Stratovarius

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Biografie

Stratovarius wurden 1984 in Finnland als Black Water gegründet und fanden erst nach einer Reihe von Personal-, Stil- und Namensänderungen zu ihrer eigenen Stimme. 1985 ersetzte Gitarrist und Sänger Timo Tolkki den Gitarristen Staffan Stråhlman, der die Band mit Tuomo Lassila und John Vihervä gegründet hatte. Sie nannten sich Stratovarius (eine Kombination aus Stratocaster und Stradivarius).

Tolkki wurde nun die treibende Kraft und der kreative Kopf der Band und übernahm das gesamte Songwriting. Er brachte nicht nur einen starken Rockeinfluss, sondern auch einen neoklassischen Ansatz in die ... Lesen Sie mehr

Stratovarius wurden 1984 in Finnland als Black Water gegründet und fanden erst nach einer Reihe von Personal-, Stil- und Namensänderungen zu ihrer eigenen Stimme. 1985 ersetzte Gitarrist und Sänger Timo Tolkki den Gitarristen Staffan Stråhlman, der die Band mit Tuomo Lassila und John Vihervä gegründet hatte. Sie nannten sich Stratovarius (eine Kombination aus Stratocaster und Stradivarius).

Tolkki wurde nun die treibende Kraft und der kreative Kopf der Band und übernahm das gesamte Songwriting. Er brachte nicht nur einen starken Rockeinfluss, sondern auch einen neoklassischen Ansatz in die Musik. Das erste Demo wurde 1987 aufgenommen und an verschiedene Plattenfirmen verschickt, bis CBS Finnland Stratovarius unter Vertrag nahm. 1989 erschien das Debüt-Album Fright Night, dem auch zwei Singles entsprangen. CBS kündigte den Vertrag, und nach einigen weiteren Wechseln im Line-Up nahmen Stratovarius ein zweites Album für ein anderes Label auf. Das dritte Album Dreamspace präsentierte den neuen Bassisten Jari Kainulainen, und kurz darauf stieß mit Timo Kotipelto endlich ein „Nur“-Sänger zur Band. Das mit ihm aufgenommene Album Fourth Dimension wurde 1995 zu einem großen Erfolg, aber interne Auseinandersetzungen über den weiteren künstlerischen Weg führten dazu, dass Drummer Tuomo Lassila und Keyboarder Antti Ikonen die Band verließen.

Zwei neue Mitglieder, die nicht aus Finnland kamen, ergänzten Stratovarius: Der schwedische Keyboarder Jens Johansson, der lange mit Yingwie Malmsteen zusammen gespielt hatte, und der deutsche Drummer Jörg Michael. Mit dem fünften Album Epsiode fanden sie nun endgültig zu ihrem Sound und hatten ein starkes Line-Up. Episodes war ein groß angelegtes Projekt, das einen großen Chor und ein Streichorchester integrierte. Einige der großen Hits, etwa Father Time und Will The Sun Rise stammen aus diesem Album. Drei weitere sehr erfolgreiche Werke entstanden in dieser Phase, nämlich Visions (1997), Destiny (1999) und Infinite (2000). Mit jedem dieser Alben vergrößerte sich ihre Fancrowd, und auch außerhalb Skandinaviens, vor allem in Japan, wuchs ihre Gefolgschaft. 2003 folgte das wahrscheinlich epischste Album von Stratovarius, eine Suite über zwei Alben, die den Titel Elements trägt. Mit dem Werk erreichte ihr progressiver und symphonischer Powermetal seinen Höhepunkt. Der erste Teil, Elements pt.1, erschien im Frühjahr 2003 und zog eine Welttournee nach sich. Der zweite Teil wurde im gleichen Jahr über Nuclear Blast veröffentlicht. Im Januar 2005 erschien ihr selbstbetiteltes Album Stratovarius, das bei Sanctuary Records herauskam, danach verließ Jari Kainolainen die Band und wurde durch Lauri Porra ersetzt. Stratovarius war ein streckenweise ungewöhnlich dunkles und experimentelles Progressive-Album.

Ein mutiges und ambitioniertes Werk, das die Band in eine neue Richtung führte. Doch unglücklicherweise hingen wieder dunkle Wolken über dem Weg Stratovarius’. 2005 erlag Sanctuary ernsthaften finanziellen Problemen und das Label kollabierte gerade zu jenem Zeitpunkt, als das Album veröffentlicht wurde. Der größte Teil der Belegschaft wurde entlassen, der Aktienwert fiel ins Bodenlose und die Banken und andere Kreditgeber umkreisten die Company wie die Geier. Also spielten Stratovarius über 100 Konzerte ohne den Support durch eine Company, waren auf diversen Festivals zu sehen, und es begann eine lange Periode des Tourens in Europa, Japan und Südamerika. Eines der Highlights war dabei die zweimonatige Monster Metal Madness Tour mit Shakra und Hammerfall. Ein volles Brett an wahrem Powermetal, das Europa wie eine Lawine überkam.

Währenddessen dramatisierten sich die finanziellen Probleme der Band, und als es darum ging, das nächste Album aufzunehmen, wurden Stratovarius in einen Prozess verwickelt. Der Kampf mit dem riesigen, internationalen, sinkenden Schiff dauerte mehr als ein Jahr und entkräftete die Band zusehends. Am Ende wurde es zu nervenaufreibend für Tolkki, der im April 2008 die Band und ihre Probleme hinter sich ließ, um eine neue Band, Revolution Renaissance, zu gründen. Der Rest von Stratovarius befand sich in juristischer Lähmung und schwer mit Schulden belastet, und zudem gab es kein Konzept für eine neue Musik.

Der Wendepunkt kam im September 2008, als man zu einer gerichtlichen Einigung fand. Es folgte ein wahrer Ausbruch an kreativer Energie, als der junge und hochtalentierte finnische Lead-Gitarrist Matias Kupiainen in die Band kam.
Gleich im September zogen sich Stratovarius schließlich für fast einen Monat in ein Landhaus in einem Wald an der finnischen Küste zurück. Sie lachten über die Vergangenheit, schrieben Songs, teilten ihre Kreativität und machten Aufnahmen. Die Band war wie neu geboren.
Das Ergebnis liegt nun vor und ist ein melodisches, kraftvolles, frisches und technisch hervorragend ausgearbeitetes Album. Polaris entstand im Herbst 2008 in Hästholmen und in den 5by5-Studios in Helsinki. Gemischt vom langjährigen Band-Vertrauten Mikko Karmila, wurde das Album zu einem neuen, glänzenden Polarstern am nördlichen Himmel. 11 Songs voller Energie und musikalischer Virtousität präsentieren kraftvolle Melodien mit ausgefeilten Arrangements und starken Hymnen, die Seite an Seite mit straighten Heavy-Songs stehen. Polaris ist ein ausnehmend positives Album, das die Fans auf der ganzen Welt in ihre Herzen aufnehmen werden. Es wurde im Mai 2009 von edel weltweit und von JVC in Asien veröffentlicht und von einer ausgedehnten und sehr erfolgreichen Welt-Tournee begleitet. Diese reichte noch bis spät in das Jahr 2010 hinein.

Der Band gelang es völlig, ihre Fans und die Presse weltweit mit “Polaris” davon zu überzeugen, dass sie immer noch zu 100% Stratovarius sind und brachten genau das auf Platte, was die Band früher so erfolgreich gemacht hat und was die Fans an ihnen lieben. Mit „Polaris“ konnten Stratovarius nach Meinung vieler Musik-Journalisten an ihre großen und erfolgreichsten Alben wie z.B. „Destiny“ anknüpfen.

Das letzte Konzert der “Polaris”-Welt-Tournee fand am 21. August 2010 auf dem in Finnland extrem populären und renommierten “Jazztori”-Festival statt. Dem vorhergingen Shows beim Wacken Open Air und zahlreiche Festivalauftritte auf dem ganzen Globus.

Lange bevor ihre Welt-Tournee zu Ende ging, bereits im Mai 2010, startete die Band bereits die ersten Aufnahmen und Probeläufe für den Nachfolger von „Polaris“ in Sotkamo, Finnland.
Die neugefundene Energie und Kreativität, die sich bei Stratovarius breit gemacht hatte, wurden auf „Polaris“ bereits deutlich hörbar, aber der lang ersehnte Kreativitätsschub stoppte beiweitem nicht mit diesem Album. Die Band nahm im Laufe des Sommers viele Demo-Versionen neuer Songs auf.

Im Anschluss daran begann die Band auch schon die Arbeit in den 5-by-5 Studios in Pitäjänmäki, Helsinki, Finland.

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

Stratovarius wurden 1984 in Finnland als Black Water gegründet und fanden erst nach einer Reihe von Personal-, Stil- und Namensänderungen zu ihrer eigenen Stimme. 1985 ersetzte Gitarrist und Sänger Timo Tolkki den Gitarristen Staffan Stråhlman, der die Band mit Tuomo Lassila und John Vihervä gegründet hatte. Sie nannten sich Stratovarius (eine Kombination aus Stratocaster und Stradivarius).

Tolkki wurde nun die treibende Kraft und der kreative Kopf der Band und übernahm das gesamte Songwriting. Er brachte nicht nur einen starken Rockeinfluss, sondern auch einen neoklassischen Ansatz in die Musik. Das erste Demo wurde 1987 aufgenommen und an verschiedene Plattenfirmen verschickt, bis CBS Finnland Stratovarius unter Vertrag nahm. 1989 erschien das Debüt-Album Fright Night, dem auch zwei Singles entsprangen. CBS kündigte den Vertrag, und nach einigen weiteren Wechseln im Line-Up nahmen Stratovarius ein zweites Album für ein anderes Label auf. Das dritte Album Dreamspace präsentierte den neuen Bassisten Jari Kainulainen, und kurz darauf stieß mit Timo Kotipelto endlich ein „Nur“-Sänger zur Band. Das mit ihm aufgenommene Album Fourth Dimension wurde 1995 zu einem großen Erfolg, aber interne Auseinandersetzungen über den weiteren künstlerischen Weg führten dazu, dass Drummer Tuomo Lassila und Keyboarder Antti Ikonen die Band verließen.

Zwei neue Mitglieder, die nicht aus Finnland kamen, ergänzten Stratovarius: Der schwedische Keyboarder Jens Johansson, der lange mit Yingwie Malmsteen zusammen gespielt hatte, und der deutsche Drummer Jörg Michael. Mit dem fünften Album Epsiode fanden sie nun endgültig zu ihrem Sound und hatten ein starkes Line-Up. Episodes war ein groß angelegtes Projekt, das einen großen Chor und ein Streichorchester integrierte. Einige der großen Hits, etwa Father Time und Will The Sun Rise stammen aus diesem Album. Drei weitere sehr erfolgreiche Werke entstanden in dieser Phase, nämlich Visions (1997), Destiny (1999) und Infinite (2000). Mit jedem dieser Alben vergrößerte sich ihre Fancrowd, und auch außerhalb Skandinaviens, vor allem in Japan, wuchs ihre Gefolgschaft. 2003 folgte das wahrscheinlich epischste Album von Stratovarius, eine Suite über zwei Alben, die den Titel Elements trägt. Mit dem Werk erreichte ihr progressiver und symphonischer Powermetal seinen Höhepunkt. Der erste Teil, Elements pt.1, erschien im Frühjahr 2003 und zog eine Welttournee nach sich. Der zweite Teil wurde im gleichen Jahr über Nuclear Blast veröffentlicht. Im Januar 2005 erschien ihr selbstbetiteltes Album Stratovarius, das bei Sanctuary Records herauskam, danach verließ Jari Kainolainen die Band und wurde durch Lauri Porra ersetzt. Stratovarius war ein streckenweise ungewöhnlich dunkles und experimentelles Progressive-Album.

Ein mutiges und ambitioniertes Werk, das die Band in eine neue Richtung führte. Doch unglücklicherweise hingen wieder dunkle Wolken über dem Weg Stratovarius’. 2005 erlag Sanctuary ernsthaften finanziellen Problemen und das Label kollabierte gerade zu jenem Zeitpunkt, als das Album veröffentlicht wurde. Der größte Teil der Belegschaft wurde entlassen, der Aktienwert fiel ins Bodenlose und die Banken und andere Kreditgeber umkreisten die Company wie die Geier. Also spielten Stratovarius über 100 Konzerte ohne den Support durch eine Company, waren auf diversen Festivals zu sehen, und es begann eine lange Periode des Tourens in Europa, Japan und Südamerika. Eines der Highlights war dabei die zweimonatige Monster Metal Madness Tour mit Shakra und Hammerfall. Ein volles Brett an wahrem Powermetal, das Europa wie eine Lawine überkam.

Währenddessen dramatisierten sich die finanziellen Probleme der Band, und als es darum ging, das nächste Album aufzunehmen, wurden Stratovarius in einen Prozess verwickelt. Der Kampf mit dem riesigen, internationalen, sinkenden Schiff dauerte mehr als ein Jahr und entkräftete die Band zusehends. Am Ende wurde es zu nervenaufreibend für Tolkki, der im April 2008 die Band und ihre Probleme hinter sich ließ, um eine neue Band, Revolution Renaissance, zu gründen. Der Rest von Stratovarius befand sich in juristischer Lähmung und schwer mit Schulden belastet, und zudem gab es kein Konzept für eine neue Musik.

Der Wendepunkt kam im September 2008, als man zu einer gerichtlichen Einigung fand. Es folgte ein wahrer Ausbruch an kreativer Energie, als der junge und hochtalentierte finnische Lead-Gitarrist Matias Kupiainen in die Band kam.
Gleich im September zogen sich Stratovarius schließlich für fast einen Monat in ein Landhaus in einem Wald an der finnischen Küste zurück. Sie lachten über die Vergangenheit, schrieben Songs, teilten ihre Kreativität und machten Aufnahmen. Die Band war wie neu geboren.
Das Ergebnis liegt nun vor und ist ein melodisches, kraftvolles, frisches und technisch hervorragend ausgearbeitetes Album. Polaris entstand im Herbst 2008 in Hästholmen und in den 5by5-Studios in Helsinki. Gemischt vom langjährigen Band-Vertrauten Mikko Karmila, wurde das Album zu einem neuen, glänzenden Polarstern am nördlichen Himmel. 11 Songs voller Energie und musikalischer Virtousität präsentieren kraftvolle Melodien mit ausgefeilten Arrangements und starken Hymnen, die Seite an Seite mit straighten Heavy-Songs stehen. Polaris ist ein ausnehmend positives Album, das die Fans auf der ganzen Welt in ihre Herzen aufnehmen werden. Es wurde im Mai 2009 von edel weltweit und von JVC in Asien veröffentlicht und von einer ausgedehnten und sehr erfolgreichen Welt-Tournee begleitet. Diese reichte noch bis spät in das Jahr 2010 hinein.

Der Band gelang es völlig, ihre Fans und die Presse weltweit mit “Polaris” davon zu überzeugen, dass sie immer noch zu 100% Stratovarius sind und brachten genau das auf Platte, was die Band früher so erfolgreich gemacht hat und was die Fans an ihnen lieben. Mit „Polaris“ konnten Stratovarius nach Meinung vieler Musik-Journalisten an ihre großen und erfolgreichsten Alben wie z.B. „Destiny“ anknüpfen.

Das letzte Konzert der “Polaris”-Welt-Tournee fand am 21. August 2010 auf dem in Finnland extrem populären und renommierten “Jazztori”-Festival statt. Dem vorhergingen Shows beim Wacken Open Air und zahlreiche Festivalauftritte auf dem ganzen Globus.

Lange bevor ihre Welt-Tournee zu Ende ging, bereits im Mai 2010, startete die Band bereits die ersten Aufnahmen und Probeläufe für den Nachfolger von „Polaris“ in Sotkamo, Finnland.
Die neugefundene Energie und Kreativität, die sich bei Stratovarius breit gemacht hatte, wurden auf „Polaris“ bereits deutlich hörbar, aber der lang ersehnte Kreativitätsschub stoppte beiweitem nicht mit diesem Album. Die Band nahm im Laufe des Sommers viele Demo-Versionen neuer Songs auf.

Im Anschluss daran begann die Band auch schon die Arbeit in den 5-by-5 Studios in Pitäjänmäki, Helsinki, Finland.

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

Stratovarius wurden 1984 in Finnland als Black Water gegründet und fanden erst nach einer Reihe von Personal-, Stil- und Namensänderungen zu ihrer eigenen Stimme. 1985 ersetzte Gitarrist und Sänger Timo Tolkki den Gitarristen Staffan Stråhlman, der die Band mit Tuomo Lassila und John Vihervä gegründet hatte. Sie nannten sich Stratovarius (eine Kombination aus Stratocaster und Stradivarius).

Tolkki wurde nun die treibende Kraft und der kreative Kopf der Band und übernahm das gesamte Songwriting. Er brachte nicht nur einen starken Rockeinfluss, sondern auch einen neoklassischen Ansatz in die Musik. Das erste Demo wurde 1987 aufgenommen und an verschiedene Plattenfirmen verschickt, bis CBS Finnland Stratovarius unter Vertrag nahm. 1989 erschien das Debüt-Album Fright Night, dem auch zwei Singles entsprangen. CBS kündigte den Vertrag, und nach einigen weiteren Wechseln im Line-Up nahmen Stratovarius ein zweites Album für ein anderes Label auf. Das dritte Album Dreamspace präsentierte den neuen Bassisten Jari Kainulainen, und kurz darauf stieß mit Timo Kotipelto endlich ein „Nur“-Sänger zur Band. Das mit ihm aufgenommene Album Fourth Dimension wurde 1995 zu einem großen Erfolg, aber interne Auseinandersetzungen über den weiteren künstlerischen Weg führten dazu, dass Drummer Tuomo Lassila und Keyboarder Antti Ikonen die Band verließen.

Zwei neue Mitglieder, die nicht aus Finnland kamen, ergänzten Stratovarius: Der schwedische Keyboarder Jens Johansson, der lange mit Yingwie Malmsteen zusammen gespielt hatte, und der deutsche Drummer Jörg Michael. Mit dem fünften Album Epsiode fanden sie nun endgültig zu ihrem Sound und hatten ein starkes Line-Up. Episodes war ein groß angelegtes Projekt, das einen großen Chor und ein Streichorchester integrierte. Einige der großen Hits, etwa Father Time und Will The Sun Rise stammen aus diesem Album. Drei weitere sehr erfolgreiche Werke entstanden in dieser Phase, nämlich Visions (1997), Destiny (1999) und Infinite (2000). Mit jedem dieser Alben vergrößerte sich ihre Fancrowd, und auch außerhalb Skandinaviens, vor allem in Japan, wuchs ihre Gefolgschaft. 2003 folgte das wahrscheinlich epischste Album von Stratovarius, eine Suite über zwei Alben, die den Titel Elements trägt. Mit dem Werk erreichte ihr progressiver und symphonischer Powermetal seinen Höhepunkt. Der erste Teil, Elements pt.1, erschien im Frühjahr 2003 und zog eine Welttournee nach sich. Der zweite Teil wurde im gleichen Jahr über Nuclear Blast veröffentlicht. Im Januar 2005 erschien ihr selbstbetiteltes Album Stratovarius, das bei Sanctuary Records herauskam, danach verließ Jari Kainolainen die Band und wurde durch Lauri Porra ersetzt. Stratovarius war ein streckenweise ungewöhnlich dunkles und experimentelles Progressive-Album.

Ein mutiges und ambitioniertes Werk, das die Band in eine neue Richtung führte. Doch unglücklicherweise hingen wieder dunkle Wolken über dem Weg Stratovarius’. 2005 erlag Sanctuary ernsthaften finanziellen Problemen und das Label kollabierte gerade zu jenem Zeitpunkt, als das Album veröffentlicht wurde. Der größte Teil der Belegschaft wurde entlassen, der Aktienwert fiel ins Bodenlose und die Banken und andere Kreditgeber umkreisten die Company wie die Geier. Also spielten Stratovarius über 100 Konzerte ohne den Support durch eine Company, waren auf diversen Festivals zu sehen, und es begann eine lange Periode des Tourens in Europa, Japan und Südamerika. Eines der Highlights war dabei die zweimonatige Monster Metal Madness Tour mit Shakra und Hammerfall. Ein volles Brett an wahrem Powermetal, das Europa wie eine Lawine überkam.

Währenddessen dramatisierten sich die finanziellen Probleme der Band, und als es darum ging, das nächste Album aufzunehmen, wurden Stratovarius in einen Prozess verwickelt. Der Kampf mit dem riesigen, internationalen, sinkenden Schiff dauerte mehr als ein Jahr und entkräftete die Band zusehends. Am Ende wurde es zu nervenaufreibend für Tolkki, der im April 2008 die Band und ihre Probleme hinter sich ließ, um eine neue Band, Revolution Renaissance, zu gründen. Der Rest von Stratovarius befand sich in juristischer Lähmung und schwer mit Schulden belastet, und zudem gab es kein Konzept für eine neue Musik.

Der Wendepunkt kam im September 2008, als man zu einer gerichtlichen Einigung fand. Es folgte ein wahrer Ausbruch an kreativer Energie, als der junge und hochtalentierte finnische Lead-Gitarrist Matias Kupiainen in die Band kam.
Gleich im September zogen sich Stratovarius schließlich für fast einen Monat in ein Landhaus in einem Wald an der finnischen Küste zurück. Sie lachten über die Vergangenheit, schrieben Songs, teilten ihre Kreativität und machten Aufnahmen. Die Band war wie neu geboren.
Das Ergebnis liegt nun vor und ist ein melodisches, kraftvolles, frisches und technisch hervorragend ausgearbeitetes Album. Polaris entstand im Herbst 2008 in Hästholmen und in den 5by5-Studios in Helsinki. Gemischt vom langjährigen Band-Vertrauten Mikko Karmila, wurde das Album zu einem neuen, glänzenden Polarstern am nördlichen Himmel. 11 Songs voller Energie und musikalischer Virtousität präsentieren kraftvolle Melodien mit ausgefeilten Arrangements und starken Hymnen, die Seite an Seite mit straighten Heavy-Songs stehen. Polaris ist ein ausnehmend positives Album, das die Fans auf der ganzen Welt in ihre Herzen aufnehmen werden. Es wurde im Mai 2009 von edel weltweit und von JVC in Asien veröffentlicht und von einer ausgedehnten und sehr erfolgreichen Welt-Tournee begleitet. Diese reichte noch bis spät in das Jahr 2010 hinein.

Der Band gelang es völlig, ihre Fans und die Presse weltweit mit “Polaris” davon zu überzeugen, dass sie immer noch zu 100% Stratovarius sind und brachten genau das auf Platte, was die Band früher so erfolgreich gemacht hat und was die Fans an ihnen lieben. Mit „Polaris“ konnten Stratovarius nach Meinung vieler Musik-Journalisten an ihre großen und erfolgreichsten Alben wie z.B. „Destiny“ anknüpfen.

Das letzte Konzert der “Polaris”-Welt-Tournee fand am 21. August 2010 auf dem in Finnland extrem populären und renommierten “Jazztori”-Festival statt. Dem vorhergingen Shows beim Wacken Open Air und zahlreiche Festivalauftritte auf dem ganzen Globus.

Lange bevor ihre Welt-Tournee zu Ende ging, bereits im Mai 2010, startete die Band bereits die ersten Aufnahmen und Probeläufe für den Nachfolger von „Polaris“ in Sotkamo, Finnland.
Die neugefundene Energie und Kreativität, die sich bei Stratovarius breit gemacht hatte, wurden auf „Polaris“ bereits deutlich hörbar, aber der lang ersehnte Kreativitätsschub stoppte beiweitem nicht mit diesem Album. Die Band nahm im Laufe des Sommers viele Demo-Versionen neuer Songs auf.

Im Anschluss daran begann die Band auch schon die Arbeit in den 5-by-5 Studios in Pitäjänmäki, Helsinki, Finland.

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