebenwirkungen, dann gibt es auch beim Herzinfarkt ein "Wundermittel", worüber endlich ein - in über fünfjähriger Arbeit entstandenes - Buch vorliegt, welches umfassend und detailliert über das möglicherweise wichtigste weitgehend unbekannte Medikament der Medizingeschichte informiert:

Mit einer wissenschaftlich genauen und gleichzeitig allgemeinverständlichen Darstellung der vielzähligen Fakten (mehrfach lektoriert, darunter von Prof. Hans Schaefer, dem jahrzehntelang führenden deutschen Physiologen, und einem befreundeten Arzt, über 1380 Quellenangaben) gelingt es dem Autor, dem Leser - mit oder ohne medizinische Vorbildung - ein spannendes und auf den ersten Blick unglaublich erscheinendes Thema zu erschließen: Strophanthin, eine pflanzliche Substanz, die vor kurzem als körpereigenes Hormon identifiziert wurde, verhindert Angina pectoris und Herzinfarkt nachweislich zu fast 100 Prozent, und dies ohne nennenswerte Nebenwirkungen und ohne besonders teuer zu sein. Es wird jedoch von der offiziellen Medizin trotz überwältigend beeindruckender Dokumentation mit nicht stichhaltigen Argumenten fehlbeurteilt und abgelehnt. Das Buch präsentiert Dutzende von Studien zu den hervorragenden Therapie-Erfolgen und pharmako- dynamischen Wirkungen aus nunmehr 7 Jahrzehnten und widerlegt die Behauptung einer sehr geringen und schwankenden Resorption über den Verdauungstrakt. Sogar der Wirkmechanismus des Strophanthins an den Rezeptoren in der Zellwand entpuppt sich als ein anderer als offiziell angegeben. Auch die Entdeckung des Strophanthins als neues Hormon wird ausführlich beschrieben, mitsamt den damit verbundenen Kontroversen. Sowohl die lehrbuchgemäße Erklärung, wie ein Herzinfarkt entstehen soll, als auch das alternative Erklärungsmodell, welches stets mit dem Thema "Strophanthin" eng verknüpft wurde, werden kritisch betrachtet.

Die skandalöse Ablehnung des Strophanthins durch führende Professoren wird in aller Offenheit, jedoch ohne Polemik streng sachlich und detailliert dargestellt. Besonders die Vorfälle beim sog. "Heidelberger Tribunal", bei dem Dr.med.Berthold Kern, der Entwickler der oralen-Strophanthin-Therapie, als angeblicher Scharlatan gebrandmarkt wurde, sind eine tragische Verirrung der Medizin-Geschichte.

Das orale Strophanthin könnte ohne Zweifel DIE Lösung für eines der größten medizinischen Probleme sein und birgt wahrscheinlich ein größeres Einsparpotential als alle sog. Gesundheitsreformen.

Trotz seiner ungewöhnlich guten Therapie-Ergebnisse droht diesem außergewöhnlichen Medikament im Rahmen des vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Nachzulassungs-Verfahrens das Aus. Das Problem besteht darin, daß seitens des Medizin-Establishments eine große klinische Doppelblind-Studie gefordert wird, die den neuerdings immens gestiegenen Ansprüchen genügen würde: die Kosten liegen bei ca. 10-15 Mio. Euro, was den Etat jedes mittelgroßen Pharma-Unternehmens sprengen würde. Doch selbst ein großer Konzern würde diese Summe nicht aufbringen wollen für diese Substanz ohne Patentschutz (seit 1904 im Gebrauch).

Auszug aus Die Lösung des Herzinfarkt-Problems durch Strophanthin. Die Abwehr der optimalen Vorbeugung und Behandlung von Rolf-Jürgen Petry. Copyright © 2006. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Vorwort von Prof. Hans Schaefer (Heidelberg), ein jahrzehntelang
führender Physiologe

Im zweiten Weltkrieg wurde ich als Soldat verpflichtet, einige Zeit lang
die Leitung eines Reserve-Kurlazaretts des Heeres in Bad Nauheim zu
übernehmen. Für das Militär schien ich deshalb geeignet, weil ich als
Abteilungsleiter am W.G.Kerckhoff-Herzforschungsinstitut in Bad Nauheim
war. Daß ich erstens Theoretiker, zweitens auch als solcher erst kürzlich
zur Kardiologie gekommen war, machte den Vorgestzten nicht viel Eindruck.
Immerhin wurde mir formal einer der versiertesten Kardiologen Nauheims, Dr.
Kurz vorgesetzt, mit dem ich mich dann so arrangierte, daß ich von ihm die
Klinik, er von mir die Theorie lernte. Aus dieser Arbeit entstand mein 1951
veröffentlichtes Buch über Theorie und Klinik des EKG. Was ich in dieser
klinischen Zeit lernte, war die absolut einzigartige Rolle des intravenös
verabreichten Strophanthins. Ich sah, daß unter Bad Nauheims
Herzspezialisten diese Ansicht durchwegs geteilt wurde. Ich habe nach
diesem militärischen Zwischenspiel die klinische Kardiologie verlassen,
ging 1950 nach Heidelberg, erfuhr dort auch von den Wunderwirkungen dieser
Droge, die Fraenkel hier schon 1906 eingeführt hatte, als Chef der Anstalt
"Speyershof". Kliniker wie Plügge in Heidelberg, der weltbekannte Edens,
mein Freund Schimert und viele andere bewiesen mit ihrer Anwendung des
Strophanthins, daß hier eine Kardinal-Therapie sowohl der Angina pectoris
als auch eine Prophylaxe des Infarkts vorlag.

Um diese Zeit besuchte mich der Stuttgarter Kliniker B. Kern, um meine
theoretischen Ansichten über Strophanthin zu hören. Er hatte wenig Ahnung
von Epidemiologie, ebenso wie ich damals auch. Epidemiologie brach sich
erst in den späten sechziger Jahren als klinische Forschungsmethode Bahn.
Kern arbeitete also wie seine Kollegen im epidemiologiefreien Raum
klinischer Forschung.

Kerns Methode war aber die Applikation des oralen Strophanthins. In der
Klinik hatte man inzwischen die intravenöse Therapie mit Strophanthin
aufgegeben und durch orale Glykosid-Behandlung ersetzt. Aber eine
ernsthafte Beschäftigung mit dem Strophanthin-Problem setzte bei mir erst
mit dem spektakulären Symposium auf der Molkenkur in Heidelberg ein, an dem
ich nicht teilnahm, über das ich aber von meinen Freunden, insbesondere W.
Doerr, sehr bald unterrichtet wurde. Mehrere meiner klinischen Freunde
sagten offen, daß dieses Symposium mehr einem Tribunal als einem
wissenschaftlichen Disput geglichen habe, und nicht selten wurde die Art,
wie man über orales Strophanthin und über Berthold Kern geurteilt habe, als
skandalös empfunden. Erst als ich die Theorie des Infarktes von der
Sozialmedizin her zu durchdenken begann, ordneten sich meine Gedanken auch
über die Theorie des Infarktes. Seitdem läßt mich der Gedanke, daß hier
wissenschaftliche Fehlurteile zu bedauerlichen Fehlern der kardialen
Therapie führten, nicht mehr los.

Dieses Buch ist der Versuch, mit den Gegnern der oralen
Strophanthin-Behandlung sachlich zu diskutieren. Daß dabei auch die Theorie
des Infarktes eine Rolle spielt, liegt an dem Angriffsort des
Strophanthins, der Myokardzelle, die, wie wir glauben, der Mittelpunkt des
sog. Herzinfarktes ist.

Dieses Buch muß dem Fachmann freilich problematisch erscheinen. Sein Autor
ist weder Arzt noch Pharmakologe. Seine Leistung besteht darin, mit
Intelligenz und großer Sorgfalt die einschlägige Literatur (über 1000
Zitate) gelesen und auf ihre logi-schen Widersprüche hin ausgewertet zu
haben. Der Autor suchte mich sehr früh auf. Meine Skepsis an seiner
Kompetenz schwand zum großen Teil. Da sich bislang kein Fachmann dieses
Problems annahm, scheint es mir unvermeidlich, diesen Text von R.-J. Petry
als Information zu nehmen. Mich beeindruckte schon an dem ersten Rohentwurf
des Textes, daß an Hand langer Zitate diese Widersprüche leicht
nachzuvollziehen sind. Meine Vermutungen bestätigten sich. Das
wissenschaftliche Urteil über Strophanthin ist offenbar nicht so fundiert,
wie es seine Gegner behaupten.

Den Physiologen beeindruckt an dieser Diskussion in erster Linie die
Behauptung, Strophanthin werde bei oraler Gabe schlecht und inkonstant
resorbiert. Diese These mangelhafter Resorption beruht auf zwei Studien,
deren Ergebnisse wenig konform sind, kann also auf dieser Grundlage nicht
entkräftet werden. Es gibt aber viele Hinweise auf eine Resorption, die
freilich weniger direkt sind, aber die Einsicht nahelegen, man sollte an
einer Resorption, die klinisch brauchbar ist, nicht zweifeln. Den Ausschlag
der Einstellung zur oralen Strophanthin-Therapie gibt der überwältigende
klinische Erfolg. In dieser Hinsicht steht also diese Therapie nicht
schlechter da als zahlreiche Therapien, deren Brauchbarkeit ebenfalls im
klinischen Kontrollversuch bestätigt wurde, z.B. neuerdings die
Betablocker.

Der körpereigene Stoff Strophanthin war, wie gesagt, vor Jahrzehnten
hochgeschätzt, und seine Anwendung ist vermutlich deshalb obsolet geworden,
weil bis zum zweiten Weltkrieg allein eine intravenöse Applikation möglich
war, die bei ambulanter Behandlung Herzkranker natürlich nicht durchführbar
ist. Die Irrungen und Wirrungen dieser Therapie sind diesem Buch zu
entnehmen. Dessen Lektüre, die auch dem Laien als Patienten möglich sein
sollte, ist nicht immer einfach. Es gibt aber nichts Anderes. Bei der
großen Bedeutung des Strophanthins für die Herztherapie kann ich also das
Erscheinen dieses Textes nur begrüßen. Ein schweres Unrecht der
Wissenschaft wird hier zu reparieren versucht.

Natürlich kenne ich auch die strengen Regeln, mit denen ein Nachweis
therapeutischer Wirkungen gelingt. Ich war mit Martini, auf den diese
Regeln zurückgehen, befreundet. Meine Meinung ist nicht, daß dieser
Nachweis vorliegt, wohl aber, daß die Ansicht, der Nachweis der
Unwirksamkeit der oralen Strophanthin-Therapie sei erbracht, bezweifelt
werden muß. Neue Studien sind notwendig und, wie ich höre, begonnen. Dieses
Buch bekämpft die Sicherheit, mit der negative Urteile gefällt werden, was
bei der hohen Bedeutung einer wirksamen Infarkttherapie seine
Veröffentlichung rechtfertigt.

Prof. Hans Schaefer, Heidelberg -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .



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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
60 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Das Erfordernis einer zweiten Auflage für dieses Buch und sein unverändert wichtiges Anliegen wird all diejenigen froh stimmen, denen der Autor schon mit der ersten Auflage eine Verheißung war. Strophanthin zu den Menschen gebracht zu haben, ist das Verdienst vieler Therapeuten. Es gegen Irrtümer beharrlich und ausdauernd verteidigt zu haben, hat sich Dr. Berthold Kern samt Mitstreitern seinerzeit verdient gemacht.

Da ist es sicherlich nicht verkehrt, den Autor dieses Buches, Rolf - Jürgen Petry , trotz einer völlig anderen vita in diese Tradition zu stellen. Er scheint angetreten zu sein, der Menschheit dieses wunderbare Medikament zu erhalten. Während wir das neue Werk studieren, ahnen wir auch, daß das nur unter Drangabe von essentieller Lebensqualität zu machen ist. Das sei ihm an dieser Stelle gedankt.

Das neue Buch beruht weitgehend auf dem Inhalt der Erstauflage. Ihr gegenüber hat die Neuauflage noch einmal beträchtlich an Umfang und Gewicht (auch Gewichtigkeit) zugelegt. Der Autor hat nunmehr darauf verzichtet, den einen oder anderen Leser durch Parteinahme zu verärgern. Freunde ironischer Anmerkungen kommen aber immer noch auf ihre Kosten. Insgesamt wirkt das Buch nun sehr aufgeräumt. Auch Neues ist hinzugekommen und es darf einmal mehr darüber gestaunt werden, wie diese unendliche Geschichte selbst heute noch immer neue bunte Blüten treibt.

Dieses tolle Buch könnte jährlich Tausende von Leben retten. Damit verköpert es einen exemplarischen Gegenentwurf zur Atombombe mit ihren gigantischen aber umgekehrt proportionalen Potenzen. Die tatsächliche Gewichtung von Medizin und Bombe im Alltag ist uns allen hinlänglich bekannt. Damit bleibt das Buch vorerst eine Verheißung. Wer aber sollte es lesen, um das zu ändern? Ich schlage es hiermit u.a.vor:

-Angehörigen von Kranken

-Medizinstudenten

-Querdenkern

-Unangepaßten

-Heilpraktikern

-Neugierigen

-Journalisten

-Herzkranken

Es Ärzten zu empfehlen fällt mir schwer, obwohl ich selbst einer bin. Lautet doch die Standardantwort der meisten Kollegen bei Rezeptwunsch ihrer Patienten immer noch: 'davon halte ich nichts' . Abraten muß man auch den Medizin-Professoren. Sie wollen gar nichts mehr darüber wissen. Weshalb? Auch dazu kann man in der neuen Auflage Erstaunliches nachlesen.
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39 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Mit diesem mutigen Buch wird uns ein außerordentlich gut recherchiertes und informationsdichtes Werkzeug zum Thema Herzinfarkt und verwandte Krankheiten in die Hand gelegt, welches bei Gebrauch sofortige Fremdbestimmung durch vermeintlich fachkompetente und wohlwollende Mediziner aufhebt und in die Selbstverantwortlichkeit sowie in die Eigenmacht führt.

Sollten Sie ein Kandidat für Angina pectoris, Herzinfarkt sein - oder schon ein Betroffener, wird Ihnen Strophanthin praktisch nebenwirkungsfrei, kostengünstig und schnell zu einem gesundheitsstabilen Zustand und eine Zukunft ohne Ängste verhelfen. Der Nachweis der erfolgreichen Anwendung von Strophanthin ist sehr überzeugend!

Das Geniale ist oft in der Einfachkeit versteckt. Bloß der zu erwartende Gewinn für die Ärzteschaft, Pharma- und Medizingeräteindustie hält sich natürlich in Grenzen. Deswegen wohl wird das Strophanthin seit Jahrzehnten fehlbeurteilt und verunglimpft.

Wenn Sie dieses neu überarbeitete Buch erwerben, können Sie versichert sein, einen Band zu besitzen, der sich in die Reihe der Aufklärungsliteratur einreiht und damit für die längst überfälligen 'wirklichen Reformen' in unserer Welt steht.
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59 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Einem unbefangenen Leser erschließt sich die Bedeutung dieses Buches erst allmählich. Sie ergibt sich schon daraus, daß der Autor es als Heilpraktiker unternimmt, ein Thema aufzugreifen und abzuhandeln, an das sich kaum ein akademisch ausgebildeter Mediziner heranwagen würde.
Warum das so ist und wie es dazu kam , kann man beim Autor selbst nachlesen, der offenbar viele Jahre seines Lebens mit der Fertigstellung dieses Buches ohne einen erkennbaren Vorteil für sich verbracht hat.
Als einmaligen Vorgang darf man es dazu bezeichnen, daß ein renommierter Professor der Physiologie (Hans Schaefer)dieses Buch mit seinem Vorwort adelt.
Im Mittelpunkt des Geschehens erkennt der Kundige ein bewegendes Faktum, das in Petrys Werk aber nicht ausdrücklich an den Pranger gestellt wird: das GELD! Der Autor dokumentiert lieber akribisch und fleißig anhand von über 1000 wissenschaftlichen Arbeiten, wie ein ehedem segensreiches Herzmedikament (Strophanthin) bis zur heutigen Bedeutungslosigkeit verkümmern konnte.
Die Unglaublichkeit eines solchen Skandals, der das Vorstellungsvermögen vor allem der betroffenen Kranken bei weitem übersteigt, steht der angestrebten Renaissance des Mittels paradoxerweise ganz besonders stark im Wege.
Gerade weil die Strategie auf interessierter Seite unter anderem darin besteht, das Thema totzuschweigen, kann man das Erscheinen dieses Werkes nicht hoch genug bewerten. Kompetenter als durch dieses Buch kann man das Interesse der Menschen nicht auf ein Thema lenken, das jeden von uns früher oder später direkt oder indirekt einholen wird: den Herzinfarkt und seine erfolgreiche Behandlung.
Darum sei dieses Buch zumindest allen Bürgern, die über 40Jahre alt sind, ausdrücklich ans Herz gelegt. Allen Herzkranken sowieso.
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