STREET SONGS ist so heiß, daß man sich leicht dran verbrennen kann. Nach GANG WAR von Prince Charles und General Caines GET DOWN ATFACK definitiv das schwerste Geschütz einer schwindelerregenden Street Funk-Rekonvaleszenz der frühen 80'er. Rick James glorifiziert auf seinem fünften und besten Album den urbanen Guerilla in seinem Umfeld aus Halt- und Hoffnungslosigkeit. Seine Helden sind Hehler und Alkoholiker, Zuhälter und Zwangskriminalisierte, aus deren Trauma die Träume bis in den Himmel wachsen.
"...hey mr. policeman, I saw you shoot my good friend down / he was just having fun / checking out one & one / it's a shame & disgrace / every time you show your face, somebody dies man....„Höchste Zeit zu türmen also, Polizeifunk-Geschwafel unterbricht den Song, Break und dann ein sardonischer Epiog',. . . I'd rather be o farmer than a police.. "Schnodderig, linkisch und rotzifech spielen James Desperados ihren Part, zügellos wie Himmelsstürmer nun mal sind.
In STREET SONGS hat Rick James alles hineingepumpt, was die resolutesten Funk-Kohorten einst zum Sieden brachten. Wie Bootsy oder Larry Graham rupft er seinen Rick (enbakker) und die Kulisse bildet reinstes P-Funk-Elixier. STREET SONGS gebührt den Funkateers.