Man möchte meinen, der Titel sagt schon alles aus: eine Handvoll mittelmäßiger Stripperinnen stellt sich einer Horde Zombies.
Leider enttäuscht der Film darin, die Handlung erinnert (leider zu sehr) an Filme wie "Dawn of the Dead" und "Shaun of the Dead": die Stripperinnen und ein paar Männer verschanzen sich lediglich in ihrem Stripclub und verteidigen sich nur, wenn es sein muss. Okay, eine von ihnen macht sich auf, eine Gegenmittel zu finden (dass es die Zombies gibt verdanken sie einem misslungenen Antikrebs-Experiment eines Professors). Aber soviel Kampf ist nicht drin und wenn ist er recht belanglos und dazu noch fehlerhaft (wenn etwa Zombies mit einem Bauchschuss statt Kopfschuss zur Strecke gebracht werden). Nicht falsch verstehen, ein Film darf doof sein, aber leider gehört "Strippers vs. Zombies" nicht mehr ganz zu jenen Trashfilmen, die so schlecht sind dass sie wieder gut sind. Und als Frau kann ich mich auch nicht wirklich an den gut gebauten Körpern der Ladies erlaben *g* (oder an Sexszenen, denn die gibt es praktisch nicht).
Einige gute Momente hat der Film trotzdem: die schlechte Synchro passt sich gewissermaßen den schauspielerischen Fähigkeiten der Darsteller an, einige albern-gute Sprüche ("Wer produziert nur solchen Müll??", dann folgt der Vorspann), die schmerzhaft billigen Effekte (Blut, das teilweise aussieht wie verdünnter Himbeersirup sowie Zombies, die in blutrote Riesenpixel zersprengen - Was zum Teufel?) und einige unfreiwillig komische dafür zu kurze Szenen.
Nicht der schlechteste Film, den ich sah aber auch nicht unbedingt ein Trashfilm, den ich mir gleich noch einmal gern anschauen würde.
Positiv ist allerdings anzumerken: der Film ist ungeschnitten. Es gäbe aber auch nicht arg viel, das man herausschneiden müsste.
Was gibts zum Bonusmaterial zu sagen? Es gibt den (fast) obligatorischen Audiokommentar, dazu noch ein Making Of, eine Handvoll Trailer zu anderen eher unbekannten Horror-/Trashproduktionen und halbwegs lustige Outtakes (im Originalton).
Im Großen und Ganzen doch 2 Sterne, auch wenn ich am liebsten höchstens 1 1/2 Sterne verteilt hätte.