"Strip vor the Killer", auch bekannt unter dem Titel "Die Nacht der blanken Messer" ist ein weiterer Film aus der Giallo-Welle der 70er Jahre. Ein Fließband-Produkt, nichts besonderes.
Warum sollte man sich den Film trotzdem ansehen? Zum einen ist die simple Handlung (Wer ist der Mörder?) hier mal recht unterhaltsam umgesetzt und zum anderen wirkt das alles so extrem trashig, das es schon wieder gut ist. Ein Relikt aus einer anderen Zeit (1975), so absolut billige Filme gibt es heutzutage nicht mehr. Und dazu kommt noch eine der schlimmsten deutschen Synchronisationen, die ich je gehört habe.
Und, wie in so vielen anderen Filmen, wo sie mitgespielt hat, ist auch hier Edwige Fenech ein großes Plus. Die anderen Darsteller sind indiskutabel. Wie auch der Regisseur. Kaum zu glauben, aber mit so einem Billigfilm wie "Strip for the Killer" hat Andrea Bianchi ("Die Rückkehr der Zombies"), einer der unbegabtesten Regisseure des italienischen Genre-Kinos, sein Meisterwerk geschaffen...
Für so einen raren Film geht die Bild und Ton Qualität der DVD in Ordnung.