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Frühling 2003: Der im zweiten Anlauf zum "Zufalls-Semi-Popstar" mit Chartsbesuch (siehe Vierzehn Lieder) gewordene Peter Licht serviert sein zweites Album Stratosphärenlieder. Für das Sonnendeck ist es indessen noch etwas zu kühl und auch dem einst so herrlich abseitigen Humor sind die Pointen teilweise weggefroren -- auch die Satire beißt nicht richtig zu. "Eigentlich geht es darum, wie es ist, wenn man seinen Tag in dieser Welt verbringt"!, erläutert Peter Licht die Thematik seiner neuen Songs -- und natürlich geht es um den Alltag der etwas anderen Art.
Manchmal aber bleibt einem der Lacher im Halse stecken, wie beispielsweise in "Antilopen Eins" und seiner vergnügten Melodie, im Kindertechno-Stück "Bisnipipeul" oder "Abfliegen". Zu alter Stärke aber läuft Licht schließlich doch noch auf: Zu einer Bach-Melodie aus dem Konzert für zwei Violinen in d-Moll verbringt der sympathische Anti-Star einen "Safarinachmittag" und singt so charmante Worte wie: "Irgendwann begannen wir zu lachen/das ging auf Kosten unserer Rachen/und da das Lachen immer lauter wurde/bekamen wir davon Gehirnerschütterung". Da haben wir Peter Licht wieder richtig gerne. Beim nächsten Mal bitte mehr davon! --Sven Niechziol
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