![]() Gutschein erhalten
Tauschen Sie jetzt Strategieentwicklung für kleine und mittlere Unternehmen: Tools, Konzepte, Praxisbeispiele gegen einen Amazon-Gutschein in Höhe von EUR 5,00 ein - einlösbar für Tausende von Artikeln bei Amazon.de. Entdecken Sie mehr eintauschbare Bücher im Bücher Trade-In Shop. Bitte beachten Sie die Teilnahmebedingungen.
Jetzt für Amazon Student anmelden und um 20% erhöhten Eintauschwert sichern. |
Produktinformation
|
Reale Beispiele aus der Praxis zeigen die Wirkungsweise der Unternehmenspyramide, ihre Nützlichkeit in der strategischen Planung und Einsetzbarkeit in unterschiedlichsten Bereichen. Im How to do-Kapitel gibt die Autorin einen Leitfaden für Führungsworkshops mit der Unternehmenspyramide. Das Schlusskapitel ermöglicht mit Hilfe von Checklisten, Schritt für Schritt die eigene Unternehmenspyramide zu erstellen.
Vorgeschlagene Tags zu ähnlichen Produkten(Was ist das?)Setzen Sie den ersten relevanten Tag hinzu (ein Schlüsselwort, das mit diesem Produkt in engem Zusammenhang steht).
|
Die Frage ist bloss: wie sollen wir die Entwicklung unserer Unternehmensstrategie anpacken, denn erstens haben wir keine Planungsstäbe wie in Grossunternehmen und zweitens sind wir mit der Bewältigung des Tagesgeschäfts sowieso mehr als beschäftigt.
Für Entscheidungsträger in dieser Situation bietet Manuela Brinkmanns Buch eine sinnvolle Anleitung mit einer Methodik, die einfach und deshalb UMSETZBAR bleibt.
Ein empfehlenswertes Buch für Pragmatiker!
Derlei Defizite konnten Manuela Brinkmann schon deshalb nicht unterlaufen, weil sie auf eine angestrebte Integration ihres Ansatzes in wissenschaftliche Theorien oder Management-Schulen verzichtet, wenn auch nicht expressis verbis. Aber selbstverständlich ist es nicht schwer, ihre Strategieentwicklung in die wissenschaftliche Managementlehre einzuordnen.
Mit ihrer Unternehmenspyramide bietet sie Verfasserin ein strategisches Führungsinstrument für kleine und mittlere Unternehmen und für Verwaltungen an, das sie selbst in der Praxis als Unternehmensberaterin für die Praxis entwickelt und vielfach erfolgreich erprobt hat. In ihren Belegen dafür nennt sie offen „Ross und Reiter" und leistet damit eine in der Management-Literatur eher seltene Überzeugungsarbeit und bietet damit gleichzeitig Gelegenheit zur Verifizierung ihrer Ergebnisse.
Schon die äusseren Voraussetzungen für die Erarbeitungen einer Unternehmenspyramide als Führungsinstrument sind gerade bei Mitarbeitern in Klein- und Mittelbetrieben überraschend günstig: keine spezifischen Fachkenntnisse sind erforderlich, und der Aufwand an Geld. Zeit und Personaleinsatz ist sehr gering. Unerlässlich ist hingegen, dass jeder potentielle Mitwirkende bei der Erarbeitung einer Unternehmenspyramide sich vorher intensiv in die Materie einarbeitet. Entscheidet er sich dann freiwillig für eine aktive Teilnahme, muss er motiviert und engagiert dabei bleiben - von der schonungslosen Situationsanalyse zu Beginn bis zu sporadisch-kontinuierlichen Ergebniskontrollen und eventuellen Revisionen nach Einführung der Strategie.
Im Kern besteht das Strategietool der Unternehmenspyramide aus neun Ebenen, die sich nach „Hardfacts" und „Softfacts" unterscheiden. Hardfacts sind die strategischen Ziele, die operativen Ziele, die Fähigkeiten, die Tätigkeiten und die Umgebung, während als Softfacts gelten: die Vision, die Identität, die Werte und die Glaubenssätze. Zugegeben: diese Aufzählungen allein wirkt noch reichlich abstrakt und entfaltet wenig Überzeugungskraft.
Das ist auch der Verfasserin als Psychologin und erfahrenen Pädagogin voll bewusst. Deshalb widmet sie nicht nur der gut nachvollziehbaren und verständlichen Darstellung jeder einzelnen Ebene grossen Raum, sondern sie beschreibt - kritische Fragen des Lesers gleichsam vorwegnehmend - auch Probleme bei der Abgrenzung und Verbindung.
Worauf mancher Leser vielleicht schon lange wartete, bekommt er nun im zweiten Kapitel geboten: „lebendige" Unternehmenspyramide anhand von Praxisbeispielen aus zwei gewerblichen Unternehmen (mit ca. 100 und ca. 140 Mitarbeitern), einer grossen Finanzdirektion, einer Verwaltungsbehörde und zwei Bereiche einer Schweizer Grossbank, unter anderem dem Private Banking. Es wird gezeigt, weshalb das jeweilige Unternehmen sich für die Strategie der Unternehmenspyramide entscheidet, wie die Teams in Klausurtagungen oder Workshops die einzelnen Ebenen definieren und in die jeweilige Pyramide einordnen. Deutlich wird aber auch, welche Erfahrungen die Unternehmen mit ihrer neuen Strategie sammeln und wie sie diese beurteilen. Hier kann der von seiner persönlichen Betroffenheit her interessierte Leser erfahren, inwiefern die Hinwendung zu einer Strategie der Unternehmenspyramide für ihn und/oder sein Unternehmen vorteilhaft wäre. Das könnte ihn zu der einsichtigen Frage führen, wie er es denn anstellen müsse, um zu einem solchen „individuellen" Strategiepool zu gelangen.
Zielgerichtete und didaktisch hilfreich ausgearbeitete Antworten darauf findet der Leser im dritten Kapitel. Hier steht, fast könnte man sagen natur- und sachgemäss, der Workshop im Zentrum der Weiterführung. Ist die Entscheidung im Blick auf die Situation des Unternehmens erst einmal gefallen, bedarf es einer Reihe logisch aufeinander folgender Schritte zur Realisierung, wobei obenan natürlich die Berufung geeigneter Mitarbeiter in das Team steht. Dann sind Fragen zu beantworten wie: 1. schaffen wir das allein, oder brauchen wir die Unterstützung eines Beraters, 2. wie gelangen wir an das erforderliche material, 3. wie steigen wir in einen Workshop ein und dann weiter voran, 4. was tun wir bei fundamentalen Meinungsverschiedenheiten, 5. wer sagt uns, ob wir eine in sich schlüssige Lösung gefunden haben? Die fünf verschiedenen Workshop-Typen werden detailliert vorgestellt. Auch bemerkenswerte Nebeneffekte der Strategieentwicklung werden offen gelegt, um so die Unternehmenspyramide schliesslich als geeignetes Führungstool anzubieten.
Es zeugt von der besonderen Sensibilität der Verfasserin sowohl für den Praxisbezug ihrer Strategie als auch für den Leser, dass sie im vierten und letzten Kapitel akribisch erarbeitete und tief strukturierte Checklisten für die neun Ebenen der Unternehmenspyramide vorlegt. Auch sie können wahrscheinlich in den meisten Fällen die zumindest sporadischen Inanspruchnahme eines Beraters nicht ersetzen, werden sich aber für den ernsthaften Anwender immer als hilfreiche Handreichung erweisen.
Ganz bewusst hat die Verfasserin es sich versagt, typische Schwächen und Fehler in der Unternehmensführung auszuarbeiten; das möchte sie den potentiellen Verantwortlichen und ihren Führungsteams selbst überlassen. Aber w i e sie gemeinsame von der Einsicht in die Notwendigkeit einer Reform bis zu deren zielführender Durchführung und kontinuierlichen Evaluierung gelangen könnten, beschreibt sie so überzeugen, dass jeder potentiell betroffene Leser ihres dankenswerten Buchs eigentlich zu der Einsicht kommen müsste: „Ja, so könnten wir unsere Strategieprobleme lösen!"
|
Das Forum zu diesem Produkt
Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
|
Ähnliche Foren
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||
|