Movieman.de
Moviemans Kommentar zur DVD: Technisch keine Meisterleistung, das Bild ist grobkörnig und recht verrauscht, der Ton wenig stimmungsvoll. Der Film muß sich den Vergleich mit der Marlon Brando-Version von 1951 (Endstation Sehnsucht) gefallen lassen und Herr Baldwin ist einfach kein Brando. Die kraftvolle Erstversion in Schwarz/Weiß ist einfach schwer zu überbieten, aber Jessica Lange gewinnt ihrer Blanche de Bois tiefe Nuancen ab und gibt ihr ein eindrigliches Profil. Der Wahnsinn der sie langsam umgibt, ist in seiner Entwicklung sehr sanft wahrnehmbar und John Goodman in der ehemaligen Karl Malden-Rolle ist ebenfalls sehr ansehnlich. Sehenswert.
Bild: Das Bild ist insgesamt eher flau und verrauscht, als prägnant und scharf. Die Abbildung von detailintensiven Motiven wie Haaren wird in Halbnaeinstellungen schon schwierig (00.53.38). Immerhin bewahrt das Bild seine Stabilität auch in Nachtszenen, wird ansonsten aber intensiv vom Mattscheibeneffekt (sthende Rauschmuster) heimgesucht. Nicht gerad eprachtvoll, aber noch ansehbar.
Ton: Der Ton ist in seiner Kulissenarbeit nicht sonderlich stimmungsvoll oder eindringlich. Die Ambienz ist ziemlich vordergründig angelegt und zeichnet ein nur wenig akzentuiertes Raumbild. Im deutschen ist die Kulisse überdies etwas zu sehr heruntergemischt (lautstärkemäßig). Die Stimmen wirken im deutschen etwas zu aufdringlich. --movieman.de
VideoMarkt
Die nicht mehr ganz taufrische Südstaaten-Schönheit Blanche fährt nach New Orleans, um ihre hochschwangere Schwester Stella Kowalski zu besuchen. Deren grobschlächtiger Ehemann Stanley ist ihr jedoch von Beginn an ein Greuel. Das stickige Appartment tut sein übriges, um die gespannte Atmosphäre zusätzlich aufzuheizen. Die neurotische Blanche reist dennoch nicht ab. Als sie und Stanley zum ersten Mal allein in dem Haus bleiben, kommt es zur Katastrophe.
Video.de
Nach Elia Kazan und John Erman hat sich nun Glenn Jordan des berühmten Theaterstücks von Tennessee Williams angenommen. Von seiner Faszination hat der Stoff bis heute nichts verloren, umso weniger als der erfahrene Bühnenmann das beklemmende Psycho-Drama behutsam modernisiert hat. Es ist der auch heute noch ganz normale Wahnsinn des Alltags, den das bestechend agierende Star-Trio Jessica Lange, Alec Baldwin und Diane Lane hier in seiner ganzen Härte vorführt. Gelungene Klassiker-Verfilmung.
Kurzbeschreibung
Schauplatz sind die Südstaaten der USA. Blanche DuBois, eine verwöhnte Südstaatenschönheit, wird gezwungen, bei ihrer Schwester Stella und deren Mann in einem ärmlichen Apartment zu wohnen. Stellas Mann, Stanley Kowalsky, empfindet eine tiefe Abneigung gegenüber Blanche und scheut nicht davor zurück, ihr dies deutlich zu zeigen. Indem er ihren Stolz verletzt, sie demütigt und missbraucht, zerstört er Stück für Stück ihre Welt der Illusionen und treibt sie immer tiefer in Wahnsinn und Verzweiflung.
Produktbeschreibungen
Paramount A Streetcar Named Desire, USK/FSK: 12+ VÃ--Datum: 04.03.04