Aus der Amazon.de-Redaktion
Der Opener "Stressfest" braucht keine 20 Sekunden, schon zappelt man hilflos an der Angel eines der besten Rockgitarristen des Planeten, der es problemlos schafft, sein Instrument so vielseitig und melodieorientiert einzusetzen, dass man den nicht vorhandenen Gesang zu keiner Sekunde vermisst. Was für Riffs und Soli, was für ein göttlicher Gitarrenchorus! Und es bleibt nicht bei diesem einen Überflieger,
Stressfest ('96) ist gespickt mit genialen Kompositionen, die exakt den richtigen Mittelweg zwischen technischem Anspruch und Ohrenfreundlichkeit finden und alle Malmsteens und Satrianis dieser Welt in puncto Feeling und Seele verdammt blass aussehen lassen. Im Vergleich zum Vorgänger
Structural Damage klingt das Album deutlich härter, lebendiger und kompakter und ermöglicht es Steve Morse und seinen beiden ebenfalls hochbegabten Mitstreitern Dave LaRue (b.) und Van Romaine (dr.), zwischen den entspannteren Nummern immer mal wieder nach Herzenslust die Sau rauszulassen. Kurzum:
Stressfest ist eines der besten instrumentalen Rockalben aller Zeiten!
--Michael Rensen