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Es ist noch nicht so lange her, da war "IT" eine Art Zauberwort. Heute bestimmen eher sinkende Gehälter, Entlassungen und Arbeitslosigkeit die Lage auf dem Arbeitsmarkt für die ehemals gesuchten IT-Spezialisten. In den Unternehmen haben die Controller das Sagen. Wie immer in Zeiten wirtschaftlichen Abschwungs verlagert sich in den Führungsetagen das Interesse von der Investition in neue Technologien auf das Kostenmanagement. Die Branche, die einst als Motor des Wandels galt, wird nun selbst von ihm gebeutelt. Die IT-Branche konzentriert sich jetzt auf ihre Kernfunktion. Diese besteht nicht darin, flaumbärtigen Firmengründern die Nasen zu vergolden, sondern darin, eine ziemlich tief greifende Transformation der Wirtschaft voranzutreiben.
Von Revolution spricht heute keiner mehr. Doch die IT-getriebene Umgestaltung der Geschäftsprozesse ist in vollem Gange. Der technologische Wandel krempelt komplette Branchen um und betrifft zahlreiche Einzelunternehmen, in denen neue informationstechnische Möglichkeiten ungeahnte Rationalisierungschancen eröffnen und völlig neue Wertschöpfungspotentiale erschließen. Viele kleine Revolutionen, wenn man so will. So verknüpfen Data Warehouse-Systeme bislang disparate Insellösungen zu einem unternehmensweiten, umfassenden Informationssystem. Generell geht man davon aus, dass sich durch ein ganzheitliches Product-Lifecycle-Management die Entwicklungszeit um 50 Prozent, die Montagezeit um 60, die Kosten für die Ersatzteilvorhaltung um 50 und die Wartungskosten ebenfalls um 50 Prozent verringern lassen.
Viele Beispiele dafür haben die Unternehmensberater Dirk Buchta, Marcus Eul, Helmut Schulte-Croonenberg jetzt zusammengetragen und veröffentlicht. Sie sollen illustrieren, wie "Unternehmen bereits heute mit dem Einsatz von innovativer IT umsatzwirksame Erfolge erzielen". Eine Selbstverständlichkeit? Offensichtlich nicht. In vielen Unternehmen, so die Autoren, gelte IT "als Technologie, die selten funktioniert und obendrein viel zu teuer ist"; meist klaffe noch ein tiefer Graben zwischen IT und Geschäft. Das Buch ist der Versuch, die Controller in die Schranken zu weisen und das Heft wieder in die Hand zu nehmen. Die Botschaft lautet: IT ist eine strategische Aufgabe, die IT-Abteilung nicht die Handwerker-Abteilung des Unternehmens, sondern eher das Architekturbüro, in dem die künftige Unternehmensarchitektur entworfen und umgesetzt wird. Das Buch ist ein Plädoyer für eine "IT-getriebene Unternehmenstransformation". Und es ist eine Rückbesinnung auf die strategische Bedeutung von Technologie. Es erinnert daran, dass auch im Wirtschaftsabschwung und unter dem Druck zur Kosteneinsparung die Technologie ihre treibende Funktion nicht eingebüßt hat.
(c)changeX Online-Magazin für Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft
Pressestimmen
"Eine lohnende Lektüre für alle, die für den effizienten Einsatz der IT-Etats in ihrem Unternehmen Verantwortung tragen." Wirtschaftsinformatik & Management, 2-2009 "Neben einem Glossar mit den wichtigsten Fachbegriffen, die in dem Buch verwendet werden, haben die Autoren Checklisten mit hilfreichen Fragestellungen sowie bewährte Tipps zu unternehmerischen Vorgehensweisen eingebaut. Eine Vielzahl unterschiedlicher Statistiken und Schaubilder sowie konkrete Fallbeispiele tragen zur guten Verständlichkeit des Buches bei. [...] Mit 'Strategisches IT-Management' werden dem Leser die notwendigen Skills leicht und verständlich vermittelt. [...] Empfehlenswert für IT-Manager in Großunternehmen und dem Mittelstand." www.mediavalley.de, 02.06.2009
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