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Strauss: Die Fledermaus (Gesamtaufnahme) Doppel-CD

4.8 von 5 Sternen 4 Kundenrezensionen

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Audio-CD, Doppel-CD, 2. April 1991
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Produktinformation

  • Orchester: Wiener Philharmoniker
  • Dirigent: Herbert von Karajan
  • Komponist: Johann Strauss
  • Audio CD (2. April 1991)
  • SPARS-Code: ADD
  • Anzahl Disks/Tonträger: 2
  • Format: Doppel-CD
  • Label: Decca (Universal Music)
  • ASIN: B0000041TC
  • Weitere verfügbare Ausgaben: MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen 4 Kundenrezensionen
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 246.271 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)
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Produktbeschreibungen

DEC 421046 2; DECCA - Inghilterra; Classica Lirica Operetta


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Format: Audio CD
Um ganz ehrlich zu sein: Sobald ich das Wort "Operette" höre, setzt bei mir ein starker Fluchtinstinkt ein. Operette verbinde ich mit einem Höchstmaß an Kitsch, sinnfreier Handlung, belangloser Musik, sowie einem abgesungenen Rudolf Schock und einer gackernden Erika Köth. Unterhaltung für die Massen aus Zeiten, in denen es noch kein Internet und kein Privatfernsehen gab.
Eine rühmliche Ausnahme bildet "Die Fledermaus". Bei dieser Operette stimmt einfach alles: Das Textbuch ist witzig und schwungvoll, bewegt sich auf der Ebene einer sehr guten Komödie (woraus das Libretto auch entstanden ist). Die Figuren haben zwar allesamt keinen sonderlichen Tiefgang, sind aber liebevoll gezeichnet und lebensnah und versinken nicht allzu sehr im Klischee und Johann Strauss' Musik erhebt das Werk zusätzlich über all die anderen Operetten (mit Ausnahme einiger weniger anderer Werke), die im 19. und frühen 20. Jahrhundert geradezu in Massenproduktion entstanden. Jede Musiknummer aus der "Fledermaus" ist ein Volltreffer, für die Sänger eine dankbare und nicht zu unterschätzende Aufgabe, und besitzt eine unwiderstehliche Ohrwurmqualität. Zwar war auch der "Fledermaus", wie so vielen anderen Meisterwerken, bei der Uraufführung kein triumphaler Erfolg beschieden (der Börsenkrach 1873 hatte eine Wirtschaftskrise ausgelöst und den Wienern die Feierlaune verdorben), aber das Werk eroberte sich im Laufe der Zeit seinen festen Platz in den Spielplänen, selbst die elitäre Wiener Hofoper nahm es ins Repertoire auf und deklamierte es zur "komischen Oper", um keine Reputation einzubüßen. Wann immer das Publikum erheitert werden soll, eine "Fledermaus" - Inszenierung ist eine sichere Bank.
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Format: Audio CD
Das Anhören dieser Aufnahme bereitet riesige Freude. Die Mitwirkenden sind in prächtiger Spiellaune und glänzen mit ihrem Können. Eine echte Bereicherung, die in keiner Plattensammlung fehlen sollte. Die in diesem Forum bereits von einem anderen Kunden abgegebene Beurteilung hat fast alles ausgesagt. Bleibt noch zu erwähnen, dass die auf dem Fest des Prinzen Orlofsky erschienen Gäste sich ebenfalls in bester Verfassung präsentieren. Mit weiteren Einlagen warten als Festgäste auf: Mario del Monaco mit Passione, einem Lied, das die Liebe zu seiner Heimat packend bezeugt (das Lied erscheint sonst auf keiner anderen Aufnahme des Sängers); Jussi Björling brilliert mit betörend schöner Stimme Dein ist mein ganzes Herz; Joan Sutherland präsentiert Il bacio, Teresa Berganza singt Lullaby und Giulietta Simionato und Ettore Bastianini bringen Anything you can do zu Gehör.
Kommentar 4 von 4 haben dies hilfreich gefunden. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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Format: Audio CD
Eine typische Wiener Fledermaus, die knapp nach der ersten Aufführung dieser Operette, in der wieder aufgebauten Staatsoper am Ring, 1961 entstand.
Nur ist die Besetzung etwas anders. Dirigent war sowohl hier als da Herbert v. Karajan. Hilde Güden die große Rosalinde,immer große Dame, mit ihrer sicheren Höhe, die eigentlich für mich unerreichbar ist, und Erika Köth als quirrlige Adele. Eberhard Waechter war hier der Frank und nicht der Eisenstein, den hatte Waldemar Kmentt, einer der verlässlichsten lyrischen Tenöre zu singen. Und Giuseppe Zampieri als italienischer Tenor, bei den man kaum Deutsch lernen kann. Walter Berry hatte den Dr. Falke eigentlich fast immer gesungen und Peter Klein als stotternder Dr. Blind. Aber jetzt kommts Erich Kunz als Frosch, er beherrschte also in dieser Operette, neben Falke, Frank auch den Frosch - und sehr originell. Regina Resnik als Orlovsky ist Spitzenklasse, wenn man bedenkt, dass sie vor ihrem Fachwechel,in der MET eine bezaubernde Rosalinde war. Die Einlagen werden zwar nicht von Karajan dirigiert aber Renata Tebaldi mit dem Vilja Lied, Fernando Corena mit "Domino" Brigit Nilsson als "Fair Lady", Leontyne Price in "Summertime" und Ljuba Welitsch in "Wien, Wien nur du allein" ist schon den Kauf wert. Auch die anderen Gäste warten mit Musicals auf, also ganz etwas Besonderes.
Auch die Balletteinlage aus "Der Fledermaus" wird gebracht. Diesmal sehr passen. Ich habe zwar noch die LPs daheim, kann aber nur jedem empfehlen, diese Aufnahme zu kaufen.
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Format: Audio CD
Ja,wer?,ich bin kein Karajan-Fan,beileibe nicht,wobei, heute hätte er auch seine Schwierigkeiten eine Fledermaus einzuspielen mit ausländischen Kauderwelsch sprechenden Sängern, vom deutschen Sprachlehrer gecoutcht,dennoch ,nixverstehen!!!!!!,am wenigsten von diesem österreichischen Abgesang auf die Monarchie!,wer sollte den Kunz als Frosch spielen?,ein Darsteller aus den "Roten Rosen"(ARD Verblödungssoap,eigentlich müßte man nebenbei gesagt,seine GEZ Gebühren kürzen,nach dem "Schwachsinn" der u.a. ab 14 Uhr in der ARD allein gesendet wird,----nun zur Fledermaus,1961 als Livemitschnitt verfügbar,leider wurde die Streich ausgetauscht,die klirrende Köth war nie mein Fall,aber ,dennoch,trotz etwas überflüssiger Galaeinlagen,eine wirkliche Referenz der Fledermaus ,diesen Wiener Schmäh und Charme konnte beileibe nicht der frühe Karajan und auf keinen Fall der Ackermann mit teilweiser grauerhafter Besetzung(Rosalinde)erreichen,geschweige denn,ohne die Wiener Philharmoniker,kaufen,heute mit anderem Cover erhältlich,ein weiterer Kronschatz!Ps.:Hut ab,bei einem Livemitschnitt würde man sagen,er ließ als Dirigent ein Extempore zu,--hier:wie der Kunz den Zampieri fertigmacht,dies war ein Seitenhieb auf Karajans Personalpolitik,der nach Böhms Abgang,fast alle guten Wiener Sänger u.a. Dermota abstufte und Hauptrollen nur noch mit Italienern besetzte,Hut ab,das er diesen Seitenhieb aufzeichnen ließ,oder mußte?
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