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Straylight Run
 
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Straylight Run

Straylight Run Audio CD
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Audio CD (29. November 2004)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Victory Records (Soulfood)
  • ASIN: B0002VYQCU
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 96.386 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

1. Perfect Ending, The
2. Tension And The Terror, The
3. Existentialism On Prom Night
4. Another Word For Desperate
5. Mistakes We Knew We Were Makin
6. Dignity And Money
7. Your Name Here (Sunrise Highway)
8. Tool Sheds And Hot Tubs
9. It's For The Best
10. Now It's Done
11. Sympathy For The Martyr

Produktbeschreibungen

Westzeit, November 2004

"Die erwachsene Note des neuen, gemäßigten Victory-Sounds!" 5 von 5 Punkten

Kurzbeschreibung

Im April 2003 fragte Shaun Cooper Seinen Freund John Nolan und ex Taking Back Sunday Mitstreiter ob er gerne einen Karriereselbstmord machen möchte. John antwortete mit Ja. Sie schmissen alle herkömmlichen Ideen einer Band über den Haufen und wollten Neuland betreten. Das Resultat ist Straylight Run. Pop Songs die auf einer Gitarren und Piano Basis stehen werden mit loops und Samples gewürzt. Sie holten sich noch Schlagzeuger Will Noon (Breaking Pangaea) und Johns Schwester Michelle (Piano und zusätzlicher Gesang) mit in die Band und starteten durch. Ihr Victory Debüt ist voll beladen mit Hymnen, wundervollen Melodien und hypnotisierenden Popsongs

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Wundervoller Emo-Pop 28. Dezember 2004
Format:Audio CD|Von Amazon bestätigter Kauf
STRAYLIGHT RUN erfreuen uns nun mit ihrem ersten offiziellen Longplayer. Auf dem gleichnamigen Album präsentieren Shaun Cooper und John Nolan einen sehr im Pop verwurzelten Musikstil, der sich trotz aller Eingängigkeit dem Emo-Genre zuordnen lässt. Die ehemaligen TAKING BACK SUNDAY-Musiker lassen hier allerdings den "Screamo" links liegen, schenken vielmehr der Liedstruktur ihre Beachtung und orientieren sich sehr stark an klassischem Songwriting, was sich beispielsweise in dem sehr balladesken Stück "Your name here (Sunday Highway)" bemerkbar macht. Ausgesprochen hymnenartige Züge trägt dagegen einer ihrer stärksten Momente, nämlich "The Tension and the Terror", mit dem sie jedes Emo-Herz beglücken dürften, das sich auch am Liedgut der Veteranen um Chris Carraba erfreut. Ein weiterer Höhepunkt ist dann auch gleich zu Beginn des Debüt-Albums zu finden. "The Perfect Ending", das viele vielleicht schon von der Band eigenen Homepage kennen dürften, kommt hier als sehr bewegende Piano-Version zum Vorschein und dürfte in diesem Gewand den ein oder anderen Zuhörer zum Vergießen einer Träne veranlassen. Mitnichten ist "Straylight Run" ein glänzender Ausgang zum ausgehenden Jahr 2004, es sollte aber erwähnt sein, dass sich Männlein und Weiblein dieses Quartetts augenscheinlich in gravierend poppigeren Gefilden bewegen, als sie es noch zu Zeiten von TBS taten. Vor allem dann, wenn Michelle Nolan die Arbeit am Mikrofon übernimmt, fühlt man sich das ein oder andere Mal doch irgendwie an aktuelle Pop-Größen wie Hillary Duff oder Avril Lavigne erinnert. Trotzdem - der erste Output der Emo-Popper ist durchweg fabelhaft und abwechslungsreich geworden, was zum einen wahrscheinlich daran liegt, dass das Piano eine entscheidende Rolle in der Besetzung spielt, und zum anderen, weil alle Musiker hier so routiniert und spielfreudig zur Sache gehen, dass man die Songs dieser Truppe einfach lieben muss. STRAYLIGHT RUN sind die Verschmelzung von Wut, Liebe, Trauer und Optimismus - wie das wahre Leben. Und genau das macht ihre Musik so interessant, charmant und authentisch. Man bekommt die volle Bandbreite an Emotionen geboten ... und welcher Emo-Fan zeigt sich wohl nicht hellauf begeistert, wenn Zeilen wie "And i try but I'm not convincing - your lips, they pout and twist - and I die trying just to keep myself from kissing you!" in seine Gehörgänge dringen?
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Sing me something soft 9. Dezember 2004
Von "i1100"
Format:Audio CD
Wer sich hierher verirrt, der weiß vermutlich sowieso mit wem er es bei Straylight Run zu tun hat. Deshalb sag ich jetzt mal nicht, dass die Band aus John Nolan und Shaun Cooper besteht, die einst bei Taking Back Sunday musizierten, und um Michelle Nolan (Johns Schwester) und Will Noon ergänzt wird. Vermutlich wird der Leser dieser Zeilen ebenso wissen, dass Nolan&Co es bei ihrem Debut etwas ruhiger und poppiger angehen lassen als die Emo-Kollegen um Adam Lazzara. Mit Emo-core hat diese Scheibe dann auch nicht mehr allzu viel zu tun, was sie aber keinesfalls weniger interessant macht. Vielleicht könnte man die Musik als hymnenhaften Pop mit Emo-Einschlag bezeichnen. Dann käme man um die schrecklichen Genre-Bezeichnungen Powerpop oder gar Powerpoprock herum.
In jedem Fall gelingt Straylight Run mit dem Debut ein absolut fesselndes Album, das die gesamte Bandbreite menschlicher Emotionen umfasst.
Der absolute Hit befindet sich mit "Existentialism On Prom Night" gleich im ersten Drittel der Platte, die mit "The Perfect Ending" einen vergleichsweise ruhigen aber umso dramatischeren Anfang findet. "The Tension and the Terror" erinnert vielleicht am ehesten an alte Taking Back Sunday Tage und überzeugt vor allem durch die eingängigen Melodien, besonders im Refrain.
Lied Nummer drei dann also schon der unangefochtene Lieblingssong der meisten Hörer. Allerdings muss ich gestehen, dass mir die Demoversion des Songs um einiges besser gefällt als die glattgebügelte und klanglich aufpolierte Album-Version.
Da geht meiner Meinung nach ein Teil des Charme des Stückes verloren. Das gilt genauso für "Mistakes We Knew We Were Making".
Nichtsdestotrotz sind die beiden Titel auch in der neuen Interpretation einfach nur gut und wer die Demoversionen nicht kennt, braucht sich sowieso nicht an der neuen Produktion stören. Vermutlich hätte es dem Hörer auch komisch angemutet, die alten Demoversionen auf dem Album neben den neuen Songs präsentiert zu bekommen. So fügt sich dann doch alles zu einem Guß.
Von den Liedern, die nicht als Demoversionen auf der Website der Band zum Download bereit standen, gefallen vor allem "Another Word For Desperate", dessen Lyrics und Musik perfekt harmonieren, "Your Name Here" und "Dignity and Money". Letzteres gerät besonders schön durch den Part am Ende des Stückes, der sehr emolike daherkommt.
Die Stücke, die von Michelle Nolan interpretiert werden sind nicht weniger gut als der Rest der Platte, obwohl ich von verschiedenen Seiten schon andere Meinungen gehört habe. Besonders "Tool Sheds and Hot Tubs" bricht zwar aus der Stimmung des Albums etwas aus, da es um einiges schneller als die anderen Stücke daherkommt und Dancefloor-Anleihen in den Sound integriert, beweist aber so das Straylight Run noch vielseitiger sein kann, als die Demos vermuten ließen. Außerdem ist das Gitarrenmotiv einfach ein schönes.
Abschließend bleibt nur das Fazit, dass diese Platte und der Ausflug mit Straylight Run in poppigere Gefilde für jeden, der nicht allzu fest im etwas härteren Genre des Alternative verwachsen ist, zu einer lohnenden Reise werden kann.
In diesem Sinne ist man am Ende der Platte einfach "glad for what we've got" und "done with what we've lost" und das ist wahrscheinlich die größte und tröstenste Botschaft der Gruppe.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Well done! 8. Dezember 2004
Von Simon B.
Format:Audio CD
Lange, ungeduldig und auf Grund der vielversprechenden Demo-Songs, die es auf der offiziellen Homepage zu hören gab, mit großen Erwartungen habe ich dieses Album herbeigesehnt. "Straylight Run" heißt die Band in welcher die ehemaligen "Taking Back Sunday" Mitglieder John Nolan und Shawn Cooper ein neues zu Hause gefunden haben. Um die Band zu vervollständigen haben sie sich Johns Schwester Michelle und Will Noon mit ins Boot geholt.

Die schlicht selbstbetitelte Platte beginnt mit einer lediglich vom Klavier getragenen Ballade, welche deutlich macht, dass der Vierer eigene Wege beschreitet und ihre Musik mit Taking Back Sunday nur noch im entferntesten in Verbindung zu bringen ist. Straylight Run haben sich dem Emopop verschrieben und von daher mit dem Screamo-Genre nicht mehr viel am Hut. Bei "The tension and the terror" beispielsweise sind zwar noch Überbleibsel ihrer musikalischen Vergangenheit herauszuhören, wenn Nolan beherzt "I die trying, just to keep myself from kissing you" singt, Geschrei fehlt auf dem Debüt aber gänzlich. Das erste dicke Ausrufezeichen setzt dann "Existentialism on prom night", das sich sowohl musikalisch, als auch textlich als grandios herausstellt. Bei der Textstelle "Sing like you think no one's listening" bleibt einem nichts anderes übrig als mitzukreischen, mitzusingen, oder zumindest mitzusummen. Auch ein "Mistakes we knew we were making" ist ganz großes Kino. Eigentlich hält die Platte fast über die gesamte Spielzeit ein hohes Niveau, nur das von Michelle gesungene, mit trashigem 80's Discobeat unterlegte "Tool sheds and hot tubs" kann man als zweifelhafte Sache ansehen und will nicht so recht in den Fluss des Albums passen. Was sie bei diesem Song falsch machen, korrigieren sie allerdings schon im gleich darauf folgenden "It's for the best", dessen Bridge einfach göttlich ist. "Another word for desperate, "Dignity and money" und "Your name here (sunrise highway)" sind auch alles andere als von schlechten Eltern und durchaus eine Erwähnung wert.

Straylight Run liefern hier ein absolut überzeugendes Debütalbum ab, welches zwar nichts wirklich neues bietet, aber dennoch mit wunderbaren Songs begeistert. Gutheißendes Kopfnicken, Hut ab und beide Daumen nach oben sind hier durchaus angebracht.

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