1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Harmloses Kung Fu- Gekloppe, dass keinem weh tut..., 15. August 2009
...oder so ähnlich. Entweder man bevorzugt den Edeltrashfilm von 1994 mit Jean Claude van Damme und Kylie Minouge oder man gibt diesem soliden, fast schon familiengerechten (trotz FSK 16 und einigen Kämpfen) Klopper eine Chance. Street Fighter: Das Spiel ist Kult, mehr gibts dazu nicht zu sagen. Ein Beat em up ohne große Storymomente. Mit "The LEgend of Chun Li" versucht man, neben den Kampfeinlagen, auch auf den Storyaufbau zu achten. as geht jedoch eher daneben, da auch diese Street Fighter Verfilmung nicht weiter ernst zu nehmen ist und kaum eine wirklich gute Spieleverfilmung abgibt. Einige der Darsteller sind viel zu blass, auch der Bösewicht ist gewöhnungsbedürftig, Fans des Spiels werden den Film annehmen oder hassen oder beide Verfilmungen hassen. Hier insbesondere vielleicht, weil Vega mit seiner stylischen Maske zur blossen Randfigur verkommt und auch der KAmpf zwischen ihm und Chun Li eher enttäuscht. Warum 3 Punkte ? ICh fande ihn unterhaltsam, schlichtweg. Er ist solide inszeniert, mutet einem keine billigen Actionsequenzen an, sondern ist im Großen unf GAnzen recht flott und schick in Szene gesetzt worden. Das Preisleistungsverhältnis ist vollkommen in Ordnung. Ein Film, den man für die Abendunterhaltung am Wochenende durchaus gebrauchen kann :). Zudem hat die DVD eine Wendecover und einige (nicht untertitelte) Extras. Bild und Ton sind in Ordnung, nicht großartiges aber solides...wie der Film !
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17 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Lötzinn in Tüten, 28. Januar 2010
Heissa, was war das denn? Ach ja, die zweite Videospielverfilmung unter dem Godfather of Prügel, Street Fighter 2. Legte der erste "Knaller noch sein Hauptaugenmerk auf Col. Guile, sollen wir diesmal ein wenig mehr über die Frau mit den Blitzkicks erfahren: Chun Li.
In der Vorlage eine chinesische (!) taffe, emanzipierte Polizistin, die das Haus eigentlich nie ohne ihr semitraditionelles Kampfkostüm und Prinzessin-Leia-Gedächtnis-Zopfschnecken verlässt.
Im Film...tjaaa...ein verzogenes reiches Gör mit Dienerschaft, Klavierunterricht und sowieso allem was das Wannabe-Prinzessinnenherz begehrt.
Geht ja gut los.
Zur Story:
Die ist natürlich herrlichster Kappes.
Bis auf zwei Ausnahmen ist keiner mehr das, was er in der Vorlage war. Angefangen bei CL selbst (siehe oben), über Bison, der hier ein blonder, bärtiger Immobilienhai ist, der für ein bisl Land über viiiiele Leichen geht. Weiter mit Charlie, der hier in Nash als selten dämlicher Interpolsupercop auftaucht, bis zu Gen, der vom uralten Killerzausel zum middle-aged Wu Shu Master wird. Und der kann dann auch noch einen Energieball (sieht aus wie ein, auf das Zelluloid draufkopierte Mediaplayer-Audiovisualisierung) beherrscht, den er CL natürlich in einer schwuppigen Trainingsmontage lehrt.
Die Schauspieler:
Argh...
Christine Kreuk als unsere Hauptheldin ist bös kaka. Sie sieht aus, als hätte sie sich vor Ort (es wurde on Location in Bangkog gedreht) die ein oder andere schwere Krankheit eingefangen und nicht wirklich auskuriert. Ihr mimisches Talent schwankt zwischen "Nicht ausmachbar" über "dilletantisch" bis "auslachwürdig". In den raren Kampfszenen wird sie ganz nett in Szene gesetzt bzw. gedoublet. Außerdem looked sie alles andere als asiatisch!
Neal McDonough mimt den völlig in die Binsen gegangenen Bison und wirkt wie sein abgedrehter Psychopathencharakter bei den Desperate Housewifes, der sich irgendwie im Set geirrt hat.
Michael Clarke Duncan wird hier in einer zwar dummheitenfreien aber kaum ausschlaggebenden Nebenrolle als Balrog verheizt.
Chris Klein...oweia...Chris Klein ist ein, nein, ist KEIN Schauspieler! Ich weiß nicht genau, was er ist, aber definitiv kein Schauspieler. Der kann es nicht mal glaubwürdig rüberbringen, vor Schreck ein Whiskyglas fallen zu lassen (nicht ausgedacht, sondern eine Szene aus dem Film!).
Als kleiner Shocker kam mir die Demaskierung Vegas. Ich dachte nur..."Mensch, der sieht ja aus, wie der komische langhaarige Rapper von den Black Eyed Peas"...Guck mal einer Schau, der sah nicht nur so aus. Hier gibt sich "Taboo" die Ehre, kurz für den Schocking Moment der Maskenverlustierung einzuspringen und sich den Rest der Zeit schön doublen zu lassen...behaupte ich mal.
Lustiger Fakt am Rande: Schauspielerin MOON BLOODGOOD (Detective Maya, die am Fall Bison arbeitet) heißt wirklich so! Musste ich lachen.
Die Technik:
Eigentlich nicht viel zu meckern. Glasklares Bild, kräftige Farben, schöne Kontraste, Super Sound, auch wenn mir der komische Rap-Titelsong (wahrscheinlich von Tattoo) nicht unbedingt die Hose aufmacht.
Die Kamera ist routiniert und in den Actionszenen schön unwackelig, soll heißen, man kann den Kämpfen gut folgen, auch wenn sie nicht unbedingt das Spannendste sind und zum Schluss hin immer hilariöser werden.
Was amerikanische Produktionen aus dem Mittelfeld wohl immer noch nicht hinkriegen, ist und bleibt die Wire Fu Action, also alles, was über "normales" Kämpfen hinausgeht sieht weiterhin einfach zu unecht aus und lässt die Protagonisten in den einzelnen Fällen schön lustig durch die Gegend baumeln.
Wo der Streifen wirklich ordentlich versagt, sind die CGI-Effekte. Der Energieball sieht in seiner finalen Anwendung einfach nur bescheuert aus. DAS kriegen Amateure mit Freeware erwiesenermaßen zuhause besser hin. Ein zwei mal werden auch andere Dinge lieber durch den PC dargestellt, als den Schauspielern/Stuntleuten unnötige Gefahren anheim zu bringen. Und das sieht man dann auch ziemlich gut.
Schlussendlich ist es eine echt vertrackte Sache: Einerseits will man dem Film für seine grottige Schlechtigkeit, seine doofen, nicht schauspielernden Schauspieler, und seinen bastardisierenden Umgang mit der Quelle am liebsten Minussterne auf die Birne dengeln, auf der anderen Seite jedoch, macht es so viel Laune, diesen ganzen gestandenen Semistars beim absoluten Versagen zuzusehen, zwischendurch auch ein zwei Ruppigkeiten zu erleben und den blödsinnigsten Dialogen seit langem zu lauschen, dass das Fingerchen schon über "Volle Punktzahl" schwebt.
Daher gibt es ein nettes Mittelmaß aus zwei Punkten mit einer schweren Empfehlung für Trashfreunde, die es auch mal mit Hochglanz mögen.
Salve
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10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Besser als man denkt..., 18. Juli 2009
Zu aller erst kommt einem vielleicht naheliegenderweise die Assoziation mit "Dead or Alife", einer anderen Kampfspielverfilmung, in der es sich v.a. um die hübschen Kämpferinnen drehte. Doch damit tut man dieser Street Fighter Verfilmung definitiv Unrecht. Natürlich erwartet einen hier kein großes Epos-Kino. Aber um eine Größenordnung zu nennen: Direkt vorher hatte ich "Terminator 4" gesehen und muss sagen, dass mich "Street Fighter - The Legend of Chun-Li" besser unterhalten hat und sogar etwas runder wirkte (klar, unterschiedliche Genres, aber der Punkt ist, dass dieser Film sich auch neben großen Namen nicht verstecken muss).
Hervorzuheben ist insgesamt vor allem die gute Kameraführung und die gute Szenenumsetzung und Beleuchtung, die den Film durchgängig sehr stimmungsvoll machen und nie billig aussehen lassen (abgesehen von vielen der Spezialeffekte, die aber eine eher untergeordnete Rolle spielen).
Kristen Kreuk als Kämpferin war dabei durchaus eine weitere positive Überraschung; als ich sie auf der Castliste gesehen hatte, war ich sehr skeptisch. Aber auch das war fast vollständig ne klasse Vorstellung, wobei es noch ein netter Bonus ist, eine so interessant hübsche Schauspielerin gekonnt in Szene gesetzt zu bekommen, der man ihre jeweiligen Stimmungen und Emotionen auch noch abnimmt. Eben kein flaches B-Movie-Material.
Alles in allem sehr nett anzusehendes Popcornkino um eine gut umgesetzte, nicht besonders weltbewegende Story, die allerdings mehr Substanz hat, als bei solchen Verfilmungen sonst üblich und von einem in die jeweiligen Rollen passend gewählten Trupp von Schauspielern gespielt. Für einen kurzweiligen DVD Abend mit Freunden der etwas leichteren Unterhaltung oder einen verregneten Nachmittag ohne Frage empfehlenswert.
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