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Strauss, Johann - Die Fledermaus

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Produktinformation

  • Darsteller: Wiener Philharmoniker, Wiener Staatsopernchor, Gundula Janowitz, Eberhard Waechter, Renate Holm
  • Regisseur(e): Otto Schenk
  • Format: NTSC
  • Sprache: Deutsch (DTS 5.1)
  • Untertitel: Chinesisch, Englisch, Französisch, Deutsch, Spanisch
  • Region: Alle Regionen
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 6 Jahren
  • Studio: Universal/Music/DVD
  • Erscheinungstermin: 2. Oktober 2007
  • Produktionsjahr: 2008
  • Spieldauer: 137 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000UVLJJA
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 29.505 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

""Die Fledermaus" von Johann Strauß gilt als die Operette des feinsinnigen Frohsinns. Diese Operette gehört nach einem ungeschriebenen Gesetz zu jeder Silvesternacht. Otto Schenk hat sie aus der Stadt- wie Staatstheaterkonvention befreit. Wirbelnde Bildsequenzen und der Trubel und die Ausgelassenheit zeichen seine Inszenierung aus. Die Süddeutsche Zeitung schrieb: "Fazit: Otto Schenks Tollhaus gab Aufschluß, wie lustig "Die Fledermaus" sein kann und wie man eine Operette auf den Bildschirm bringen kann."" -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

VideoMarkt

Wegen Beamtenbeleidigung soll Rechtsanwalt Eisenstein für sieben Tage ins Gefängnis. Allerdings lässt er sich von einem schwerreichen Klienten dazu überreden, zuvor noch als Marquis Renard auf den Ball des Prinzen Orlofsky zu gehen. Dort trifft er zu seiner Überraschung nicht nur auf seine Frau Rosalinde, die als russische Tänzerin auftritt, sondern auch auf ihr Zimmermädchen Adele, die vorgibt, seine Gattin Marquise Renard zu sein. Zu allem Überfluss erscheint auch noch Gefängnisdirektor Frank auf dem Fest, natürlich ebenfalls inkognito... -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kundenrezensionen

4.6 von 5 Sternen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

64 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Michael Stember am 26. Oktober 2007
Format: DVD
1972 entstand diese TV-Inszenierung der unverwüstlichen Strauß-Operette. Unter der Fittiche von Otto Schenks Regiearbeit entstand ein turbulentes Tollhaus, dessen Spiel- und Gesangsfreude allen Akteuren anzumerken ist, und das bis heute nicht mehr erreicht wurde. Diese "Fledermaus" ist Referenz!
Gundula Janowitz, die legendäre Mozart- und Strauss-Sängerin, ist eine herrlich tugendhafte und treusorgende Ehefrau, die der "Versuchung" nur allzu gerne einmal nachgibt. Als Eisenstein zeigt Eberhard Wächter in seiner Paraderolle alle Facetten seiner humorvollen Gesangs- und Schauspielkunst. Renate Holm mit ihrem verschlagenen Witz und ihren brillanten Koloraturen war die Adele ihrer Zeit. Waldemar Kmendt portraitiert Alfred als köstlich abgehalfterten Tenor. Ein wenig befremdlich wirkt die Wagner-Legende Wolfgang Windgassen als Prinz Orlofsky. Otto Schenk verwandelte den jungen, blasierten Russen in einen alternden, verbitterten Dandy, der über gar nichts mehr lachen kann und sich zu Tode langweilt. Die Wiener Philharmoniker unter Karl Böhm spielen Strauß mit Mozartscher Seriösität. Das alles zusammen ergibt einen Operetten-Cocktail, den man gerne genießt. Wer die Nase von modernisierten Inszenierungen voll hat, der sollte sich diese DVD besorgen und erleben, wie wundervoll und lebendig traditionelles Regietheater sein kann. 5 Sterne reichen für diese "Fledermaus" nicht aus!
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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Sandy Vienna am 13. August 2010
Format: DVD Verifizierter Kauf
So wünscht man sich eine gute Fledermaus - Inszenierung.
Wo Man(n)/Frau Spaß bei dem anschauen und zuhören hat. Otto Schenk, Regisseur und der beste Frosch den ich bis dato gesehen habe. Aber auch Bariton Eberhard Wächter, sowie Erich Kunz, Heinz Holecek.
Die Adele! Für mich eine der besten die ich gesehen und gehört habe, verkörpert durch die Koloratursopranistin Renate Holm. Die lyrischen Sopranistin Gundula Janowitz, meistert ihre Rolle und Arien vorzüglich. Wie oben bereits erwähnt der Graf ORLOFSKY verkörpert durch den Tenor Wolfgang Windgassen, der meiner Meinung nach, schauspielerische eine gute Leistung bringt, für die Arien leider zu diesem Zeitpunkt seine Stimme bereits zu schwach war. Windgassen starb 2 Jahre später nach dieser Produktion.
Hier wäre mir, z.B. die Mezzosopranistin Brigitte Fassbaender lieber gewesen.
Aber im ganzen eine doch sehr gute Inszenierung.
Was Bild und Tonqualität betrifft, nun ja derzeit gibt es von dieser Produktion nicht besseres. Vielleicht einmal auf Blu-ray Disc!
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Horst Stelzhammer am 8. März 2011
Format: DVD Verifizierter Kauf
Otto Schenks Inszenierung dieser Fledermaus ist - für mich -eindeutig die Wienerischste. Und die Bestetztung vom Feinsten. Da spürt und hört man die Lust mit der die Akteure spielen. Es wirkt nicht aufgesetzt sondern einfach charmant. Und die Wiener Philharmonika unter Karl Böhm. Besser geht es halt nicht.
Kann diese Aufnahme nur empfehlen.
PS: Und vielen Dank an Otto Schenk.
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25 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Peter Sattler am 8. Februar 2008
Format: DVD
Diese DVD ist bestimmt sehr gut, mehr aber schon nicht.

Gundula Janowitz als Rosalinde, sie macht mit Bravour mit, um ihren Gatten, Eberhard Wächter, mit sich selbst zu betrügen.

Leider geht das d beim Czardas nicht auf, aber das ist schon das Einzige was ich bemängle.

Renate Holm war die "Jahrhundert - Adele", zumindest nach einer Zeitungsrezension, aber sie ist wirklich wunderbar, als sie die Rosalinde sang hatte sie nur einige mal das Glück diese zu singen, dabei war sie wirklich gut. Besser als Edita Guberova auf alle Fälle, aber sie sang die Rosalinde ja leider nie auf LP oder CD ein.

Eberhard Wächter ist der Eisenstein (hat er doch bei Fred Liewehr, der Jahrzehnte diese Partie an der Staatsoper in der Volksoper in Wien sang und spielte, die Partie gelernt), und auch seine Frau, wieder mit seinem Charme umgarnt.

Erich Kunz ist als Frank eigentlich viel zu gut und Heinz Holecek ist der Dr. Falke, der mit Spass an der "Rächerrolle" sich selbst nur charmant zeigt, und gar nicht boshaft.

Der Alfred von Waldemar Kmentt ist etwas zerrupft, dürft am Opernhaus, der Kleinstadt, nicht viel verdienen, und so macht er den Alfred mehr zu einem Herzensbrecher, der über seine Jahre schon hinaus ist, das wirkt wieder aber komisch - und ist deshalb sehr gut.

Bei Wolfgang Windgassen denkt man, der kommt, schon durch sein Alter, nicht an - und es stimmt, er ist der Einzige der hier nicht blasiert wirkt, sondern deplaciert wirkt.

Otto Schenk als Frosch, hieße den Frosch nach Wien tragen, er ist in dieser Rolle schon Legende.

Karl Böhm dirigiert etwas langsamer als es Karajan oder Carlos Kleiber machten, aber das ist ja auch nicht zu verwerfen. Die Wiener Philharmoniker spielen blendend mit und Sylvia Lucan als Ida ist ein richtiges Wiener Mädel, mit dem Mund am rechten Fleck.

Trotzdem also 5 Punkte wert - und kaufenswert.
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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von kasho am 29. Oktober 2007
Format: DVD
Ich sehe diese Inszenierung schon seit Jahren mit meinen Studenten an, und ich habe mich noch immer nicht daran sattgesehen. Super Sänger (bis auf Windgassen), ein ideales Orchester, ideal geleitet. Schwungvolle Inszenierung mit immer neu zu entdeckenden Details. Wunderbar servierte Pointen. Besser geht es nicht!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Dieter Adam am 9. März 2013
Format: DVD
Vorweg: Aufnahmequalität und Kameraführung entsprechen halt der Zeit, als die Einspielung entstand. Auch nachträgliche Verbesserungen sind da nur begrenzt wirksam. Aber die Interpretation dieses unverwüstlichen Meisterwerks lässt das bald vergessen.
Zu Beginn eine leichte Irritation. Der von mir hochgeschätzte Karl Böhm dirigiert die Ouvertüre mit der Miene eines strengen Oberlehrers, kein Lächeln huscht auch nur ansatzweise über sein Gesicht - man erwartet von daher anschließend eher "Parsifal" als die "Fledermaus". Wenn ich mir da den bei Buffa-Aufführungen stets fröhlich gelaunten James Levine vorstelle ... Glücklicherweise ist die Interpretation dann doch wienerisch spritzig wie der Sekt zum Silvester.
Das Gesangs-Ensemble bietet die damals bestehende Crème de la Crème für dieses Genre und dürfte bis heute nur schwer zu übertreffen sein, trotz der etwas eigenartigen Besetzung des Orlofsky mit Wolfgang Windgassen.
Dafür entschädigen alle anderen. Gundula Janowitz beispielsweise ist für mich mit ihrem wunderschönen klaren Sopran in vielfacher Hinsicht bis heute unerreicht. Und einen besseren Eisenstein als Eberhard Waechter kann ich mir nach dieser Einspielung nicht vorstellen.
Aber: alle sind klasse und sprühen vor Spielfreude.
Für mich eine Referenzaufnahme - schon wegen des dokumentarischen Wertes.
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