Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Ein neuer Anfang, 17. Dezember 2006
Die "Stratovarius" von 2005 ist ein neuer Anfang für die Band. Nach Streitigkeiten und zwischenzeitlicher Auflösung, wollen es die Jungs um Timo Tolkki wieder wissen. Es hat sich eigendlich wenig verändert. Ich finde die Platte typisch für Stratovarius. Jedoch hat man beim Bombast etwas abgespeckt. Es sind nicht mehr ganz so viele bombastische Epen wie auf alten Alben vorhanden.
Der Opener `Maniac dance` gefällt mir sehr gut. Auch das Intro finde ich gelungen (is` mal was anderes). `Fight` geht richtig gut ab, prima. `Just carry on` ist ein melodischer, radiotauglicher Song. `Back to madness` fängt ruhig an und wird dann ein `Stampfer` mit Operneinlage. Für Bombast ist aber auch gesorgt. `Götterdämmerung`, `The land of ice and snow` und `United` sind Futter für die Fans der Gruppe von Ende der 90er.
Also, "Stratovarius" ist typisch für die Gruppe, man hat lediglich etwas abgespeckt. Warum auch nicht. Mir persönlich fehlt das ganz starke Stück, der `große Kracher` und ich finde es doch schleierhaft, warum Timo Kotipelto immer noch Probleme mit der englische Sprache hat. Dafür aber wieder ein großes Lob für Jörg Michael an den Drums.
4 Sterne gibt es diesmal für "Stratovarius".
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Kleine Enttäuschung (da wäre mehr drin gewesen), 30. August 2005
Stratovarius ist eine Band, die man zwischen 'genial' und 'irrelevant' einordnen kann. Wirklich verändert bzw. weiterentwickelt hat sich der melodic Power Metal der Finnen seit Alben wie "Destiny" oder "Infinite" nicht wirklich, aber immerhin wurde der alteingessesene Stil konsequent fortgeführt und auch wenn man das gefühl hatte Alben wie "Elements" Part I und II bereits gehört zu haben, war das Endergebnis recht solide. Dann kam der Streit und Strato trennten sich. Dann kam auch schon wieder die Wiedervereinigung im Form dieses Albums, das schlicht "Stratovarius" gennant wurde. Was wir hier hören ist weder sehr gut noch schlecht.Man ging Experimente ein mit dem sehr soliden Opener "Maniac Dance", gleichzeitig der ersten Single. Der Song ist ungewöhnlich, aber für Strato-Verhälnisse erfrischend anders. Gefällt nicht auf Anhieb, ist aber interessant. "Fight!!!" anschließend ist eine typische Hymne der Band, up-tempo. Reißt nicht vom Hocker ist aber passabel. Das gleiche gilt für "Just Carry On", stellenweise an "Destiny" erinnernd, natürlich weder so lang noch so kompliziert oder bombastisch. "Back To Madness" ist dann dagegen sehr komplex und auch progressiv geworden. Wir haben es hier mit einem epischen Werk à la "Infinity" zu tun, das allerdings leider nicht dessen Klasse erreicht. Zwar sind die klassischen Arrangements intelligent gewählt, aber besonders der merkwürdige Operngesang gegen Mitte zerstört die Atmosphäre gewaltig. "Gypsy In Me" ist dann ein weiterer Track zwischen Up- und Mid-Tempo, erinnert etwas an "Just Carry On". Eigentlich nicht erwähnenswert und nichts weiter als ein Lückenfüller. "Gotterdammerung (Zenith Of Power)" ist meiner Meinung nach der stärkste Track des Albums. Kotipelto singt absolut überzeugend, die Orchestralisierung ist sehr gut und auch der rest der band gibt sein bestes und liefert uns ein überzeugendes Gesamtwerk ab. Wirklich gut, packend und mit einigen sehr interessanten Passagen. Die Queotenballade folgt mit "The Land Of Ice And Snow". Eine kleine aber sehr feine ballade, leider viel zu kurz und streckenweise akkustisch wie damals schon "Celestial Dream". Gegen Ende krachts noch einmal, aber "The Land Of Ice And Snow" ist insgesamt etnspannend und ruhig. "Leave The Tribe" ist dann ein ruhig beginnender Track, der sich dann zu einem lauten und bombastischen Kracher mausert. Gerade dieser Song besitzt viel Potential, das leider nicht genutzt wurde. Schade. "United" ist ein weiterer sehr starker Track und einer der klassischeren wie man ihn von Stratovarius erwartet. Überzeugt sehr und macht durchaus Spaß, gegen Ende besonders die Synthesizerfanfaren, die dem Track einen sehr schönen Touch geben. Aber insgesamt ist das gesamte Album, mal abgesehen von "Götterdammerung (Zenith Of Power)", der viel zu kurzen Ballade "The Land Of Ice And Snow" und dem Rausschmeißer "United" pures Mittelmaß. Fans sollten ruhig zugreifen, allen anderen empfehle ich die vier Vorgängeralben, denn das 2005er Werk "Stratovarius" brauch man nicht wirklich. Da ich die band so eigentlich ganz gerne mag, fällt es mir schwer das hier alles zu schreiben, aber leider ist es so wie es ist: das neue Album ist eine Enttäuschung.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein wenig anders, aber dennoch typisch Stratovarius!!!, 8. September 2005
Nach der sehr enttäuschenden und eher langweiligen Elements Part II und dem Split hat es ja erst so ausgesehen, als würden die finnischen Ausnahme-Metaller der Vergangenheit angehören. Aber Cheffe Tolkki und seine Allstar-Band hat sich ja zum Glück wieder zusammengerauft. Und das mit einem genialen Album. Gut, es fehlt ein wenig der Bombast und der Kitsch, aber der etwas abgeänderte Stil steht den fünf Jungs gut zu Gesicht. Allerdings hat Stratovarius auch nicht komplett auf die epischen Elemente der Vergangenheit verzichtet, sie werden nur wohldosierter eingesetzt. Auf jeden Fall hört man den Kompositionen der CD auch an, daß sich Hauptsongwriter Timo Tolkki in den letzten Jahren in einer schweren psychischen Phase befand. Die CD hat nämlich extrem viele depressive Momente. Zu den Liedern im Einzelnen: Der Opener Maniac Dance klingt wie eine Mischung aus Megadeth und Metallica mit Keyboard Unterstützung. Timo Kotipelto singt eher in mittleren Tonlagen und klingt dabei sehr überzeugend. Das Lied ist ein saftiger Rocker mit einem sehr soliden Refrain. Schon im zweiten Lied Fight scheinen die alten Stratovarius Qualitäten durch, die Nummer ist druckvoll und melodiös und der Refrain hat einen schönen Ohrwurmcharakter. Carry On ist dann ein satter Midtemposong, bei der der Chorus einen leichten Hymnencharakter aufweisen kann. Nun kommt eine Halbballade namens Back to Madness, die meiner Meinung nach das Schwächste Lied der CD darstellt. Besonders der Refrain des Liedes klingt irgendwie hölzern und am meisten nervt der Tenor, der im Mittelteil sein Können zum Besten gibt. Gypsie in me ist dann wieder eine gelunge Rocknummer, bei der das Keyboard recht dominant wirkt und Kotipelto sich wieder etwas in höhere Klanggefilden wagt. Das folgende Götterdämmerung ( Zenith of Power) ist ein schwerfälliger Stampfer, der sich textlich vom Rest des Albums sehr unterscheidet. Denn in sämtlichen anderen Texten werden mehr oder weniger die privaten Erlebnisse Tolkkis während seiner psychischen Krankheit verarbeitet. In Götterdämmerung dreht sich der Text um den deutschen Diktator Adolf Hitler und seine irrsinnigen Taten. Durch den schleppenden Refrain ist auch die Umsetzung dieses schweren Stoffes gut gelungen. Mit The Land of Ice and Snow haben Stratovarius nun als Lied 7 eine ihrer besten Balladen am Start. Man kann sich beim Hören beinahe die verschneite Landschaft Finnlands vor seinem geistigen Auge vorstellen. Leave the Tribe ist dann wieder ein geiler Midtempo Rocker, bevor Stratovarius mit dem epischen United eine rundum gelungene Platte ausklingen lassen. Insgesamt bin ich sehr mit dem neuen Stratovarius Album zufrieden, allerdings verstehe ich auch die Fans, die zunächst etwas über den fehlenden Bombast und die nicht vorhandenen Doublebassnummern enttäuscht sind. Aber auch wenn die finnische Band auf dieser CD etwas vom Gaspedal heruntergegangen ist und Kotipelto nicht nur in den hohen Stimmlagen singt, hat diese CD noch genug Stratovarius Spirit, um einen alten Fan zu überzeugen und auch neue zu gewinnen. Ich bin ein alter Fan ( seit 1995) und mich haben sie überzeugt. Und das werden sie Euch auch, wenn Ihr der Band eine Chance gebt. In diesem Sinne, Just Carry On.
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