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Moviemans Kommentar zur DVD: Technisch keine Meisterleistung, das Bild ist grobkörnig und recht verrauscht, der Ton wenig stimmungsvoll. Der Film muß sich den Vergleich mit der Marlon Brando-Version von 1951 (Endstation Sehnsucht) gefallen lassen und Herr Baldwin ist einfach kein Brando. Die kraftvolle Erstversion in Schwarz/Weiß ist einfach schwer zu überbieten, aber Jessica Lange gewinnt ihrer Blanche de Bois tiefe Nuancen ab und gibt ihr ein eindrigliches Profil. Der Wahnsinn der sie langsam umgibt, ist in seiner Entwicklung sehr sanft wahrnehmbar und John Goodman in der ehemaligen Karl Malden-Rolle ist ebenfalls sehr ansehnlich. Sehenswert.
Bild: Das Bild ist insgesamt eher flau und verrauscht, als prägnant und scharf. Die Abbildung von detailintensiven Motiven wie Haaren wird in Halbnaeinstellungen schon schwierig (00.53.38). Immerhin bewahrt das Bild seine Stabilität auch in Nachtszenen, wird ansonsten aber intensiv vom Mattscheibeneffekt (sthende Rauschmuster) heimgesucht. Nicht gerad eprachtvoll, aber noch ansehbar.
Ton: Der Ton ist in seiner Kulissenarbeit nicht sonderlich stimmungsvoll oder eindringlich. Die Ambienz ist ziemlich vordergründig angelegt und zeichnet ein nur wenig akzentuiertes Raumbild. Im deutschen ist die Kulisse überdies etwas zu sehr heruntergemischt (lautstärkemäßig). Die Stimmen wirken im deutschen etwas zu aufdringlich. --movieman.de
Produktbeschreibungen
Paramount A Streetcar Named Desire, USK/FSK: 12+ VÃ--Datum: 04.03.04