Kurzbeschreibung
AUF DEM WEG ZUR BEETHOVEN-GESAMTAUFNAHME: DAS ARTEMIS QUARTETT MIT SEINER FÜNFTEN VERÖFFENTLICHUNG
Beethovens sämtliche Streichquartette in einer neuen Referenzeinspielung: Nicht weniger als das entsteht gerade vor Augen und Ohren des internationalen Klassik-Publikums sowie der Kritik: Vol. 4 ist soeben in die Bestenliste 03/2010 des Preises der Deutschen Schallplattenkritik aufgenommen worden. - Parallel zu aufsehenerregenden Konzerten, in denen die vier Musiker ihre Sonderstellung als Beethoven-Interpreten unter Beweis stellen, erscheint nun die fünfte Folge ihrer Beethoven-Gesamtaufnahme. Auf dem Programm: die Streichquartette op. 18 Nr. 1 und op. 127.
Wieder einmal ist der große Spagat zwischen frühem und spätem Beethoven zu bewundern, mit dem die "Artemisianer" (Eleonore Büning in der FAZ) erneut unter Beweis stellen, dass sie "auch im internationalen Vergleich unter den sehr guten die besten sind." Das Opus 18 Nr. 1 ist immerhin Beethovens frühestes, mit Opuszahl versehenes Quartett, quasi der Auftakt zu seinem gewaltigen Œuvre, geboren aus den Traditionen von Beethovens Lehrer Haydn - sozusagen symbolisch als Aufbruch in eine neue Zeit im letzten Jahr des 18. Jahrhunderts entstanden. Diesem frühen Quartett zur Seite erklingt mit op. 127 die erste Komposition der Spätwerk-Gruppe - geschrieben nach einer 15-jährigen Kammermusikpause und als Auftakt eines ganz neuen Kammermusik-Verständnisses. Die New York Times schrieb über eine Aufführung des Artemis Quartetts: "Das Quartett fing die Qualitäten des Werkes in einer höchst anspruchsvollen Aufführung ein."