Die klassischen Massagetechniken wie streichen, reiben, kneten. ... lassen sich - modifiziert - auch auf Katzen zu deren Wohlbefinden anwenden. Und - ist die Katze glücklich, freut sich der Mensch. Dies ist, kurzgefasst, die Erkenntnis, die man aus diesem Buch gewinnen kann. Als gelernte Physiotherapeutin kann die Autorin fundiert erklären, welche Griffe wie wirken und wovor man sich in Acht nehmen sollte. Der interessierte Katzenfreund folgt den Anweisungen - und stellt verblüfft fest, dass es so viel Neues eigentlich nicht gibt, womit er seine Katze noch schnurriger machen könnte. Denn wer seine Katze(n) liebt und kennt, weiß auch so, wo sie welche Berührung mag oder nicht mag! Lobenswert, aber eigentlich selbstverständlich, daß die Autorin immer wieder darauf hinweist, zwar zu probieren, aber nichts zu tun, was die Katze nicht mag. Liebenswert, wie die Autorin von ihren eigenen Katzen spricht. Die Fotos sind zwar aussagekräftig, aber leider, wenig ansprechend, in griesigem Schwarz-weiß gehalten. Der liebende Katzenhalter dürfte das Buch beiseitelegen in der Gewissheit, auch ohne ausgefeilte Massagetechnik seiner Katze bereits „alles" zu geben. Und die, die es nötig hätten - die lesen dieses Buch leider ohnehin nicht.