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Streichquartette 13 und 14
 
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Streichquartette 13 und 14

Qutatuor Alban Berg Audio CD
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Komponist: Franz Schubert
  • Audio CD (11. März 1986)
  • SPARS-Code: DDD
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Hmv / (P (EMI)
  • ASIN: B00000DNH3
  • Weitere verfügbare Ausgaben: MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 80.170 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Hörproben
Song Länge Preis
Anhören  1. String Quartet No. 14 in D minor D.810, 'Death and the Maiden': I. Allegro11:31EUR 3,09
Anhören  2. String Quartet No. 14 in D minor D.810, 'Death and the Maiden': II. Andante con moto14:26EUR 3,09
Anhören  3. String Quartet No. 14 in D minor D.810, 'Death and the Maiden': III. Scherzo (Allegro molto) & Trio 3:37EUR 0,99
Anhören  4. String Quartet No. 14 in D minor D.810, 'Death and the Maiden': IV. Presto 9:04EUR 0,99
Anhören  5. String Quartet No. 13 in A minor, D.804 'Rosamunde': I. Allegro ma non troppo12:23EUR 3,09
Anhören  6. String Quartet No. 13 in A minor, D.804 'Rosamunde': II. Andante 6:41EUR 0,99
Anhören  7. String Quartet No. 13 in A minor, D.804 'Rosamunde': III. Menuetto (Allegretto) & Trio 7:32EUR 0,99
Anhören  8. String Quartet No. 13 in A minor, D.804 'Rosamunde': IV. Allegro moderato 7:07EUR 0,99


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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Eine der besten 31. Oktober 2002
Format:Audio CD
Einerseits sind sie immer noch eine der besten (wirklich!) Quartettvereinigungen, die wir haben: Neben so manchen beispielhaften CD-Aufnahmen sind sie eine der wenigen, die regelmässig in Konzerten durch Professionalität (sauberes Spiel, durchdachte Interpretation, zwingende Darbietung) überzeugen können, wo andere «Spitzenensembles» ihr eigentliches Mittelmass, Mangel an Sorgfältigkeit oder Gleichgültigkeit zeigen. Andererseits gefällt mir die eine oder andere Interpretation mit ihnen nicht, so etwa der Debussy - und auch Schuberts Rosamundequartett. Ich finde, dass sie es irgendwie nicht wagen, sich Zeit zu nehmen. Das Lyrische auszuspielen scheint nicht ihres. Die Tempi sind zu straff, die Empfindungen zu zurückhaltend.
Anders jedoch der «Tod und das Mädchen». Dies ist für mich bis heute eine der zwingendsten Aufnahmen (und Darbietungen überhaupt), die mir je zu Ohren gekommen sind - und das geht sicher inzwischen in die fünfzig. Der packende, unerbittliche Zugriff, das stille Ausleuchten, das lässt das Gros der anderen harmlos erscheinen. Auch ein Lob für die Aufnahmetechnik. Der «Tod und das Mädchen» in der alten Aufnahme mit den Alban-Bergs: Preisverdächtig, einzigartig, ergreifend wie selten.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Nicht ohne Grund dürfte das ABQ in den letzten Jahren dazu übergegangen sein, vorwiegend Livemitschnitte zu veröffentlichen. Dabei dürfte der Grund auch, aber nicht in erster Linie in den geringeren Produktionskosten denn in der vermehrten Atmosphäre der Aufnahmen zu suchen sein.
Während Quartette wie das Hagen- oder das Borodinquartett auch unter Studiobedingungen spannungsreich musizieren, liegt der Reiz der Studioaufnahmen des Alban Berg Quartetts eher in der absolut klassischen, ausgewogenen, jedoch leider keine Gänsehaut produzierenden Vortragsweise. Daher kann auch diese Schubertaufnahme nur für Freunde dieser klassischen Perfektion empfohlen werden.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Die Idee, Schuberts a-moll Quartett den Namen "Rosamunde" zu verpassen, ist ziemlich neu (als diese Aufnahme in den 80er Jahren auf LP erschien, trug D.804 diesen Namen noch nicht) und ist nicht sehr glücklich. Denn jetzt wird es oft "rosamundisch" interpretiert, als Schäfer-Idylle mit obligater Gewitterdrohung. "Rosamunde" ist aber nicht das einzige seiner Werke, worauf Schubert in diesem Quartett anspielt. Der erste Satz enthält Erinnerungen an "Gretchen am Spinnrade" und das rhythmische Signal vom "Zwerg" (in a-moll), das Menuett wird mit der Frage "Schöne Welt, wo bist du?" aus dem Lied "Die Götter Griechenlands" (in a-moll) eröffnet. Das Quartett entspringt der Zeit, in welcher Schubert seinen depressivsten Brief schreibt und ist zeitlich auf halber Strecke zwischen den a-moll Sonaten D784 und D845, die beide höchstdramatisch sind. Daß das Quartett auch dramatisch ist, ist an den brutalen Dynamikwechseln, an den harmonischen Spannungen, am den drohenden Cello-Ostinati zu erkennen. Wenn schon Schäferidylle, dann eher die Tragik der Vertreibung aus derselben, ein höchst Schubertsches Thema. Das Menuett ist der endgültige Abschied vom klassischen Tanzmenuett; dynamisch und harmonisch steuert es direkt auf die Katastrophe, danach kann im Finale nur von Scheinheiterkeit die Rede sein. Melancholie, Wehmut, aber auch Tragik, Resignation und Entschlossenheit kombinieren sich in diesem vielschichtigen Werk.

Aufnahmen wie die vom Janacek Quartett (leider unzugänglich)und vom Ungarischen Streichquartett konnten dies auf unterschiedliche Art und Weise vermitteln. Die Aufnahme des Alban Berg Quartetts ist bei weitem nicht so weichgespült als viele, die nachher gekommen sind (eine löbliche Ausnahme ist die Aufnahme des Leipziger Streichquartetts). Dennoch, obwohl sie entstand, bevor dem Quartett der Beiname vergeben wurde, ist sozusagen die Rosamundisierung im Anmarsch. Es wird schön gespielt, aber man wünscht sich schärfere Konturen, stärkere Kontraste, weniger Gemütlichkeit und mehr Biß.

Beim d-moll Quartett fällt es weniger ins Gewicht. Die Dramatik ist schon deutlicher und unausweichlich in der Mythologie des "Programms" vorhanden. Allerdings könnten die Alban Berg hier auch marginal verstörender spielen.

Fazit: Höchste Spielkultur, aber zuwenig Mut.
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