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Stridulum II
 
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Stridulum II

Zola Jesus Audio CD
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Produktinformation

  • Audio CD (20. August 2010)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Souterrain Transmissions (rough trade)
  • ASIN: B003P6BB5Y
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Hörproben
Song Länge Preis
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Anhören  2. Trust Me 1:58EUR 0,99
Anhören  3. I Can't Stand 4:08EUR 0,99
Anhören  4. Stridulum 4:21EUR 0,99
Anhören  5. Run Me Out 3:21EUR 0,99
Anhören  6. Manifest Destiny 3:15EUR 0,99
Anhören  7. Tower 3:55EUR 0,99
Anhören  8. Sea Talk 5:04EUR 0,99
Anhören  9. Lightsick 4:11EUR 0,99


Produktbeschreibungen

Produktbeschreibungen

Der NME schreibt schon jetzt: "Eine der aufregendsten Veröffentlichungen diesen Jahres" und berichtet vor dem Erscheinen des Albums von Zola Jesus bereits im Wochentakt. Ein ganzer Trend, der langsam aus den USA nach Europa herüber schwappt, lastet auf den Schultern der jungen Russisch-stämmigen, die in XIU XIU's James Stewart einen perfekten "Ziehvater" gefunden zu haben scheint. Und wer denkt nicht gleich an Siouxie & The Banshees, wenn er das 20jährige Talent mit dem bürgerlichen Namen Nika Roza Danilova hört- und sieht. Mit Stridulum II ist Zola Jesus gelungen, musikalische Einflüsse zu einem ganz eigenen, einzigartigen Sound zu vermengen und dabei bestechende Popsongs mit einnehmenden Melodien zu schaffen, die in gleichem Maße düster-vorahnend wie euphorisierend sind. Zola Jesus ließ sich dafür von den unterschiedlichsten Musikstilen wie klassischen Opernarien, No-Wave, Industrial und Pop inspirieren und wird mit ihrem Album im Spätsommer noch für so manchen Wirbel sorgen.
Stridulum II
Stridulum II

motor.de

Auf "Stridulum II" fabriziert Zola Jesus düsteren Elektro-Pop, der selbst mit ihrer schönen Stimme nicht neun Stücke lang funktioniert. Im letzten Jahr veröffentlichte Nika Roza Danilova, alias Zola Jesus, neben ihrem Debütalbum "The Spoils" auch die EP "Stridulum", welche unter dem Namen „Stridulum II“ mit drei neuen Tracks nun als erste Release im europäischen Raum erscheint. Für das Werk ließ sich die in Wisconsin aufgewachsene, gelernte Opernsängerin neben klassischen Arien auch von No-Wave und Industrial berieseln.

Fast alle neun Songs auf "Stridulum II" bestehen aus einem einfachen Synthesizer-Soundteppich, stampfenden Drums aus der Konserve und dem zugegebenermaßen schönen, stets mit ordentlich Hall versehenen Gesang Danilovas, der dem von Florence Welsh sehr nahe kommt. Drückende Bässe jedenfalls lässt sie gleich ganz zu Hause. Besonders zur Geltung kommt das typische Zola-Soundkonstrukt im Opener "Night", wo alle drei Komponenten gut ineinandergreifen und für ein düsteres Electro-Spektakel sorgen. Vor allem die kräftige Stimme Rozas sorgt in den minimalistisch gehaltenen Kompositionen für das Salz in der Suppe.
Das Konzept "Junges Mädchen vertont Weltschmerz" erinnert ein klein wenig an das im letzten Jahr veröffentlichte Debütalbum von Soap & Skin. Dementsprechend grau, dunkel und tragisch ist die Atmosphäre auf der LP. Leider behält Zola auf dem Großteil der Platte ihre minimalistische und gleichzeitig zu Tode betrübte Attitüde bei, was dazu führt, dass sich im Laufe der Platte auch die musikalische Einöde einschleicht. Eher selten begegnet man elektrischen Spielereien wie den synthetischen Chören in "Trust Me". Stattdessen beharrt sie auf dem gewohnten Strickmuster: Von Hoffnungslosigkeit und Melancholie geprägte Texte, die untermalt sind von blassen, vernebelten Klangflächen und langsam angetrieben von digitalen, perkussiven Elementen ("Stridulum", "Tower").

Gegen Ende der Platte wird die Grundstimmung etwas hoffnungsvoller, positiver, die Songs zugänglicher. Jene musikalische Zuversicht findet im Stück „Sea Talk“ ihren Höhepunkt, wo Jesus geradezu ungehemmt die Hüllen der Verletzlichkeit fallen lässt. Anstatt von düsteren und verschlossenen Klängen gibt es unbeschwerte, offenherzige Instant-Harmonien auf die Ohren. In Kombination mit den markanten Drums nähert sich die Musikern mit langsamen Schritten Kate Bush an - "Running Up That Hill" ist da gar nicht mehr so weit entfernt. Mit dem Rausschmeißer "Lightsick", einer pathosgeschwängerten Piano-Ballade, macht Zola Jesus musikalisch den Sack zu und sorgt damit doch noch für ein klein wenig Abwechslung auf dem von Synthesizer und Drumcomputer dominierten Album. Auf "Stridulum II" fabriziert Zola Jesus düsteren Electro-Pop, der dank ihrer Stimme wie ein bemerkenswerter Hilfeschrei klingt, insgesamt jedoch mit einer gepflegten Einöde einhergeht - und das nicht nur textlich.

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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Beeindruckend 12. Januar 2011
Von sligachan
Format:Audio CD
Seit Langem bin ich mal wieder wirklich angetan von einer jungen Sängerin/Künstlerin, die ich für besonders und talentiert halte. Mit gerade mal 21 mit einem solchen Stimmvolumen solche Musik zu fabrizieren ist schon beeindruckend. Was speziell dieses Album betrifft, kann ich meinem Vorrezensenten nicht ganz zustimmen. Wenn man sich die Texte anhört, finde ich so ganz und garnicht, dass Zola Jesus hier von unaufhörlichen Unglück singt, und da irgendetwas träge vor sich hinplätschert. Auch den Vergleich mit Fever Ray finde ich nicht passend, da diese einfach völlig andere Musik machen. Und ich finde auch nicht nur die ersten 3 Songs gut, meine persönlichen Favoriten des Albums sind z.B. eindeutig "manifest destiny" und "lightsick".
"Stridulum II" wird Leuten gefallen die eine melancholische Wave-Ader haben, ohne in Depressionen zu verfallen. Und man sollte sich natürlich im Klaren darüber sein, dass die Musikrichtung hier am ehesten als eine Mischung aus Wave, Noise und Drone zu sehen ist. Wer also keine sich wiederholenden Soundschleifen mag ( =Drone), wird hiermit vermutlich nicht glücklich werden. Ich hingegen finde gerade diese in Kombination mit der etwas endzeitmäßigen aber hoffnungsvollen Gesamtstimmung und Frau Jesus' voluminös hallender Echostimme absolut genial.
Ihre vorherigen Alben waren zwar auch schon sehr gut aber eher Noise-lastig, (mir hier und da zu Noise-lastig), bei "Stridulum II" überwiegt aber eindeutig der melodiöse Drone-Sound mit ein bisschen Industrial.
Ich hoffe, die Folgealben werden ähnlich und freue mich schon darauf.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Als erstes Plus ... 24. August 2010
Von Martin Lorenz TOP 500 REZENSENT
Format:Audio CD
... dieser Platte muß man eindeutig das Cover nennen. Jetzt wird mancher fragen: Warum um alles in der Welt das denn? Nun einfach deshalb, weil sich die gute Nika Roza Danilova aka. Zola Jesus eben nicht für die üblichen nebelverhangenen Grabgesteine, Krähenbeine, Knochenreste und ähnliche neugothische Spielereien entschieden hat, sondern für kompromißlos abschreckende Häßlichkeit. Auch bei ihrer Musik verfährt die russischstämmige Amerikanerin ähnlich konsequent, das allerdings nicht immer zu ihrem Vorteil. "Stridulum II" ist ja gewissermaßen eine erweiterte Ausgabe der vorangegangenen gleichnamigen EP. Was aber bei kürzerer Lauflänge nicht so ins Gewicht fiel, erweist sich beim Longplayer als auffälliger Nachteil: So gut jeder Song in sich funktioniert, so wenig abwechslungsreich erweist sich das komplette Material in der Gesamtheit. Danilovas Stimme hat ein angenehm dunkles, kehliges Timbre, ist kräftig und harmoniert gut mit der düsteren Mixtur aus Drumcomputer und schwermütigen Synthieschleifen. Träge wie die ölige Substanz auf dem Cover tropft so ein Track nach dem anderen aus den Boxen, das melodiegewordene Unglück nur durch die Pausen zwischen den einzelnen Stücken unterbrochen. Die ersten drei Stücke "Night", "Trust Me" und "I Can't Stand It" bleiben als die besten im Gedächtnis, wohl auch weil sich das Jammertal danach durch stete Wiederholung schnell verbraucht. Gegen Ende noch einmal eine, wenn auch kleine Erfrischung, "Sea Talk" kann mit etwas schärferer Rhythmik punkten und bei "Lightsick" sind es die Pianoloops, die bei Laune halten. Trotzdem eine schöne Platte, nebenbei gehört eine angenehm schattige Klangtapete - im Gegensatz zu den beiden großen tiefschwarzen Überraschungen des letzten Jahres, Fever Ray (für die ZJ als Support auflief) und The XX fehlts es ihr allerdings deutlich an Wandelbarkeit und Ideenreichtum.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Die Single "Lightsick" machte mich auf Zola Jesus aufmerksam.Dass so ein junges Mädchen mit einer solchen Stimmgewalt ans Werk geht, ließ mich unwillkürlich an Anne Clark oder Siouxsie Sioux denken, obwohl die Musik nicht unbedingt vergleichbar ist. Wer kritisiert, dass am Album zu wenig Abwechslung herrscht, dem muss ich insofern zustimmen, dass es kein "The Wall" von Pink Floyd oder ähnliches ist, und Stimmung im Happy Sound wird man hier auch nicht finden. Stattdessen wird ein fein abgestimmtes düster-meditatives Grundniveau gehalten, aber eigentlich habe ich mir das auch von der CD erwartet.Wenn Zola Jesus noch etwas vielseitiger wird, dürften auch die Kritiker in Zukunft viel Freude mit ihr haben.
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