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Street Kings (Director's Cut)
 
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Street Kings (Director's Cut)

Keanu Reeves , Forest Whitaker , David Ayer    Freigegeben ab 18 Jahren   DVD
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (47 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 9,99
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Produktinformation

  • Darsteller: Keanu Reeves, Forest Whitaker, Naomie Harris
  • Regisseur(e): David Ayer
  • Komponist: Graeme Revell
  • Format: Director's Cut, Dolby, PAL, Surround Sound, Widescreen
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Italienisch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Italienisch, Türkisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 18 Jahren
  • Studio: Twentieth Century Fox Home Entert.
  • Erscheinungstermin: 23. Januar 2009
  • Produktionsjahr: 2008
  • Spieldauer: 105 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (47 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B001KR5IKY
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 20.742 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Movieman.de

Gleich am Anfang fällt Regisseur David Ayer (besser bekannt als Autor von "Training Day", "Dark Blue") mit der Tür ins Haus und will die Weichen für den Rest des Filmes stellen: Keanu Reeves stürmt ein Gangsternest und ballert alles nieder, was ihm in die Quere kommt, um zwei entführte Mädchen zu retten. Vielleicht ist dieses Ereignis moralisch anfechtbar, aber das Leben eines Cops ist hart und manchmal muss es eben Rambo statt Gandhi sein, um Unschuldige zu retten. Doch nach diesem furiosen Beginn lässt die Story bereits zu wünschen übrig. Zu durchschaubar ist jetzt schon der gesamte Plot bis zum Ende und man fragt sich, weshalb die Figuren im Film nicht bereits ebenfalls nach wenigen Minuten kapieren, worum es eigentlich geht und wer der eigentliche Bösewicht ist. Kein gutes Zeichen für die Spannungskurve eines Thrillers, die hier sozusagen kaum vorhanden ist – und dies, obwohl die Story von Krimi-Erfolgsautor James Ellroy ("L. A. Confidential", "Black Dahlia") stammt, der mit Hilfe von Kurt Wimmer und Jamie Moss allerdings dieses Mal selbst das Drehbuch zu seiner eigenen Geschichte schrieb und damit leider kein Meisterwerk abliefert. Dies ist vor allem bedauernswert, da die durchgehend großartige Besetzung sich wirklich bemüht (vor allem Hugh Laurie und Jay Mohr) und versucht, das Script besser aussehen zu lassen, als es eigentlich ist. Fazit Vorhersehbare und konventionelle Filmkost, die dennoch unterhalten kann.

Moviemans Kommentar zur DVD: Das farb- und schärfetechnisch präzise Bild kann auch mit einwandfreien Kontrasten protzen. Nur selten lassen sich feinere Artefakte entdecken. Die Akustik passt sich dem eingängigen Bild an und verteilt alle Signale punktgenau im Raum ohne dabei zu übertreiben. Auch die Extras haben es in sich. Hier wird in zahlreichen Featurettes und Extraszenen kaum ein Detail zur Produktion ausgelassen.

Bild: Auch wenn das Bild der DVD nicht gänzlich von Fehlern frei bleibt, bietet es doch ansprechende Optiken, die sich vornehmlich als warme Farbnuancen und hübsche Kontrastwerte äußern (dunkles Hemd in der Nacht, 00:04:26). Da die Ansichten überwiegend düster ausfallen, sollte man meinen, die Schärfe sollte darunter leiden. Dies ist aber keineswegs der Fall (Felge, 00:20:54). So zeigt sich kein unnötiges Rauschen und auch in Totalen gibt es noch zahllose klare Details zu erkennen. Lediglich innerhalb schnellerer Bewegungen oder bei Fahrten über gemusterte Flächen (gestreiftes Hemd flimmert bei 00:02:16) lassen sich vereinzelte Artefakte entdecken, die im Großen und Ganzen aber kaum zu stören vermögen.

Ton: Die Präzision, die das Bild vermittelt, kann auch der Ton halten. Plastisch dringen natürliche Kulissendetails aber auch satte Effekte aus allen Richtungen durch den Raum (z.B. Helikopter von hinten, 00:09:55). Dabei wird keinesfalls übertrieben, so dass das Ohr des Zuschauers glaubhaft nachvollziehen kann, was geschieht. Gegen die dicht klingenden Originalstimmen kommen deutsche und auch italienische Synchronisation durch weniger Plastizität nicht an. Dennoch sitzen auch die Synchronsignale recht punktgenau.

Extras: Die Edition kommt mit einer großen Anzahl an Extras daher, die kaum ein Detail über die Produktion verbergen. Ein Audiokommentar mit Regisseur David Ayer macht den Auftakt. Es folgen optional vom Regisseur kommentierte entfallene Szenen (12:03 Min.), die Charakterisierung des Hauptdarstellers und seiner Rolle in "L.A. Bete Noir" (4:49 Min.), ein Fetaurette über das Straßenleben in L.A. in "Hierarchie der Straße" (3:51 Min.) sowie zehn alternative Szenen. Das war aber noch lange nicht alles, denn es folgen Featurettes zu den Themen "Crash Kurs" (1:28 Min.), "Besetzung nahe der Realität" (2:15 Min.), "Der Alltag der Special Unit" (1:42 Min.) und "Training mit den Profis" (2:26 Min.). Ein Hinter den Kulissen beschäftigt sich weiterhin mit vier unterschiedlichen Themenbereichen und der Kinotrailer (2:12 Min.) macht den Abschluss des umfangreichen Aufgebotes. --movieman.de

VideoMarkt

Detective Ludlow bringt Resultate, selten aber Überlebende vom Einsatz zurück. Als Gangsterkiller ist er längst im Visier der polizeiinternen Überwachung, wird aber von seinem Chef geschützt. Nachdem sein Ex-Partner als Spitzel enttarnt wird, sieht Ludlow rot, und gerät in eine Schießerei mit Ladendieben, die dem Maulwurf das Leben kostet. Dass es sich dabei um eine Hinrichtung handelt, deren Auftraggeber Polizeimarken tragen, lässt Ludlow elektrisiert Jagd auf die Mörder machen, bis sie und die Drahtzieher Gerechtigkeit durch die Kugel erfahren.

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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Street Kings (Blu-ray), 20. April 2009
Regisseur David Ayer (Training Day) kehrt mit einer Starbesetzung zurück nach L.A. und inszenierte einen knallharten Cop-Thriller, der im deutschsprachingen Raum keine Jugendfreigabe erhalten hat. Einmal mehr geht es um korrupte Polizisten, Macht, Sündenböcke und viel Gewalt. Der Film beginnt sehr spannend, verliert aber in der zweiten Hälfte ein wenig an Intensität. Das liegt sicherlich auch daran, daß die Geschichte aufgrund etlicher bekannter Elemente ein wenig abgenutzt erscheint. Keanu Reeves und seine Kollegen spielen ihre Rollen aber mehrheitlich sehr gut und vermitteln der Geschichte zusätzliche Glaubwürdigkeit (lediglich den trainierten Jay Mohr ertrage ich optisch nicht). Street Kings ist für Freunde des harten Actionkinos sicherlich ein heißer Tipp. Das Bild der Blu-ray ist gut bis sehr gut, kann aber aufgrund einiger Schwächen nicht 100% überzeugen. Der deutsche DTS Sound ist in Ordnung, hätter aber ein wenig mehr Dynamik vertragen können.

Film: 7/10

Bild: 8/10

Ton: 8/10
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Packender Cop-Thriller - der actionreichere Bruder des thematisch verwandten DARK BLUE, 25. November 2008
Von 
J. Schlachter "Schlachti" (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Street Kings (Director's Cut) (DVD)
Tom Ludlow ist die Ein-Mann-Armee im eingeschworenen Ermittlerteam unter Führung des charismatischen Captain Wander. Mit welchen oft zweifelhaften und gewalttätigen Mitteln die Aufklärungsquote des Departments hoch gehalten werden kann, ist dem ehrgeizig auf das Amt des Polizeichefs zielenden Wander egal, auch wenn er sich fortwährend den Anfeindungen des internen Ermittlers Biggs ausgesetzt sieht. Zu dessen Zielscheibe wird Ludlow an dem Tag, an dem sein aufrechter Ex-Partner Washington, der just davor stand, Tom ans Messer zu liefern, während eines vermeintlichen Supermarktüberfalls erschossen wird. Beim verzweifelten Bemühen, sich vom Verdacht des Polizistenmordes reinzuwaschen, gerät Ludlow immer tiefer in den Strudel eines ausgeklügelten, von höchsten Polizeikreisen ausgehenden Komplotts.

Das Film-Subgenre "Korrupte Cops in L.A." wird fast ausschließlich von James Ellroy bedient. Der mit Krimiautor nur unzureichend charakterisierte Autor hat mit seinen Buchvorlagen in den vergangenen Jahren zu solch cineastischen Highlights wie L.A. CONFIDENTIAL, THE BLACK DAHLIA und nicht zuletzt DARK BLUE beigetragen. In letzterem, sträflich unter Wert verkauften Streifen hatte Kurt Russell die Rolle inne, die nun Keanu Reeves ausfüllt. Im direkten Vergleich schneidet sowohl schauspielerisch - was den Hauptprotagonisten angeht - wie auch storyseitig DARK BLUE einen Hauch besser ab. Dennoch liefert Reeves gerade mit seinem - in der MATRIX-Trilogie häufig kritisierten - stoischen Spiel eine seiner packendsten Leistungen ab. Die Wandlung vom leicht reizbaren, in Gewaltausbrüchen explodierenden Einzelgänger zum desillusionierten Kämpfer für die eigene Definition von Gerechtigkeit gelingt ihm durchweg glaubwürdig.

Flankiert wird Reeves von Schwergewicht und Oscar-Preisträger Forest Whitaker (DER LETZTE KÖNIG VON SCHOTTLAND), über dessen erneut mühelos unter Beweis gestellte Wandlungsfähigkeit keine großen Worte verloren werden müssen. Seinen Widerpart Captain Biggs gibt Hugh Laurie als rasierte, unverkrüppelte Variante des zynischen Dr. House. Beide liefern sich in einem ausnehmend heftigen Aufeinandertreffen eine mit pointiertem Dialog gespickte, urkomische Szene. Trotz kleiner, nichtsdestotrotz sehr wichtiger Rolle verdient Chris Evans (DIE FANTASTISCHEN VIER, FINAL CALL) als aufstrebender Detective Paul "Disco" Diskant besondere Erwähnung. Als Partner wider Willen des verdächtigen Ludlow fungiert er dank intensiver und sympathischer Performance als sehnsüchtig willkommene Identifikationsfigur des Zuschauers, der es angesichts des anscheinend durch und durch korrupten Polizeiapparates schwer hat, seine Gunst einem der zwielichtigen Protagonisten zu schenken.

Nach dem leider eher als Geheimtipp kursierenden HARSH TIMES bedient die zweite Regiearbeit des als Drehbuchautor erfolgreichen David Ayer (TRAINING DAY, DARK BLUE, S.W.A.T.) gleich zwei Zielgruppen: 1. Das mehr actionorientierte Publikum, das sich an einer Handvoll exzessiver und graphischer Shoot-outs erfreuen darf. 2. Die Freunde sorgfältig entwickelter, mit nachvollziehbaren Handlungstwists versehener Storylines. Eingefangen ist die permanent gewalttätig aufgeladene Atmosphäre des nächtlichen Los Angeles von der dynamischen Kamera Gabriel Beristains (S.W.A.T., THE SENTINEL - WEM KANNST DU TRAUEN?), und untermalt wird das Geschehen vom treibenden Score Graeme Revells (TOMB RAIDER, SIN CITY). Fertig ist das ohne Abstriche perfekt gelungene Werk - kein Tipp für Feingeister und Sittenwächter, ein Must-see für Anhänger schonungslos realistischer Actionthriller.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Knallharter, intensiver, aber nicht klischeefreier Cop-Thriller, 24. Januar 2009
Von 
Florian Hoffmann (Homburg/Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Street Kings (Director's Cut) (DVD)
Keanu Reeves präsentiert sich in "Street Kings" von einer gereiften Seite. Sein Portrait eines desillusionierten, alkoholkranken Cops in der Stadt der Engel weiß zu überzeugen. Tom Ludlow, so der Name seines Charakters, ist der Mann fürs Grobe im Los Angeles Police Department. Er erledigt die Drecksarbeit für seinen Chef Captain Wander (Forest Whitaker) und scheint in seiner zunächst nichts hinterfragenden Position unerlässlich zu sein. Bis zu dem Moment, als ein Ex-Kollege bei einem scheinbaren Raubüberfall exekutiert wird und damit das korrupte Gebilde seiner Arbeitsumgebung immer offensichtlicher wird...

David Ayers Großstadt-Thriller "Street Kings" ist ein Film, der besonders gut beim ersten Ansehen funktioniert. Man wird von der Atmosphäre und der grimmigen Intensität mitgerissen und fühlt sich sehr gut unterhalten. Die Action ist stark inszeniert, die Handlung bleibt bis zum Schluss spannend und wendungsreich. Jedoch bemerkt man bei genauerer Betrachtung, dass der Plot des Streifens durchaus nicht allzu viel neues bietet und viele Klischees bedient.

Allerdings muss man feststellen, dass "Street Kings" als eigenständiger Film durchaus seine Stärken hat. Fans von Polizei-Thrillern werden an diesem Film mit Sicherheit ihre Freude haben. David Ayer, der bisher sehr fachkundig themenverwandte Drehbücher zu "Training Day" (2001), "Dark Blue" (2002) und "Harsh Times" (2005, auch Regie) verfasst hat, beweist ein sicheres Händchen bei der bleihaltigen Inszenierung einer düsteren Atmosphäre. Die dabei entstanden Bilder des meist nächtlichen Los Angeles sind ein visueller Genuss. Das von James Ellroy geschriebene Skript ist qualitativ zwar gut, ähnelt aber zu sehr vergleichbaren Filmen. Teilweise lassen scheinen einige Figuren genau gestrickt zu sein, wie in anderen Filmen, die vom selben Team stammen (siehe Dark Blue). In ihren Filmen gibt es nicht gut und böse, sondern eher böse und weniger böse.

Keanu Reeves fügt sich gut in die Rolle des zurückgezogenen, erfahrenen Cops ein, jedoch neigt Forest Whitaker dazu überzogen zu spielen, was jedoch auch einen gewissen Unterhaltungswert hat. Seine Darstellung hinterlässt jedoch einen faden Beigeschmack. Hugh Laurie hat mit seiner Rolle als Captain James Biggs nicht allzu viel zu tun, überzeugt aber.

Also alles in allem ein stark insenierter Film, der zwar das Rad nicht neu erfindet, aber sehr gut unterhält. Das Thema Polizei-Korruption ist allerdings schon besser umgesetzt worden.
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