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Die Streitzeit ist vorbei. Wie Sie mit Wirtschaftsmediation schnell, effizient & kostengünstig Konflikte lösen! Ein praxisorientiertes Handbuch
 
 
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Die Streitzeit ist vorbei. Wie Sie mit Wirtschaftsmediation schnell, effizient & kostengünstig Konflikte lösen! Ein praxisorientiertes Handbuch [Taschenbuch]

Reiner Ponschab , Adrian Schweizer
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 286 Seiten
  • Verlag: Junfermann; Auflage: 1., Aufl. (1. August 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3873875861
  • ISBN-13: 978-3873875869
  • Größe und/oder Gewicht: 23,8 x 17 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 281.174 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Immer mehr Streitigkeiten enden vor Gericht - auch in der Wirtschaft. Wirtschaftsmediation als Alternative zur gerichtlichen Konfliktlösung ist von daher im Trend. In keinem der bisher zu diesem Thema erschienenen Bücher wird jedoch beschrieben, wie eine Wirtschaftsmediation tatsächlich abläuft. Diese Lücke wir mit diesem Buch geschlossen.

Die beiden Autoren beschreiben anhand eines fiktiven Streitfalles zwischen mehreren Unternehmen, wie es einem Wirtschaftsmediator gelingt, den Streit nicht nur zu lösen, sondern die Parteien sogar noch davon zu begeistern, intensiver und nachhaltiger zusammenzuarbeiten. Das Buch ist sehr leicht lesbar, die Beispiele bleiben haften und können so mühelos in die eigene Praxis umgesetzt werden.

"... ein vorbildlich strukturiertes Fachbuch, das konzentriertes Expertenwissen vermittelt, dem es aber zugleich gelingt, jede Information durch lebensvolle, oft amüsante Schilderungen anschaulich zu machen. Am Ende wissen wir genau, wie eine Wirtschaftsmediation abläuft, was man als Beteiligter beitragen muß, was es kostet und was es bringt und was den Erfolg des Verfahrens ausmacht." - Prof. Dr. Katharina Gräfin von Schlieffen

Ein ausführlicheres Bild von diesem Buch können sich die Leser durch die Leseproben auf der Verlags-Website machen.


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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Wer kann das Buch lesen?
Diese vier Kapitel sind der richtige Lesestoff für alle, die sich mit Wirtschaftsmediation befassen oder es in naher Zukunft tun wollen, sei es als Klient, als Berater oder Mediator. Für all jene, die die außergerichtliche Konfliktlösung als Neuland betreten, bietet das Buch einen klaren Überblick, der noch dazu leicht und mit Freude zu lesen ist. Für alle, die sich in der Ausbildung zum Mediator befinden, liefert das locker erzählte Buch zahlreiche Formulierungshilfen, praktische Hinweise und eine Menge Hintergrundinformationen, die nur erfahrenste Ausbilder geben können.Selbst alte Hasen werden bei genauem Hinsehen in dem Buch manch neue Anregung und manch bereichernden Gedanken finden, der ihnen bisher nicht untergekommen ist und direkt in der Praxis weiterhilft. Und auch für Klienten in einer Mediation bringt das Buch viele wertvolle Erkenntnisse. Für alle, die sich mit praxisgerechtem Lernen befassen, ist jedes einzelne Kapitel eine wahre Lesefreude, zeigt das Buch doch wieder einmal die ungeheuere Wirkungskraft dieser Methode.

Worum geht es in dem Buch eigentlich?
Die Autoren, oder vielmehr der Unternehmer Wenzel Wenger aus Konstanz, erzählt in der „Ich-Perspektive" die Geschichte eines Konfliktes und eines nachfolgenden Mediationsverfahrens zwischen seinem eigenen und zwei weiteren Wirtschaftsunternehmen. Sie verfolgen dabei die Idee des ‚story telling', das heißt, sie schreiben nicht über die Mediation, sondern beschreiben sie romanhaft. Eine besonders effektive Methode, wenn es nicht um Wissen, sondern um Können geht. Die Autoren streuen immer wieder Zusatzinformationen ein, so dass der Leser am Ende des letzten Kapitels eine komplette Mediation miterlebt hat und gleichzeitig Sinn und Methode der einzelnen Schritte verstanden hat. Als Leser zieht Sie das Buch abwechselnd mit ins Geschehen hinein oder erlaubt Ihnen den Blick von außen als abgeklärter Beobachter. Zum Thema passende Hägar-Comics und Briefe, die sich die Parteien untereinander schreiben, lockern den Text auf.

Etwas macht Sie stutzig?
"Ein gutes Sachbuch kann nicht in ‚Ich-Form' geschrieben sein." - Meinen Sie? Wenn Sie diese Aussage teilen, dann können Sie sich mit Hilfe dieses Buches davon überzeugen lassen, dass dies sehr wohl möglich ist. Wenn Sie die Aussage für unwahr halten, dann ist dieses Buch von Reiner Ponschab und Adrian Schweizer genau das Richtige für Sie. Sie werden diese 285 Seiten Infotainment genießen können. Denn die Autoren sind Experten: Beide gelten seit ihrem ersten Buch „Kooperation statt Konfrontation" in Fachkreisen als Vorreiter im Bereich der Wirtschaftsmediation. Ihr Können auf diesem Gebiet ist in vielen Fällen bewährt und hat sie rund um den gesamten Globus geführt. Mit diesem Buch geben die Autoren nun wesentliche Teile ihrer Erfahrung und Expertise weiter.

Sie haben keine Zeit für solche Bücher?
Gute Vorsätze, ein Buch zu lesen, scheitern bei vielbeschäftigten und erfolgreichen Menschen oft an der Zeit. Zumindest glauben sie das. Dieses Buch hat den Vorteil, dass Sie sich keine Zeit dafür reservieren müssen! Stecken Sie es in die Aktenmappe, und wenn Sie mal wieder auf jemand oder etwas warten müssen, z.B. das Flugzeug, schmökern Sie hinein. Möglicherweise werden Sie überrascht sein, wie schnell Sie das Buch zuende gelesen haben und was Sie alles gelernt haben, obwohl Ihnen doch eigentlich die Zeit dazu fehlt...

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Selten hatte ich ein Fachbuch in der Hand, welches mich so amüsiert hat und welches ich so schnell "verschlungen" hatte - ich konnte es kaum ausser Hand legen! Vielleicht sollten die Autoren jedes Jahr ein solches Buch über einen neuen Mediationsfall heraus geben?
Vielleicht ist das die friedliche Zukunft: keine Krimis mit Mord, Todschlag und Polizei, Staatsanwaltschaft - statt dessen Mediationsabenteuer des Dr. Cooper.

Hier sind nicht nur alle guten Zutaten für eine schmackhafte Suppe verrührt, nein leider ist die Suppe auch etwas versalzen.

Die beiden Autoren konnten es nicht lassen, das Buch zum Werbeträger für ihren Job und ihre Aktivitäten zu machen.
Natürlich wird über viele Seiten für einen privaten Mediationsverein in München geworben, wo einer der Autoren zufällig Präsident war. Gut, dass es den Verein schon nicht mehr (so) gibt und die seitenlang abgedruckten Texte in dem Buch damit schon veraltet und überholt sind.
Und dann wird ohne Not ständig eine Mediationsausbildungsstätte beworben, wo beide Ihre Einnahmen erzielen. Und weil sie so brav dafür werben, hat die "Chefin" von dort auch ein positives Vorwort geschrieben.
In manchen Gegenden Deutschlands nennt man so etwas "Klüngel" oder "Seilschaften" - das trägt leider nicht zur Objektivität und zur Fachlichkeit des Buches bei.
Durch diese starke Werbung hätten (oder haben?) die Autoren das Buch komplett finanzieren lassen können.

In diesem Buch wird ein kleiner juristischer Fall geschildert, welcher die unsinnigkeit von gerichtlichen Entscheidungen an einem Beispiel aufzeigt und den "Held" des Buches in die Mediation treibt. Als solcher erlebt er dann einen kleine und seinen eigenen grossen Mediationsfall, wo er dann nur mit einem "blauen Auge" davon kommt.
Bei diesem Buch habe ich mehrmals heftig lachen müssen - das kommt sonst bei einem Fachbuch kaum vor.
Die passenden Hägar-Geschichten tun das ihrige dazu.
Es wird auch immer wieder Theorie und Hintergrundwissen in den Geschichten eingeblendet, wo man damit sehr unterhaltsam wichtiges lernt.
Dieser Mediations-Roman zeigt eben Zusammenhänge, Hintergründe und Nebensächlichkeiten auf, welche so kaum in reinen Fachbüchern zu finden sind, aber Konfliktparteien positiv stimulieren. Für jeden Mediator lohnt sich alleine deswegen dieses Buch.
Für jeden Unternehmer und Manager lohnt sich dieses Buch um ganz anschaulich zu sehen worin die Vorteile einer Mediation bestehen und sich vielleicht auch damit auf eine erste Mediation vor zu bereiten.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
sehr empfehlenswert 15. November 2005
Format:Taschenbuch
„Die Streitzeit ist vorbei“ ist ein ungewöhnliches Fachbuch, weil es verständlich und klar geschrieben ist und den vermeintlichen Gegensatz von seriösem Fachbuch und leicht verständlicher Darstellung hervorragend auflöst.

Als roter Faden zieht sich der fiktive Fall des findigen und pfiffigen Fruchtgroßhändlers Wenzel Wenger durch das gesamte Buch. Wenger nutzt in seinem Betrieb eine vollautomatische Warenbewirtschaftungsanlage für sein Früchtelager. Hersteller ist die Firma „KUKS“. Die computergesteuerte Anlage sortiert, lagert und liefert die Früchte entsprechend ihrem Liefer- und Verfallsdatum. Überreife Früchte werden vollautomatisch entsaftet. Aufgrund eines fehlerhaften Chips der Firma „Kondo“ spielt der Computer zur Jahrtausendwende verrückt und entsaftet den gesamten Lagerbestand. Wenger kann dadurch die vereinbarte Lieferung an die Firma „Frischwärts“ nicht ausführen, der dadurch ein Schaden in Höhe von 1,5 Mio Euro entsteht. Zusätzlich zu dem eigenen Schaden sieht sich Wenger nun einer immensen Schadenersatzforderung gegenüber, die den Ruin seiner Firma bedeuten könnte. Beteiligt an diesem Konflikt sind weiter zwei Versicherungsgesellschaften sowie ein Factoring-Unternehmen, dem die Firma „Frischwärts“ ihre Forderung an Wenger übertragen hat.

Mit Hilfe seines mediationserfahrenen Rechtsanwalts Dr. von Streidt prüft Wenger in intensiven Vorüberlegungen welche Möglichkeiten für ihn in diesem komplexen Beziehungssystem von gegenseitig möglichen Ansprüchen und Verantwortlichkeiten bestehen. Dr. von Streidt führt Wenger dabei vom klassischen Anspruchsdenken weg, hin zu zukunftsorientierter Denkweise und Zielsetzung. Schließlich möchte sich Wenger an ein Mediationsverfahren wagen.
Nun folgt „der Kampf um die Mediation“, also das Kunststück alle möglichen Beteiligten mit ins Boot zu holen und von der Durchführung eines Mediationsverfahrens zu überzeugen.
Nachdem auch dies geschafft ist, wird der Leser Schritt für Schritt durch ein vollständiges Mediationsverfahrens geführt. Das „happy end“ ist einfallsreich und für alle Beteiligten gewinnbringend. Spätestens jetzt sollte jeder Leser endgütig überzeugt sein, dass nun „Die Streitzeit vorbei ist.“

Ich arbeite selbst als Mediatorin und Rechtsanwältin und kann dieses Buch uneingeschränkt empfehlen.
Die Fülle von Informationen über die Mediation ist didaktisch geschickt aufbereitet. Die durchgehende Darstellung am Fall bietet jederzeit beispielhafte Erklärung und Praxisbezug. Die Autoren arbeiten mit Wiederholungen, Zusammenfassungen und kleinen Theorieeinheiten an richtiger Stelle. Durch wird schon beim „Durchlesen“ ein Lerneffekt erzeugt. Die vielen Dialoge sichern eine lebendige und klare Wissensvermittlung, außerdem erkennt man sich darin an vielen Stellen wieder.
Die Struktur des Buches erlaubt eine mehrfache Art der Anwendung. Gezieltes Nachschlagen und Vertiefung ist ebenso möglich wie ein „Querlesen“ der (durchaus amüsanten) Geschichte für den eiligen Leser oder den interessierten Laien.
Besonders gut hat mir gefallen, dass in diesem Buch auch die Überzeugungsarbeit ausreichend Raum findet, die man immer noch für die Mediation leisten muss. Den dargestellten Vorbehalten und Einwendungen gegen die Mediation, besonders auch durch die Anwaltschaft, begegnet man immer noch regelmäßig.

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