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„Wenn wir Beethoven, Bartók oder Jazz und Pop spielen, betonen wir den perkussiven Charakter unserer Instrumente, wir geben sozusagen Druck“, sagt der Quatuor Ebène-Cellist Raphaël Merlin. „Doch bei Mozart geht es darum, die natürliche Resonanz zu finden, hier muss man zulassen, dass die Instrumente selbst ihren eigenen Ausdruck finden.“ Kein Zweifel: Mozarts Kammermusik bringt einen neuen Ton in die Diskografie des Ensembles - und das am Beispiel wahrer Meisterwerke der Gattung: KV 421 und KV 465 sind die experimentellsten Werke der Quartette, die Mozart seinem verehrten Kollegen Haydn widmete – also dem Komponisten, der das Genre sozusagen „erfand“ und zur ersten historischen Höhe führte. Das Quartett KV 138 ist ein Frühwerk: Noch vom lockeren Divertimento-Ton geprägt, zeigen sich darin jedoch bereits in erster Blüte der Geist und die Beredsamkeit des frühen klassischen Stils.
„Anders als viele Kollegen setzen die französischen Streicher bei Mozart nicht in erster Linie auf klassisches Ebenmaß, sondern auf musikalischen Ausdruck. Und der ist immer wieder zu schmerzlicher Intensität verdichtet. […] Eine vom ersten bis zum letzten Ton fesselnde Aufnahme. So klingt die Champions League der Kammermusik.“
(NDR Kultur)
„Dem Hörer stockt der Atem, wenn das großartige Quatuor Ebène Mozarts „Dissonanzen-Quartett“ spielt.“
(Die Zeit)
„Eine tolle CD, der ein Ehrenplatz in jedem Klassik-Sortiment gebührt“
(Crescendo)
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