Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Neue Richtungen, 12. Februar 2004
Wer Klassiker der 80er vergöttert, wird hier leicht verunsichert dreinschauen. Obgleich sich auf diesem Album Stücke wie "This is your land" und "Belfast child" finden, die an Kraft und Atmosphäre kaum zu übertreffen sind, werden Fans, die die Band für ihre frühen Werke lieben, hier ebenso offen für neue Richtungen sein müssen, wie's die Band war - in jedem Fall ein besonderes Erlebnis!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Horn, der Retter, 5. Oktober 2009
Nach dem Siegeszug von ,Don't You', ,Once Upon A Time' und dem darauffolgenden glorreichen Live Album pochten die Simple Minds auf ihr Recht zur Veränderung und nahmen unter der Regie von Trevor Horn ,Street Fighting Years' auf. Horn war eine gute Wahl, den er machte aus größtenteils mageren songs eine - zumindest arrangementmäßig - eindrucksvolle Platte.
Nicht dass die Lieder hier drauf schlecht wären, nur haben sie größtenteils einfach keine einprägsamen hooks. Harmonisch ist das alles sehr ansprechend, aber bis auf ,Kick It In' und die beiden single Hits ,Mandela Day' und ,Belfast Child' bleiben diese songs einfach kaum hängen. (Das Peter Gabriel cover ,Biko' zähl' ich hier nicht mit, zumal es sich vom Original nur marginal unterscheidet) .So ist man am Ende des Albums zwar beeindruckt durch die tw. fast symphonisch anmutenden tracks, aber nicht überzeugt.
Das Gitarrespiel Burchills rückt hier übrigens in weite Ferne von dem im wieder gern angebrachten Vergleich mit The Edge. Er wird hier fast nur zum Lead Gitarristen ,degradiert', die tragenden parts haben (es ist halt eine TH Produktion) die keyboards. Schön aber, dass Horn hier fast gänzlich auf elektronische drums verzichtet hat, das ist ein Grund warum dieses Album recht gut gealtert ist.
Erfolgreich war dieses Album allemal, gleichzeitig aber auch das letzte UK No.1 Album, danach begann ihr Stern zu sinken und das obwohl der Nachfolger ,Real Life'
eigentlich die ungleich besseren songs hatte als ,Street Fighting Years'. 3 Sterne für die Simple Minds - den 4ten verdanken Sie Trevor Horn, der ihre damalige Erfolgsserie nochmals prolongierte.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Der musikalische Höhepunkt, 30. Juni 2003
Die Kombination aus Produzent Trevor Horn ( FgtH, Grace Jones ) und die Songwriterqualitäten der Simple Minds erwiesen sich bei diesem Album als wahrer Geniestreich. Allein der Opener " SFY " weißt dem Hörer den Weg in dieses nahezu pervekte Album. Kraftvoll, mächtig und auch textlich anspruchsvoll, mit einer Mischung aus wunderschönen gefühlvollen Tracks (" Let it all come down " /" Soul crying out " ) und fetzigen Songs wie " Wall of Love " oder " Take a step back ". Neben der ersten Single - Auskopplung " Belfast Child ", das musikalisch auf einem alten Traditional basiert und von Jim Kerr zum Weinen schön melankonisch interpretiert ( meine gesungen ) wird, ragt auch " This is your Land " heraus. Musikalisch unterstützt von Lou Reed schaukelt sich dieser Song dermaßen hoch und findet seinen Abschluß in einem furiosen rytmischen Klangteppich...Einzig " Biko " kommt ein wenig einfältig daher, wenig interpretiert, wenig kreativ. Und das, wo dieses Stück doch von einem großen Vorbild von Jim Kerr bereits gesungen wurde nämlich von Peter Gabriel. Vielleicht auch von großem Respekt gezollt, ist die Band nahe am Original geblieben. " When Spirits rise " letzter Titel der CD,ist für mich eins der besten Instrumental von Simple Minds ever. Es gehört für mich eigentlich an den Anfang der CD. Nun, ich bin entschädigt worden: Die legendäre " SFY - Tour " begann allabendlich mit diesem wunderschönen Stück, verbunden mit viel Blitz und Donner!! Das Album bleibt nach meinem Geschmack unerreicht und wird in der Musikgeschichte als das beste Album der 80ziger seinen Platz finden!
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